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Pony Legenden Große Finsternis
Starmirror



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Erstellt: 20.05.2021, 21:00
Update: - - -
Gore Dark
My little Pony - FIM
A+
18
A-

Diese Geschichte war Tausende Jahre vor der Geschichte unserer 6 Ponys. Sie verläuft so weit in der Vergangenheit das Equestria noch nicht mal existierte. Die drei Ponyarten waren noch getrennt und hatten einen angespannten Frieden. Die Niedertracht von den Ponys wurde noch lange nicht von den Windigos entdeckt und das Land erstrahlt noch in einem schönen Grün.

In einem großen Wald nicht weit von einem Erdpony Dorf, entstand ein kleiner, schwarzer Rauchwirbel. Er wurde immer größer und kam auf die Größe von 2 Metern. Nach einer Weile legte sich dieser Rauch und an der Stelle tauchte ein kleines Kind mit Schwarzen zerzausten Haaren, schwarzer Augenfarbe und sehr leicht gebräunter Haut auf. Er hatte ein T-Shirt mit einem braunen Pony drauf und eine grünbraune Hose an.

«Wow, das ist also ein anders Universum.» der Junge sah sich erstaunt in der Gegend um. «Mama hat gesagt hier gibt es Intelligentes Leben in Pony Form. Hoffentlich gefällt ihnen man T-Shirt und dass wir gute Freunde werden wäre schön.»
Der Junge begann durch den Wald zu wandern und betrachtet gespannt die Gegend.
«So viel Licht habe ich noch nie gesehen. Bei uns ist es meistens stockfinster. Das ist zwar schön aber diese Abwechslung ist auch schön.»
In der Nähe des Jungen raschelte es in einem Gebüsch und wie ein neugieriger Junge es tut sah er direkt nach. Eine kleine orangene Katze, mit leicht verletzter Pfote und einem roten Halsband, lag im Gebüsch und leckte die verletzte Stelle. Die Katze bemerkte den Jungen und miaute ihn freundlich an. Sie wollte zu dem Jungen gehen aber wegen der verletzten Pfote kippte sie beim ersten Schritt zur Seite, wurde aber vom Jungen aufgefangen.
«Ohh, du arme kleine Katze.» sagte der Junge und fing an die Katze zu streicheln.
«Hm, wie kann ich dir helfen? Ah, ich weiß. Ich gebe dir ein wenig Finsternis.»
Der Junge legte die Hand auf den Kopf der Katze und konzentrierte sich. Die Katze fing an sich zu verfärben. Das orangene Fell wurde immer dunkler, wodurch es zu einem schwarzen Braun wurde, bei den Augen wurde die Iris schwarz und die Pupille blutrot. Die Wunde schloss sich, worauf die Katze noch ein paar Veränderungen durchmachte. Das Fell wuchs und zerzauste, die Zähne wurden länger, die Krallen gefährlicher und die Katze wuchs allgemein.
«Soa fertig. Du siehst zwar jetzt etwas anders aus aber die Wunde ist weg und du musst nie wieder etwas essen.» der Junge lächelte zufrieden und setzte die Katze ab. Diese schmiegte sich an den Jungen um sich zu bedanken.
«Hehe, habe ich doch gerne gemacht und nun hopphopp. Dein Besitzer wartet doch bestimmt sehnsüchtig auf dich. Lass ihn also nicht warten, ja?» der Junge streichelte wieder die Katze, verabschiedete sich und ging tiefer in den Wald. Die Katze hingegen ging in die genau andere Richtung.

Nach einer Weile kam die Katze an einem Bauernhaus an und tippte an die Tür und miaute. Man hörte schnelles Hufgetrampel und die Tür öffnete sich.
«Fleecy, da bist du ja wieder. Ich habe mir große Sorgen gemacht.» stürmte ein kleines, hellbraunes Fohlen mit Blonder Mähne, aus der Tür. Das kleine Fohlen stoppte und war verwirrt. Er sah die vor ihm sitzende Katze an und blickte sich suchend um.
«Abe… aber wo bist du Fleecy?»
Die Katze stand auf und rieb sich an dem Fohlen, das wegen der Größe der Katze fast umkippte. Während um ihn die Katze lief bemerkte er das Halsband in das der Name Fleecy eingestickt war.
«Fleecy bist… bist du das? Was ist mit dir passiert?» dem Fohlen stand der Schock im Gesicht. Fleecy setzte sich wieder vor das Fohlen und lächelte ihn an.
«Apple Seed, ist Fleecy wieder…» ein brauner maskuliner Hengst mit orangener Mähne kam hinter dem Fohlen hervor und stoppte als er Fleecy sah.
«Mein Sohn geh weg von dem Biest!!!» schrie der Hengst und zog Apple Seed von ihr weg.

«Aber Vater, das ist Fleecy. Irgendwas ist mit ihr passiert.»
«Selbst wenn jetzt ist sie eine Bestie, ein Dämon. Sieh sie dir doch mal an!» der Hengst zog seinen Sohn immer mehr zurück und behielt Fleecy ununterbrochen mit einem finsteren Blick im Auge. Fleecy verstand nicht was los war und ging ihnen hinterher. Der Vater erschrak durch die Reaktion der Katze, nahm eine Mistgabel die neben der Tür stand und stach nach ihr.
«Verschwinde du Bestie! Lass uns in Ruhe!» er erwischte Fleecy am linken Vorderbein, die nach hinten zurückwich.
«Vater lass das? Das ist doch Fleecy. Lass sie in Ruhe.» Apple Seed klammerte sich an das Bein seines Vaters und weinte beim Versuch mit seinem Vater zureden.
«Lass das mein Sohn. Du wirst es verstehen, wenn du größer bist.» der grimmige Blick des Vaters ließ Apple Seed erschaudern. Er stieß seinen Sohn nach hinten und stach wieder nach Fleecy. Fleecy fing an zu fauchen und wehrte sich gegen die Stoßangriffe. Nach einigen Hieben mit den Katzenkrallen traf sie die Mistgabel und sie zerbrach. Die Mistgabelzinken flogen meterweit durch die Luft und krachte in die Scheune von der Familie, wodurch die Wand die getroffen wurde einstürzte. Der Hengst sah dem geschockt zu.
«APPLE SEED! GEH SCHNELL INS HAUS UND VERSTECK DICH!» befahl der Hengst seinem Sohn.
«Abbber… aber Vater.» stammelte Apple Seed unter Tränen.
«GEEHH!» schrie der Hengst zu seinem Sohn mit ernstem Blick.
Apple Seed schluckte und hörte auf die Worte seines Vaters. Er verschwand ins Haus und versteckte sich. Der Vater atmete erleichtert auf und blickte wieder finster zu Fleecy. Er stach mit dem zerschlagenen Stab weiter nach Fleecy, bemerkte aber schnell, dass er keine Chance gegen sie hat. Er lief weg von der Tür in Richtung des Dorfes.
«Hier her du Monster! Du willst mich doch, oder? Dann komm und hol mich!» der Hengst war fest entschlossen Fleecy vom Haus weg zu locken.
Fleecy war blind vor Wut und rannte ohne drüber nachzudenken hinter dem Hengst her.

Beide waren ungefähr gleich schnell und ohne einander sich zu nähern kamen sie dem Dorf immer näher.
«Erdponys, Dorfbewohner, Freunde kommt aus euren Häusern! Wir… wir haben ein ganz mieses Problem.» schrie der Hengst ins Dorf.
Fast jede Tür der Häuser öffneten sich und einige Erdponys kamen heraus. Sie sahen erschrocken zu wie der Hengst von Fleecy verfolgt wurde.
«Stone Spear, was ist hier los?» Einige Hengste liefen neben Stone Spear.
«Irgendetwas hat Fleecy, die Katze meines Sohnes, in einen Dämon verwandelt und ich konnte sie nicht besiegen oder vertreiben.»
«Was du konntes sie nicht besiegen? Dabei sind deine Speerkampffähigkeiten bei allen Erdponys im Land bekannt. Du kannst es mit mehreren Monstern gleichzeitig aufnehmen. So stark ist das Biest?» die Hengste waren über die Stärke von Fleecy erschrocken.
«Wir müssen sie ausschalten, sonst ist sie für uns eine Gefahr. Ich spiele den Lockvogel und ihr holt euch so viele Waffen wie möglich und greift sie dann zusammen an. Wir treffen uns am gespaltenen Baum, okay?» schlug Stone Spear vor.
«Ok!» riefen die Hengste und liefen zu den Häusern der anderen Dorfponys.
Stone Spear lief weiter mit Fleecy im Nacken und schindete Zeit für die Anderen.

Nach einigen Minuten lief er auf einen gespaltenen Baum zu und sprang durch die Mitte des Baumes. Hinter dem Baum war eine 3 Meter tiefer Felsvorsprung wo Stone Spear runter sprang. Die Hengste von vorhin hielten ihre Mistgabeln, Speere und einer sogar ein Schwert bereit. Als Stone Spear den Boden wieder berührte stieß er sich wieder in Richtung des Felsvorsprungs zu den Anderen. Fleecy sprang auch den Felsvorsprung runter aber bevor sie sich umdrehen konnte wurde sie von den Hengsten angegriffen. Durch die Verletzung von vorhin und dem Schock der Landung hatte sie keine Zeit sich richtig wehren zu können. Die Speere und Mistgabeln Stachen auf Fleecy ein und durch die Schwerthiebe des einen Hengstes wurden die Bewegungsmöglichkeiten von Fleecy eingeschränkt. Nach einiger Zeit stoppten die Hengste und richteten sich zu Stone Spear.
«Der Dämon war die Katze deines Sohnes. Wir haben nicht das Recht sie zu töten, nur du darfst das bestimmen als Vater.» Sagte der Hengst mit dem Schwert und reichte ihm dieses.
Er nahm das Schwert und ging auf Fleecy zu. Diese sah ihn mit zornigen aber auch mit traurigem Blick an. Einige Sekunden des Blick Austausches legte Stone Spear an um Fleecy zu erledigen. Er holte aus und durchbohrte den Schädel von Fleecy. Eine einzige Träne floss ihr durchs Gesicht und sie sackte zusammen. Aus den Wunden strömte nicht nur Unmengen an Blut, sondern auch eine schwarze Gasförmige Substanz die in den Himmel hinaufflog.

«Es ist vorbei. Sie wird niemals ein Pony Verletzen können. Hoffen wir das es bei ihr bleiben wird und nicht noch mehr Dämonen auftauchen.» gab Stone Spear den anderen kund. Er sah noch mal zu Fleecy die sich wieder in die normale Form verwandelt hatte. Er nahm sie auf und ging in die Richtung des Dorfes.
«Was machst du da Stone Spear? Sie war ein Dämon, also las sie hier einfach liegen.» sagte ein junger Hengst.
«Sie war auch die Katze meines Sohnes. Er sollte sich wenigstens verabschieden dürfen.»
«Verstehe. Wir werden dich nicht aufhalten.» sprach der Hengst mit dem Schwert.
Stone Spear ging durchs Dorf und kam an seinem Haus an. Die Tür öffnete sich langsam und Apple Seed kam hervor. Als er Fleecy’s toten und durchbohrten Körper sah, brach er in Tränen aus. Er lief zu dem Körper und heulte sich an ihr aus.

Einige Tage vergingen in dem der Junge durch den Wald spazierte. Aus Zufall oder anderen Gründen traf er dabei nie ein einziges Pony, er traf nur Tiere die in sehr zu mögen schienen. Einige Tiere war wie Fleecy verletzt, die anderen folgten ihm einfach nur so, dennoch teilte er seine finsteren Kräfte mit ihnen. Manche Tiere gingen ebenfalls wieder in ihre Dörfer zurück, einige andere gingen zu ihren Höhlen und Nestern aber egal wo sie hingingen überall wurden diese Tiere von den Ponys und den anderen Tieren gleichbehandelt. Die Tiere die in die Dörfer zurückgingen, sind die meisten von den Dorfbewohnern getötet wurden, weil sie als Dämonen oder als Monster angesehen wurden, die restlichen konnten stark verletzt fliehen. Die die zu ihren Höhlen und Nestern zurück kehrten hatten mehr Glück, diese wurden wenig bis gar nicht verletzt aber von ihren Familien aus ihren Revieren vertrieben. Die Tiere verstanden nicht warum sie von ihren Freunden, Verwandten und Besitzern nicht mehr gemocht, von ihnen angegriffen und vertrieben wurden. Durch ihre Ähnlichkeiten schlossen sich einige Tiere zu Gruppen zusammen um nicht alleine leben zu müssen. Selbst die Tiere die normalerweise als Einzelgänger leben schlossen sich zu Gruppen zusammen und schotteten sich von der Welt ab oder verschwanden aus diesem Land.

Vögel die in dieser Gestalt noch kein Pony getroffen haben, flogen durch die Himmelsstädte der Pegasi. Diese verhielten sich ähnlich wie die Erdponys und griffen die finsteren Vögel mit ihren Waffen an. Diese konnten sich aber in wegen ihrer Anzahl verteidigen, was zu starken Verlusten auf beiden Seiten führte.

Die finstern Tiere die sich nicht in Gruppen zusammen schlossen und durch das Land streiften, gelangen es auch in die Städte der Einhörner zu kommen. Wie auch die anderen beiden Völker griffen die Einhörner diese mit Magie an. Die finstere Kraft die sie erhalten haben erhöhte ihre Magieresistenz, wodurch die Tiere auch in kleiner Zahl verehrenden Schaden anrichten konnten und bevor sie gefallen sind, konnten sie meist ein Blutbad anrichteten.

Andere Tiere, die nicht ertragen konnten verraten zu werden, griffen die Erdponydörfer an um Vergeltung zu üben. Meist starben diese Tiere und rissen mehrere Erdponys mit in den Tod, in seltenen Fällen löschten sie ein ganzes Dorf aus und zogen hasserfüllt zum nächsten.

Diese Vorfälle sprachen sich schnell herum und wurde als die finstere Tierkrankheit bekannt. Es wurden über 100 noch lebenden Exemplaren gesprochen, dessen Anzahl sich, obwohl mehrere täglich von den Ponys ausgelöscht werden, immer weiter steigerte. Die Ponyvölker waren schon so verzweifelt das sie sich zusammen taten um gegen die finsteren Tieren anzukommen. Um diese Gefahr entgegen zu treten zu können, entsahnten die drei Völker jeweils ihre stärksten und mächtigsten Leute aus um die Ursprungsquelle der Gefahr zu finden.

Von den Einhörnern wurde eine mächtige Einhorn Stute entsahnt. Sie konnte die meisten Zauber die zu dieser Zeit existierten, sie war aber in normaler Angriffsmagie nicht sonderlich gut. Ihr Spezialgebiet lag in Eiszauber, in den sie Zauber entwickelte um ihre Schwächen auszugleichen. Ihre Zauber waren für die anderen Einhörner so schwierig, dass nur wenige gerade mal einen von ihnen beherrschten. Diese Eiszauber gingen ihr so leicht von den Hufen, dass man sie Herrscherin des Eises nannte. Sie war eine schneeweiße Stute mit einer türkisenen Mähne in der mittig eine dunkelblaue Strähne zu finden war und besahs dunkelblaue Augen. Ihr Schönheitsfleck war eine wunderschöne tiefenblaue Rose die in einem Eiskristall eingefroren war, wofür sie von manchen bewundert wurde. Ihr Name war Frose.

Von den Pegasi wurde ein schmächtiger junger Hengst entsahnt, dieser war im Reich der Pegasi nicht allzu bekannt. Er war nicht besonders stark, konnte nicht gut mit den Wolken und den Vorbereitungen für das Wetter umgehen und hatte einen verspielten Charakter. Dennoch war er der schnellste Pegasi vom ganzen Königreich und aus unerfindlichen Gründen konnte er aus dem nichts Blitze erzeugen die er perfekt kontrollieren konnte. Er war ein türkiser Hengst dessen Flügel in der Mitte so verformt waren, dass sie blitzartig aussahen. Diese Verformung von den Flügel erhielt er durch einen Unfall und dies führte dazu das er überhaupt so schnell werden konnte. Seine Mähne war blond und zerzaust und seine Augen waren gelb. Sein Schönheitsfleck war eine graue Gewitterwolke von der 5 Blitze in verschiedene Richtung zeigten. Sein Name war Lightning Cloud.

Von den Erdponys wurde ein starker Hengst entsahnt. Er gehörte zu einer der Stärksten der Erdponys und war ein guter Stratege. Durch intensives Training hat er es geschafft durch seinen Willen und seine Körperkraft Feuer zu erzeugen und es zu kontrollieren. Ihm kann nicht mal mehr seine eigenen Flammen verletze. Er wurde von viel seiner Art bewundert und verehrt, zudem war er ein richtiger Stutenheld, was er häufig ausnutzte. Er war ein hellroter Hengst mit dunkelbrauner Mähne und feuerroten Augen. Sein Schönheitsfleck war eine kleine Sonne von der ein Sonnenstrahl nach oben geht und eine Flamme bildete. Sein Name war Sun Flame.

Die Drei trafen sich um abzusprechen wie sie den Ursprung der Gefahr finden können.
«Ihr seid also die Vertreterin der Einhörner. Freut mich euch kennen zu lernen.» sprach Sun Flame, während er den Huf von Frose hob, ihn küsste und Lightning Cloud völlig ignorierte. Frose war wenig beeindruckt von dem Verhalten und ignorierte Sun Flame und trat zu Lightning Cloud.
«Das ein so Stolzes Volk wie die Pegasi, einen so schmächtigen Hengst schicken würden. Was ist ihre besondere Gabe, die es ihnen Verlaub hier zu sein?» fragte Frose mit größter Neugier.
«Die Pegasi haben mich ausgewählt, weil ich das schnellste Pegasi bin das es jemals gab. Ich bin fast so schnell wie der Schall und kann Blitze kontrollieren.» sagte Lightning Cloud mit voller Zuversicht.
«Mehr nicht?» Sun Flame war negativ überrascht.
Leicht niedergeschlagen sagte Lightning Cloud: «Äh… naja, sonst nichts. Eigentlich bin ich nicht wirklich gut als Pegasi aber schneller als ich ist keiner und das ist gut für Erkundungen, oder?»
«Mit anderen Worten du bist ein Bauernopfer für die Pegasi. Für sie wärst du kein großer Verlust, wenn du stirbst und im Austausch erhalten sie mit hoher Wahrscheinlichkeit wichtige Informationen über die Gefahr. Was für Drecksschweine, uns so eine Gefahr aus zu setzen, nur um ihre Stärke zu behalten.» Sun Flame versank in innerlicher Wut.
«Ich besitze eine hohe Stärke, habe viele Monster mit meinen Männern, die mir unterstanden, besiegt und kann Flammen kontrollieren.» Sun Flame blickte dabei Ernst. «Und unsere schöne Einhorn Dame hier, hat bestimmt eine Menge magiescher Angriffe drauf.» dabei lächelt er Frose an und spielte sich körperlich auf. «Die Einhörner schicken nämlich nicht einfach ihre Leute in den Tod. Dazu sind sie sich nämlich zu fein für.»
«Dann seid ihr so ausnehmend wie ich. Ich beherrsche zwar mächtige Magie aber für den Kampf ist sie nicht geeignet. Warum man mich auserkoren hat, ist mir unerforschlich.» Frose wirkt glücklich über die Anwesenheit von Lightning Cloud.
«Bin… bin ich der Einzige der für diese Mission geeignet ist?» Sun Flame sah die Beiden irritiert an. «Was haben sich eure Völker gedacht?»
«Sie dachten wohl an mehr als nur an den Kampf. Bei Lightning Cloud wurde mehr an die Informationsbeschaffung gedacht und meine Eiszauber sind gut zur Verteidigung aber sind auch vielseitig einsetzbar.» Frose blickte mit erboster Miene.
«Arg!» Sun Flame wendete sich von den Beiden ab.
«Danke, für deine Hilfe.»
«Schon gut. Er hat sich so manieriert mir gegenüber verhalten um mich zu imponieren, da musste ich ihm den Riegel vorschieben. Außerdem strahlst du irgendwas aus das mein Interesse weckt.»
Als Lightning Cloud das hörte fiel er ihr um den Hals und drückte sie ganz fest an sich. Frose zuckte überrascht zusammen, behielt aber die Fassung.
«Das lassen wir bitte.» Frose schob Lightning Cloud mit einem Huf an der Stirn von sich.
«Seid ihr beiden damit endlich fertig, wir müssen noch besprechen wie wir vorgehen. Da eure Kampffähigkeiten ja nicht taugen, müssen wir einen guten Plan ausdenken.» grummelte Sun Flame die Beiden an.
«Hey! Wer hat dich zum Anführer ernannt!» beschwerte sich Lightning Cloud.
«Na Ich. Ich bin als ein Kommandant der Perfekte dafür.» sagte Sun Flame arrogant und selbstbewusst.
«Er ist zwar dünkelhaft und ich mag seine Art nicht aber nach seinem Schönheitsfleck zu urteilen hat er recht. Ihr seid Sun Flame der Flammen Stratege, stimmst?»
«Hehe, dass man mich sogar bei den Einhörnern kennt.» Sun Flame lächelte zufrieden.
«Es heißt vor 2 Jahren haben sie einen mächtigen Drachen, der das Land bedrohte mit nicht mehr als drei Ponys erledigt. Dank ihrer Strategie, euer Feuer mit dem des Drachen zu kombinieren, um dieses kontrollieren können, hat euch den Sieg gebracht.»
«Was mit nur drei Ponys?» Lightning war vollkommen baff. «Dann bist du ja echt Stark, Flame.»
«Hehe, natürlich bin ich Stark, zudem… Hey! Wer hat dir erlaubt mich so zu nennen! Nenn mich Kommandant oder Anführer Sun Flame!»
«Nagut, dann stelle ich mich auch mal vor.»
«Hey! Ignorier mich nicht!» Sun Flame pochte schon Adern an der Stirn vor Wut.
«Mein Name ist Lightning Cloud und wie ich schon sagte bin ich der schnellste Pegasus. Ihr könnt mich Lightning nennen.»

Sun Flame stockte der Atem. «Den Namen habe ich doch schon mal gehört. Ja, vor einem Jahr gab es doch das Wetterunglück in Orange Field. Der Vorfall wurde zwar von den Pegasi Tod geschwiegen und die Erdponys aus Orange Field wurde dazu gebracht es ebenfalls für sich zu behalten. Doch da ich als Held bekannt bin bei den Erdponys, habe ich Zugriff auf Geheime Informationen.»
Lightning erstarrte bei dem Namen des Dorfes.
«Ein Wetterunglück, das sie erzeugt haben, verwüstete das ganze Dorf. Die Wolken ließen unaufhörlich Blitze regnen und die Pegasi hatten Probleme diese Wolken zu beseitigen. Die Blitze verhinderten das sie die Wolken erreichen konnten bis ein junger Hengst auftauchte und die Blitze lenkte. So konnten die Pegasi an die Wolken heran um sie zu beseitigen. Einige der Erdponys hörten wie die Pegasi in Lightning Cloud nannten. Bist du dieser Lightning Cloud?»

Lightning biss die Zähne zusammen und schwieg für einige Sekunden bis er stark ausatmete.
«*Seufz* ja der bin ich. Das war der Tag wo ich meinen Schönheitsfleck bekam. Ich war ein Spätzünder der Spätzünder. Ich versuchte meine Pflicht als Pegasi zu erfüllen und das Wetter zu regeln. Wie jedes Mal Schafte ich nicht mal Zehn Wolken. Ich versuchte diese Schmach mit Lachen zu übertönen. Genau dann erzeugten sich Blitze um mich herum die auf die restlichen Wolken zuschossen. Einige verpufften und andere wurden mit Blitzen geladen. Diese Wolken ließen die Blitze regnen und ich wurde von dem Schock weggeschleudert. Ich wurde gegen einige Bäume geschleudert und brach mir beide Flügel. Die Pegasi, die ich begleitet habe, versuchten direkt die Wolken zu beseitigen aber wie du schon sagtes waren die Blitze im weg. Mein Vater war auch dabei und sah nach mir, obwohl er ein angesehener Pegasi war, war ihm mein Wohl immer am wichtigsten. Er wollte das zwei seiner Untergebenen mich zurückbringen aber ich wollte nicht. Ich versuchte mit meinen Flügeln zufliegen was ich unter Schmerzen gelang. Die Drei versuchten mich aufzuhalten und sagten mir das sich meine Flügel verformen würden, wenn ich weiter flieg. Es hätte passieren können, dass ich die Fähigkeit zu fliegen verlieren könnte. Aber ich wollte meine Fehler ausbügeln und irgendwas zog mich auch dort hin. Ich flog so schnell wie es mit gebrochenen Flügeln möglich war. Die Blitze schlugen um mich herum ein, trafen mich aber nie. Als ich mittig im Sturm ankam, wusste ich aus irgendeinem Grund wie ich die Situation retten konnte. Dadurch bekam ich meinen Schönheitsfleck, meine Blitzfähigkeit und meine Flügel verformten sich, so dass ich noch schneller fliegen konnte.» erklärte Lightning niedergeschlagen. «Da ich zwar die Ponys gerettet habe aber auch Verantwortlich dafür war hätte ich eigentlich dafür bestraft werden sollen. Aber mein Vater ließ es so aussehen wie ein Planungsfehler, wo normale Wolken gegen Gewitterwolken vertauscht wurden. Das ist die ganze Geschichte. Ich bin also kein Held.»

«Ich habe dich wohl komplett falsch eingeschätzt.» sagte Sun Flame mit bedrohlicher Stimme. Lightning macht sich klein um sich vor das bevorstehende Übel zu schützen.
«Du bist ja ein richtiger Mann.» Sun Flame klopfte voller Stolz auf den Rücken von Lightning Cloud.
«Hä, aber ich war doch schuld an all dem?» Lightning war irritiert.
«Ja warst du aber du hast deinen Mann gestanden und hast es selber in Ordnung gebracht. Das hast du sogar mit gebrochenen Flügeln vollbracht. Das kann kaum einer von sich behaupten und Fehler mach doch jeder mit Kräften die man nicht kennt.» Sun Flame nickt mehrfach.
«Er hat recht. Ihr müsst euch keine Vorwürfe machen.»
«Meint ihr echt?» Lightning atmete tief durch. «Dann fehlt nur noch eine die sich vorstellen muss oder vorgestellt wird.»

«Mein Name ist Frose, ich bin sehr gut in Magie und mein Spezialgebiet sind Eiszauber.»
Lightning trat einen Schritt zurück und zitterte vor Angst.
Er legte seinen Kopf auf den Boden und stotterte: «E-e-es t-t-tut mir leid, wie Respektlos ich mich verhalten habe.»
Frose war kurz irritiert fasste sich schnell wieder, da sie ahnen konnte was gleichkommt.
«Was ist denn mit dir los? Sun Flame wirkte irritiert.
«Hast du keine Ahnung, wer sie ist?» Lightning sah geschockt mit ernsten Gesicht Sun Flame an.
«Öhh, nein. Ist sie jemand besonderes?» Sun Flame fühlte sich dämlich und rieb seinen Kopf.
«Schon mal von der Herrscherin des Eises gehört?»
«Doch, habe ich aber was hat das… Moment. Ist sie…?» Sun Flame brach in Erstaunen aus.
«Ja sie ist es und den Titel soll sie nicht nur wegen ihrer unvorstellbaren Eismagie haben.» Lightning fing an zu flüstern. «Schüler die sie nicht respektierten, soll sie ins ewige Eis gesperrt haben.»
«Dann ist sie ja eine furchterregende Stute.» flüsterte er zurück.
«Alles nur Gerüchte.»
Lightning und Sun Flame zuckten zusammen und umklammerten sich gegenseitig vor Angst.
«Ich habe nie jemanden länger als Zwei Tage eingefroren und die Ponys waren Freiwillige.» erklärte Frose.
Die Beiden umklammerten Hengste sahen sich an und Sun Flame stieß Lightning von sich weg.
«Was sollte das denn? Wenn du Angst hast zieh mich da nicht rein.» Sun Flame überspielte seine eigene Angst.

«So, wir sollten unsere Informationen zusammen fügen um eine bessere Übersicht zu haben.» schlug Sun Flame vor.
Die Drei stellten sich um einen kleinen Tisch wo Sun Flame schon ein paar Pergamentrollen ausgelegt hatte.
«Tschuldigung, dass ich ein Urteil über dich gebildet habe, nur mittels Gerüchte.» flüsterte Lightning Frose zu und wirkte bedrückt.
«Kein Problem. Ich bin das gewöhnt.» beruhigte Frose ihn.
Beide zucken kurz zusammen als Sun Flame laut Räusperte.
«Können wir jetzt anfangen oder wollen wir noch mehr Zeit verschwenden?»

Sie unterhielten sich für mehrere Stunden und es kamen einige interessante Fakten zusammen.
Die Pegasi haben durch ihre langen Kämpfe mit den Wesen herausgefunden das diese weder essen noch schlafen müssen und gefühlt eine Unmenge an Ausdauer haben.
Von den Einhörnern kam die Information das die Wesen gegen normale Magie quasi immun sind aber gegen Naturgewalten sind sie nicht gewachsen.
Die Erdponys haben herausgefunden das die Wesen auch von ihrer ursprünglichen Art vertrieben oder bekämpft werden und deswegen nicht in der Nähe anderer Tiere Leben. Zudem sind sie, wenn sie schon mal gegen Ponys gekämpft haben, stärker und aggressiver. Wesen die noch kein Pony getroffen haben verhielten sich normal bis sie ein Pony sahen (die immer in Angriffshaltung waren).
Außerdem kam heraus wo der erste Angriff stattfand.

«Als erstes sollten wir nach Stoneville und uns da umsehen.» sagte Sun Flame.
«Hä, wieso untersuchen wir den Anfang der Plage und nicht die neusten Vorfälle?» fragte Lightning.
«Wären es nur zwei, drei Tage wäre das die bessere Vorgehensweise aber der erste Vorfall liegt jetzt schon mehr als eine Woche zurück und die Wesen haben sich verteilt. Wenn wir jetzt die neusten Vorfälle untersuchen würde wir zu viel Zeit verschwenden. Beim Ursprung können wir die gewollte Richtung feststellen.» erklärte Sun Flame.
«Stoneville ist ein abgeschiedener Ort. Wir sollten sofort aufbrechen.» gab Frose dazu, was die anderen Beiden abnickten.

Nach einen halben Tag kamen sie in Stoneville an. Das Dorf wurde nach dem ‘ersten Angriff‘ von Fleecy so gut wie nicht mehr angegriffen. Das Leben dort hat sich also kaum verändert. Der einzige Unterschied zu vorher war das viele Ponys mit Mistgabeln und Speeren rumliefen.

«Alle ihre Waffen und Werkzeuge sind ja aus Stein. Sind sie so arm oder hat das einen speziellen Grund?» fragt Lightning.
«Ich habe gelesen das es Tradition ist in Stoneville mit Stein zu arbeiten. Ziemlich Primitiv meiner Meinung nach.» nörgelte Frose.
«Es ist zwar Primitiv aber es hat seinen Scharm. Schön wieder hier zu sein.» Sun Flame holte tief Luft.
«Du warst schon mal hier?»
«Vor einigen Jahren war das meine Zweite Heimat. Ich lebte hier für zwei Jahre und habe mit einem Kameraden hier Trainiert. In diesem Ort ist er aufgewachsen, weswegen er als er eine Familie gegründet hat wieder hierhergezogen ist. Er war auch der, der das erste Wesen bekämpft und getötet hat.» Sun Flame strahlte vor Stolz.
Sie gingen zusammen in das Dorf und Lightning sah sich interessiert um.

«SUN FLAME DUUHH!!!» eine Stute aus dem Dorf kam wütend auf die Drei zugestürmt. Sie blieb vor Sun Flame stehen und blickte ihn finster an. Ihr Blick bewegte sich zu Frose.
«Und ist das deine Neue?! DU MIESESSCHWEIN!!!» Sie schlug ihn ins Gesicht und dampfte ab.
«Aua, das habe ich nicht verdient.» Sun Flame rieb sich sein rotglühendes Gesicht.
«Was hatte den die Dame denn?» fragte Frose irritiert.
«Sie war wohl die letzte mit der ich hier zusammen war. Hehehe.» lachte Sun Flame beschämt.
«Die Letzte? Das heißt doch du hattest mehrere hier?» fragte Lightning fassungslos.
«Ähm… Also…» Sun Flame wich den Blicken von Lightning aus.
«Wie degoutant.» Frose sah ihn angewidert an.
Sun Flame zuckte zusammen. Er verlor immer mehr das schon wenige Vertrauen seiner neuen Kameraden. Plötzlich wurde er noch mal an die gleiche Stelle geschlagen. Er rieb sich wieder die gleiche und sah verwundert in die Richtung des Schlages. Sein Blick wandelte sich zu Verzweiflung.
Eine weitere Stute stand wütend vor ihm und wandte sich stillschweigend ab.
«Lass mich raten, das hattes/hattet du/ihr auch nicht verdient?» sagten Lightning und Frose synchron.
«Nein, das habe ich verdient. Sie hat nämlich ein Fohlen von mir, wie auch einige andere Stuten.» Sun Flame wirkte beschämt.
«Du bist also ein Verdammter Stutenheld der sich nicht zurückhält!» schnauzte ihn Lightning an.
«Gehen wir lieber, bevor ihr euch noch um Kopf und Kragen redet.» Frose ging genervt weiter.
«Genau, mein Liebesleben hat hier nichts zu suchen. Wir sind hier auf einer wichtigen Mission und müssen meinen alten Freund treffen.» Sun Flame spielte die peinliche Situation runter was aber bei Lightning Cloud nicht gelang.

Sie gingen mit einer unangenehm peinlichen Stille durch das Dorf und kamen an dem Haus von Stone Spear an, der die Wand der Scheune reparierte.
«Stone Spear.» rief Sun Flame und winktet ihm zu.
Stone Spear legte das Werkzeug beiseite und sah in die Richtung.
«Sun Flame du alter Stutenaufreißer.» Stone Spear freute sich seinen alten Freund und Kameraden wieder zu sehen und schlug ihn in die Seite. «Oh. Und du bist in Begleitung unterwegs mit… einem Einhorn und einem Pegasi.» seine Laune schlug um als er die anderen beiden bemerkte. «Machst du dich jetzt schon an Einhorn Stuten ran?» sagte er missbilligend.
«Jetzt las das Thema.» flüsterte ihm Sun Flame zu.
«Wir wurden von unseren Völkern ausgesucht, um den Ursprung der finsteren Tierkrankheit auf den Grund zu gehen. Und da du das erste Wesen entdeckt hast, würden wir gerne alles wissen was war.» Sun Flame überspielte die Situation.
«Davon habe ich gehört. Ihr wollt also mehr über Fleecy wissen.»
«Wer ist den Fleecy?» fragte Lightning und trat vor.
«Die Katze meines Sohnes.» gab Stone Spear mürrisch von sich.
«Was hat den die Katze damit zu tun?» Sun Flame sah ihn irritiert an.
Stone Spear ging etwas niedergeschlagen hin und her.
«Sie ging am Morgen in den Wald wie immer aber sonst kam sie nach einigen Minuten zurück. Erst nach Stunden kam sie wieder und hatte sich in eines der Biester verwandelt.»
«Sie kam verwandelt aus dem Wald dort drüben wieder?» fragte Frose.
«Ja ist sie.» sagte Stone Spear wieder mürrisch.
«Hast du sonst noch was, das wir wissen sollten?» fragte Sun Flame.
«Nur eines. Sie wird zwar als Krankheit bezeichnet aber wir haben durch Beobachtung herausgefunden das es nicht ansteckend ist. Wie es sich also verteilt wissen wir nicht.»
«Okay danke mein Freund. Wir werden uns dann mal im Wald umsehen.»
Die beiden drückten sich kurz.
«Ich würde dich gerne begleiten aber ich habe noch meine Scheune zu reparieren und mein Dorf zu beschützen. Es tut mir leid, dass du sogenannt alleine gehen muss.»
Lightning Cloud wollte ihn gerade anfahren wurde aber von Frose abgehalten.

Sun Flame verabschiedete sich und die Drei gingen in den Wald.
«Was war das denn?! Wieso war er zu uns beiden so unhöflich?!» Lightning war stink sauer.
«Tut mir leid. Er gehört zu den Erdponys die sich ungerecht von Pegasi und Einhörnern behandelt fühlen und sie deshalb verachten. Diese Art von Erdponys wird in letzter Zeit immer mehr. Nicht mehr lange und alle denken so.» Sun Flame ging niedergeschlagen voran.
«Bei uns Einhörnern ist es ähnlich, wenn sich nichts ändert werden alle despektierlich zu den anderen Völkern sein.» Frose wirkte zwar endspannt war aber innerlich auch niedergeschlagen.
«Ich habe zwar auch von sowas bei den Pegasi gehört aber ich hätte nicht gedacht das es bei den anderen Völkern auch so schlimm ist.» Lightning war von den negativen Haltungen in allen Völkern geschockt. «Vielleicht bringt der gemeinsame Erfolg dieser Mission unsere Völker wieder mehr zusammen?»
«Das wäre schön.» Frose lächelte, dieses wandelte sich aber in eine ernste Miene. «Habt ihr schon mal was von Windigos gehört?»
«Nein.»
«Nö.»
Frose atmete enttäuscht aus. «Sie sind Wesen die von Hass und Feindseligkeit angezogen werden und des so mehr sie finden des so kälter wird es um sie herum. Für meine Eismagie habe ich diese Fähigkeit über Sagen und Experimente studiert. Wenn also der Hass noch größer wird ist das ganze Land dem Untergang geweiht.»
«Da-das wäre ja furchtbar. Dieses Problem sollten wir nach dem hier in Angriff nehmen.» sagte Lightning mit großem Eifer und Zuversicht.
«Jahahaha» Sun Flame begann zu lachen. «Das ist eine gute Einstellung für eine bevor stehende Schlacht. Die nächsten Pläne für die nächste Schlacht zu schmieden. Hahaha. Du wirst mir immer sympathischer.»
«Supi, vom Stutenstecher anerkannt.» sagte Lightning mit abwertendem Ton, während er sich innerlich in den Huf lacht.
Flame blieb kurzzeitig geschockt stehen und ging dann niedergeschlagen und mit hängendem Kopf weiter. Frose musste ihr lachen unterdrücken, da sie verstanden hatte das Lightning ihn nur etwas ärger wollte.

Nach einigen Minuten hob Sun Flame wieder sein Haupt. «Wir müssten jetzt tief genug sein um nach Hinweisen suchen zu können. Wir sollten uns aufteilen um besser suchen zu können.»
«Was suchen wir den genau?» fragte Lightning.
«Nach allem was auffällig ist. Nach Orten die verwüstet worden sind, durch die Verwandlung der Katze, nach Anzeichen für Magie die die Katze verwandelt hat oder auch wenn ich nicht glaube welche finden zu können nach Fußspuren die keinem Tier in diesem Wald gehören.»
«Fußspuren von letzter Woche müssten wir eigentlich gut finden können.» meinte Lightning.
«Wieso denn, dass?»
«Vor letzte Woche haben wir Pegasi hier es Eimerweise regnen lassen, weil wir etwas hinterhergehinkt haben und wegen der Vorfälle in den letzten Tagen sind wir nicht mehr dazu gekommen so weit draußen für Regen zu sorgen. Darum dürften die Fußspuren noch vorhanden sein.» prallte Lightning.
«Okay das sollte uns die Suche vielleicht erleichtern. Also wenn ihr was Auffälliges findet versucht auf euch aufmerksam zu machen.»
Die beiden nickten Sun Flame zu und liefen/flogen los. Jeder der Drei sah sich genau um.

Lightning schoss durch den Wald und dachte nur: «Alles was nicht her passt. Alles was nicht her passt. Alles was nicht her passt.» Er blendete den Wald komplett aus, um nur auf Auffälligkeiten zu acht, wodurch er öfter in Äste flog. Nach einigen Minuten bemerkte er seltsame Fußspuren und stoppte bei denen. Sie konnten nicht von Tatzen, Klauen oder Füßen stammen da die Abdrücke keine Zehen oder ähnliches besaßen und für Hufe waren sie merkwürdig verformt. Aber das merkwürdigste war das dies mitten im Wald begannen. So als ob sich das Wesen hier her Teleportiert hatte.
«Hey! Leute! Ich habe was gefunden!» rief Lightning hörte aber keine Reaktion der anderen beiden. «Bin ich so weit weg von den Anderen das sie mich nicht hören können? Hmmm? Dann eben so.» Lightning streckte den Huf aus und einige Meter von ihm entfernt schlug ein Blitz ein, der ein sehr lautes donnern von sich gab. Frose und Sun Flame schraken sofort auf, als sie das Donnern hörten und liefen mit panischem Gesicht in Richtung des Donnerns.

Nach wenigen Minuten kamen beide fast gleichzeitig bei Lightning an.
«Lightning! Bist du verletzt? Wer hat dich angegriffen? Wo ist der Feind?» sagte Sun Flame hastig und stellte sich in Kampfhaltung. Frose lief zu Lightning und sah sehr besorgt aus.
Lightning verwirrte die Reaktion seiner Kammeraden. «Wie verletzt und Feind? Was meint ihr?»
«Ihr habt doch einen Blitz entstehen lassen? Also müsstet ihr doch gekämpft haben?» meinte Frose.
«Hehehe, nein. Ich wollte euch rufen da ich was gefunden habe und ihr mich nicht mehr hören konntet.» Lightning zeigte auf die Fußspuren.
Frose und Sun Flame atmeten erleichtert aus und sahen sich die Fußspuren an.
«Hm, solche Fußspuren habe ich noch nie gesehen und ich habe viele gesehen. Wir sollten den Spuren folgen nach den abdrücken an sich, ist das Wesen nicht sehr schnell gegangen, wenn wir uns beeilen dürften wir mit Glück es in 1-2 Tagen eingeholt haben.» gab Sun Flame grübelnd von sich. «Wir sollten los.»
Die beiden nickten zustimmend und die Drei liefen den Fußspuren nach.

Sie liefen einige Stunden den Hinweisen nach. Bei den Fußspuren von dem Wesen waren mehrere Fußspuren von Tieren die in die gleiche Richtung gingen, zudem sind die Abdrücke größer als sie eigentlich sein sollten. Sie entdeckten einige Nachtlager die darauf hinwiesen das das Wesen nicht einfach ein Tier war, sondern ein Intelligentes Wesen wie die Ponys. Zwischen einigen Nachtlagern gab es keine Fußspuren aber durch einige Hinweise konnten sie die nächsten ganz leicht finden.

Nach dem letzten Nachtlager stand den Drei ein Bär mit finsteren Kräften im Weg.
«War doch klar das sich uns diese Dämonen in den Weg stellen. Ein Wunder das es nicht schon früher passiert ist.» sagte Sun Flame. «Also hier ist der Plan. …» bevor er seinen Plan erklären konnte stürmte Lightning fliegend sofort nach vorne.
«Lightning Cloud, was macht ihr da?» rief Frose und lief ihm nach.
«Hey, stürmt nicht einfach los! Ach verdammter Ponymist! Hoffentlich geht das gut.» grummelte Sun Flame Zähneknirschend und lief den beiden nach.
Lightning schoss direkt zu Anfang einen Blitz los der den Bären knapp verfehlte und einen Baum traf. Durch den Blitz wurde der Bär erzürnt und griff Lightning an. Der Bär hob seine Krallen um mit einem schnellen Hieb zu zuschlagen. Lightning der noch im Vormarsch war konnte nicht mehr bremsen und raste auf den Bären zu. Er hielt die Vorderhufe schützend vor sich und sah wie die Krallen auf ihn zugerast kamen. Er schloss die Augen und erwartete einen heftigen Schlag. Anstatt von einem Schlag getroffen zu werden flog er in eine eiskalte Wand und hörte an einer Wand ein kratzendes Geräusch.
«Auu.» Lightning öffnete schmerzverzerrt die Augen und sah eine Eiswand vor sich die ihn und den Bären trennte.
«Lightning Cloud ich hoffe ihr seid noch beim besten Wohle.» sagte Frose mit türkis schimmernden Horn.
Lightning atmete erleichtert aus und wollte sich gerade bedanken, als er einen Schlag von hinten gegen den Kopf bekam und sich deswegen auf die Zunge biss.
«Bist du komplett bescheuert, einfach drauf los zu stürmen! Dir hätte sonst was passieren können! Außerdem kannst du nicht zielen oder kannst du deine Blitze gar nicht richtig kontrollieren?! Grrr.» Sun Flame schnaufte vor Wut.

Der Bär hinter der Eiswand schlug wutentbrannt immer wieder mit den Krallen gegen die Wand, die kaum, durch diese Schläge, kleiner wurde.

«Aua. Tuhth… tuhth mir leid. Ich war etwass zu aufgeregt und bin drauf losssgestürmt. Und der erssste Schussss geht immer daneben, wegen den Wetterbedingungen.» Lightning ließ den Kopf hängen.
«Gut, wenn du es einsiehst, dann können wir ja über meinen Plan reden.» Sun Flame beruhigte sich langsam wieder. «Also eine Frage habe ich noch vorher. Kannst du deine Blitze auch halten?»
«Dasss müsssste gehen. Habe ich aber noch nie aussssprobiert.»
«Wenn du es nur für wenige Sekunden schaffst reicht das. Also hier ist der Plan.»

Der Bär schlug weiter gegen die Wand, die kaum Schaden bekam. Doch mit einem Schlag Zerbrach die Wand und der Bär wollte gerade losrennen, als sich hinter und neben ihm neue Eiswände auftaten. Er sah sich verdattert um. Darauf folgte ein Blitz von der Seite der so an den Wänden abprallte, dass der Bär eingekesselt war. Der Bär war wieder rasend vor Wut und wollte durch den Blitz gehen der ihn aber schockierend zurückschlug.
«Perfekt und jetzt nimm das.« Sun Flame spante die Muskeln seiner Vorderhufe an und schlug stark mit denen auf den Boden. Zuerst entstanden nur Funken, die aber mit steigender Konzentration von Sun Flame, sich langsam zu Flammen bildeten. Diese Flammen schossen auf den Bären zu. Passend zu dem Moment wo der Blitz aufhörte schlugen die Flammen beim Bären ein und entzündeten ihn. Zur gleichen Zeit schloss Frose den Eisraum mit einer vierten Eiswand, sodass der Bär eingesperrt war.

Brüllend vor Schmerz und wutentbrannt schlug der Bär unentwegt gegen die Wände, die wegen dem Feuer immer wieder anfingen zu schmelzen aber durch Frose wieder zum Gefrieren gebracht wurden.
Das Feuer setzte dem Bären sehr zu. Er wütete mehrere Minuten bis er zu Boden ging und nur noch vor Schmerzen brüllte. Genau in diesem Moment begann das Feuer noch heftiger zu lodern, so stark das das Gras was nicht vom Feuer erreicht wurde anfingen sich zu entzünden.
Lightning musste stark schlucken bei diesem Anblick. «Heilige Gewitterwolke. Da… Das ist mir zu heftig. Ich… ich wusste zwar das wir einige der Tiere töten müssen aber das wir sie quälen.»
«Das war aber die sicherste Methode um den Bären zu besiegen. Für das unversehrte Leben meiner Kameraden nehme ich auch in kauf in die Hölle zu kommen. Zudem sind wir sogenannt im Krieg und da ist Mitleid fehl am Platz.» sagte Sun Flame mit ernster Stimme.
«Er hat recht. Wir müssen alles tun um unsere Völker zu beschützen, auch wenn wir unsere Seelen verkaufen müssen.» sagte Frose betrübt.

Nach einiger Zeit verstummte der Bär und aus seinem Maul strömte wieder diese schwarze Gasförmige Substanz. Er begann zu schrumpfen und wirkte wieder wie ein normaler Bär mit starken Verbrennungen und versengtem Fell.

Frose’s Horn hörte auf zu schimmern, wodurch das Eis wegen den Flammen zu schmelzen begann. In binnen paar Sekunden wurde das Eis zu Wasser und löschte den brennenden Boden. Sie überprüften ob der Bär noch lebt und machten sich wieder auf den Weg.

Am nächsten Tag entdeckten sie ein Nachtlager wo noch Glut im Lagerfeuer glühte.
«Glut. Das Wesen muss hier in der Nähe sein. Lightning sieh dich bitte hier in der Nähe mal um ob du was verdächtiges findest.» bittet Sun Flame Lightning.
Lightning nickte und flog so schnell er konnte los. Er schoss knapp über den Baumkronen entlang und blickte sich suchend um. Er flog kreuz und quer über den Wald.

Nach einiger Zeit stoppte Lightning. «Äähhh. Ich glaube ich habe mich verflogen.» Lightning begann sich umzusehen. «Hm, diese Gegend kenne ich doch? Ja, jetzt weiß ich es. Hier in der Nähe wohne ich doch. Wow, von unten sieht alles ganz anders aus. Sind wir wirklich soweit gelaufen oder bin ich soweit geflogen? Snowtain müsste dort drüben hinter dem Berg sein.»
Lightning umflog den etwas verschneiten Berg und konnte recht schnell die Stadt sehen. «Haha. Da ist sie ja schon. Ehm was soll ich nochmal machen?»
«Buff»
Lightning zuckt vor Schreck zusammen und blickte sich um. «Was war das denn?»
Etwas unter ihm, am Fuße des Berges, rappelte sich ein merkwürdiges Wesen das zu Boden gefallen war wieder auf.

Der Junge rappelte sich auf und rannte eine Klippe hoch die er zuvor runtergefallen war. Als er oben angekommen war, blieb er stehen und konzentrierte sich. Um ihn herum entstand ein dunkler Schleier und umhüllte ihn. Erging einen Schritt auf den Abgrund zu und begann zu schweben. Doch nach einigen Sekunden verschwand der Schleier und er raste zu Boden. Mit einem erneuten «Buff» schlug er wieder an der gleichen Stelle auf, wodurch sich seine Körperform langsam im Boden abzeichnete.
«Aua. Das mit dem Fliegen muss ich noch üben.» sagte der Junge mit Tränen in den Augen und rieb sich eine schmerzende Stelle. Während er sich wieder aufrappelte und sich den Dreck von seinen Klamotten klopfte, hörte er ein Lachen von oben.
«Hahaha, was versuchst du denn da?» fragte Lightning den Jungen.
«Boah, ein sprechendes Pony mit Flügeln. Wie cool.» dachte sich der Junge und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. Er richtete seinen Blick Richtung Himmel und zeigte auf Snowtain. Also… ich… ich wollte zu dieser Stadt in den Wolken fliegen, nur bin ich noch nicht so bewandert mit dem fliegen.»
«Ach, du möchtest nach Snowtain. Das könnte schwierig werden, denn ich glaube nicht das du auf Wolken laufen kannst.» meinte Lightning bevor er einen geschockten Gesichtsausdruck bekam. «Moment. Du… du kannst reden?»
«Ja, kann ich und du auch, Flügelpony. Hihi.» sagte der Junge, grinste und wippte freudig hin und her.
«Man nennt uns Pegasi oder Pegasus aber was bist du?» Lightning landete neben dem Jungen.
«Meine Mama meinte wir sind Cle… Clemen… ähm Clement… wie nennen wir uns nochmal? Äääh.» der Junge kaute überlegend auf seinem Finger herum.
«Weißt du was, wenn du nicht weißt wie dein Volk heißt brauchst du ihn nicht nennen. Wie heißt du denn mein Kleiner.» versuchte Lightning freundlich den Jungen nicht zu überfordern.
Der Junge begann sich hinterm Ohr zu kratzen und sah verdattert an. «Äähh. Ich habe noch keinen Namen. Den bekomme ich erst wenn ich eine Kraftschwelle übersteige.»
«Ein Name der deine Fähigkeiten und Stärke widerspiegeln soll, so wird das bei euch geregelt aber wie nennt man dich jetzt?»
«Da mich nur meine Mama ruft, werde ich eigentlich nur Sohn genannt.»
«Keinen Namen zu haben finde ich traurig. Weißt du was ich denke mir was aus bis wir uns wieder sehen, wie ich dich nenne. Ich muss nämlich eine Mission beenden, darum muss ich wieder los.» Lightning richtete sich schon zum Losfliegen aus, sah aber noch in Richtung des Jungen.
«Okay, ich probiere noch da hoch zu kommen oder spiele mit den Tieren hier. Viel Spaß dir bei deiner Mission. Tschüüüssss.» sagte der Junge und begann übertrieben zu winken.
«Danke, dir auch und pass auf dich auf Kleiner.» Lightning winkte lächelnd zurück, begann sich langsam zu entfernen und dachte sich. «Spaßig wird diese Aufgabe wohl nicht, so wie wir vorgehen.» Als er hinter dem Berg verschwunden war ließ er den Kopf hängen und flog etwas schneller.

Ne Minute später flog ein finsterer Vogel zu dem Jungen, den er vorher verwandelt hatte und landete auf der Schulter des Jungen.
«Na mein Freund. Wir versuchen jetzt weiter da rauf zu kommen.» sagte der Junge zu dem Vogel und machte weit.

Wir drehen die Geschichte ein wenig zurück zu dem Punkt wo Lightning gerade losgeflogen war.
Sun Flame und Frose blicken Lightning hinter her und berieten das spätere Vorgehen.
«Wir sollten uns schon mal ein Plan machen wie wir Vorgehen, wenn Lightning zurückkommt. Wir sollten Vorkehrungen treffen falls er es nicht findet und wie wir, wenn er es findet, mehr Informationen beschaffen können. Vielleicht können wir deine Eismagie benutzen um von weiten den Feind auszuspionieren? Oder wir könnten…» Sun Flame gab mehrere Ideen von sich bis ihn Frose unterbrach.
«Seid ihr sich, dass es eine gute Idee war ihn alleine los ziehen zu lassen?»
«Da er mit seinen Fähigkeiten perfekt für Solo Erkundungen ist, denke ich schon, dass es die richtige Entscheidung war.»
«Gewiss er ist schnell aber was ist, wenn er das Wesen wirklich trifft? Bis auf die Blitze hat er nichts zum Verteidigen.» meinte Frose besorgt.
«Er ist ein schlauer Hengst er wird sicherlich genügend Abstand halten und den Blitz kann er zur Ablegung nutzen.» versuchte Sun Flame Frose zu beruhigen. Diese ließ sich aber nicht beruhigen und konterte direkt. «Er ist aber noch jung, neugierig und könnte sich überschätzen. Pegasi in seinem Alter sind heutzutage häufig so. Er könnte sich zu nah an ein fremdes Wesen ran trauen und dadurch in Gefahr geraten.» Frose klang langsam schon wie eine besorgte Mutter.
«Selbst wenn wir mit gegangen wären, hätte das nur seine Geschwindigkeit verringert und das Wesen hätte mehr Chancen an einen anderen Ort zugehen und Chaos zu stiften. Zudem… Ähm was ist denn das?» Sun Flame sah verwundert gegen Himmel, wo ein Vogelartiges Objekt auf sie zu flog. In wenigen Sekunden hat es die Zwei erreicht und landete auf den ausgestreckten Huf von Frose. Es sah aus wie eine Pergamentrolle die zu einem Vogel gefaltet wurde. Frose umhüllte diesen mit ihrer türkisenen Magie, entfaltete das Pergament und antwortete: «Das haben ich und einige andere Einhörner uns ausgedacht für einen besseren Informationsaustausch.»
Sie liest einige Zeilen und sagte erfreut: «Das Schreiben ist eine Antwort für meine Zusammenfassung unserer derzeitigen Untersuchungen. Es kommt direkt von den Anführern unserer Völker.»
Sun Flame‘s Ohren stellten sich interessiert auf und er ging näher an Frose ran.
«Wenn ich es für euch kurz und verständlich zusammenfassen darf würde ich es so formulieren. Man Lobt uns für unser gutes Voranschreiten und wünscht uns ein weiteres gutes gelegen. Zudem sollen wir, wenn wir das Fremde Wesen treffen und Beweise für einen Zusammenhang für die finstere Tierkrankheit finden, es ohne weiteres beseitigen. Es scheint außerdem das es zu mehr Übergriffen mit Todesfällen gekommen ist. Die Lage ist also dringend und soll schnell erledigt werden.»
«Verstehe. Wenn das unsere Anweisungen sind, da werden wir unser Bestes geben um diese zu erfüllen.» sagte Sun Flame selbstbewusst und schlug mit seinem Huf gegen seine Brust wo sein Herz schlug.
«Ich mache mir nur Sorgen um Lightning Cloud. Er wird mit den Anweisungen nicht einverstanden sein. Bei dem Bären hatten wir es ja ähnlich.» meinte Frose leicht trübsinnig.
«Er wird das schon verstehen. Außerdem wenn wir zögern könnten noch mehr Ponys sterben und das überzeug auch bestimmt ihn.»
«Ich hoffe ihr werdet rechtbehalten. Testen könnt ihr es auch so gleich denn da kommt er gerade angeflogen.» Frose zeigte in den Himmel wo ein türkiser Streifen auf sie zuflog.

Lightning flog so schnell, dass er beim Landen einen starken Windstoß entstehen ließ. Dieser durchwirbelte die Mähnen der anderen beiden und blies Dreck auf, so dass sie nichts mehr sehen konnten. Zudem flog auch das Pergament in irgendeine Richtung die keiner erkennen konnte. Nach ein paar Sekunden war der Wind verschwunden und Frose richtet ihr Mähne und Sun Flame rieb sich die Augen. Frose begann direkt nach dem Pergament Ausschau zu halten während Lightning niedergeschlagen da stand.
«Ich… Also ich… Naja wie soll ich es sagen?» stammelte Lightning.
«Hast du nun ein uns unbekanntes Wesen entdeckt?» drängte sich Sun Flame dazwischen.
«Ähm. Ja habe ich. In der Nähe von Snowtain. Er versucht mit all seinen Kräften da hoch zu schaffen.»
«Okay, dann zeig uns wo er ist. …Moment? Woher weißt du was er vor hat?»
«Wir haben uns unterhalten. Er kleine Junge war sehr freundlich.»
«Wie du hast mit ihm geredet?» Sun Flame erstarrte kurzzeitig vor Schock.
«Ich habe euch ja versucht zu sagen, er ist ein junger Pegasi die sind so. Wir haben Glück das ihm nichts passiert ist.» sagt Frose die aufgegeben hat nach dem Pergament zu suchen. Sie war erleichtert das, obwohl er eine Begegnung mit dem vermutlichen Wesen hatte, er unverletzt war.
«Wieso machen die sich solche Sorge wegen dem Jungen?» fragt sich Lightning in Gedanken und überlegte weiter.
«In welche Richtung müssen wir?» fragt Sun Flame leicht aufgebracht.
«Hm? Ähm, da lang.» sagte Lightning nachdenklich und zeigte in die Richtung von der er kam. Doch langsam dämmerte es ihm. «Moment! Ihr denkt er ist das Wesen das wir suchen? Das kann nicht sein er ist so nett. Nagut er beherrscht irgendeine Magie aber trotzdem.»
«Ob er es ist oder nicht finden wir gemeinsam raus, also los.» Sun Flame lief sofort los. Die anderen beiden folgten ihm mit leichter Verzögerung.

Frose hatte etwas Probleme mitzuhalten begann aber mit Lightning trotzdem ein Gespräch über die Nachricht der Oberhäupter. Sie erklärte ihm auch was passieren würde, wenn sie nicht handeln. Am Anfang des Gesprächs sträubte er sich aber nach einiger Zeit willigte er zur Sicherheit aller Ponys ein, da er sich sicher war das der Junge es nicht sein kann.

Nach einiger Zeit kamen sie am Berg an wo der Junge immer wieder in den Boden eingeschlagen ist.
«Und hier hast du den Jungen gefunden?» fragte Sun Flame und sah sich um.
«Ja. Hier habe ich ihn getroffen. Da drüben ist die Stelle wo er immer abgestürzt ist, da er seine Magie nicht kontrollieren kann.» Die Drei ginge zu der Stelle und bemerkten Fußspuren die von der Absturzstelle wegführen. Zum Schock von Lightning sahen die dem des Wesens sehr ähnlich aus.
«Da… das kann auch nur Zufall sein. Vie… Vielleicht wurde er von dem Wesen entführt oder er… er ist den verwandelten Tieren gefolgt, weil er sehr neugierig ist. Er ist ja noch ein kleiner Junge. Ja… ja so muss… muss es sein.» stammelte Lightning.
«Keine Sorge. Das reicht nicht für eine genaue Bestimmung. Erst wenn wir einen stichfesten Beweis haben, beseitigen wir ihn. Wir werden ihn verfolgen und beobachten. Dann endscheiden wir.» beruhigte Sun Flame Lightning und ging den Fußspuren nach.

Sie gingen den Fußspuren hinterher und hinter einem Gebüsch entdeckten sie ihn. Er stand an einem Fluss und schöpfte sich Wasser heraus. Auf seiner Schulter saß ein finsterer Vogel. Im Vergleich zu dem Jungen war er so groß wie sein Kopf. Die beiden entfernten sich vom Fluss und der Junge lente sich an einen großen Felsen, um sich auszuruhen.
Lightning konnte nicht fassen was er da sah. «Nur… nur weil… weil ihn der Vogel nicht angreift hei-heißt das noch nicht das er der Verursacher ist. Vielleicht mögen ihn Tiere nur sehr gerne, so dass sie nicht von der Krankheit zum Angriff gezwungen werden.»
Sun Flame schlug sich sein Huf ins Gesicht. «Offensichtlicher geht es doch nicht. Deine Theorie ist zwar möglich aber sehr, sehr, sehr, sehr unwahrscheinlich.»
«Das stimmt. Es ist unwahrscheinlich das er nicht unser Ziel ist. Es tut mir leid Lightning Cloud.» sagt Frose betrübt. Lightning versuchte in Gedanken ein Augment zu finden ihn jetzt nicht umzubringen.
«Mmmm? Hhhhhh? Ah! Wenn er die Wesen erschafft müsste er doch sehr viele verwandeln. Und das müssen wir sehen um sicherzugehen.» schlug Lightning verzweifelt vor.
Sun Flame seufzte und sah zu Lightning. «Nagut, etwas über seine Kräfte zu erfahren wäre hilfreich aber wenn wir sehen wie er ein Tier verwandelt wirst du helfen ihn auszulöschen»
«Aber er ist doch ein netter kleiner Junge, wenn wir mit ihm reden würde er es bestimmt unterlassen, wenn er es wäre.»
«Ihr sagtet er könne seine Magie nicht kontrollieren. Wenn das stimmt, bringt es nichts ihn zu bitten und ihm die Kontrolle beizubringen würde zu viele Opfer bringen. Es wäre der einzige Ausweg» erklärte Frose.
«Na… nagut.» stimmte Lightning widerwillig zu.

Der Junge schlief am Felsen an gelegt ein und der Vogel flog ohne die Drei zu bemerken wieder davon. Es dauerte eine Weile bis etwas passierte. Die Drei langweilten sich schon bis ein leicht verletzter Fuchs auftauchte und in der Nähe des Jungen umherlief. Ohne es wirklich zu wollen stieß der Fuchs gegen den Jungen, so dass er begann umzukippen. Voller Schreck wachte er auf und zappelte um nicht umzukippen. Dies brachte aber nichts und er fiel mit dem Kopf in den Fluss. Er richtete sich wieder auf und schüttelte das meiste Wasser von sich. Dabei bemerkte er den armen Fuchs, der sich vorsichtig wegschleichen wollte.
«Oohha, ein Fuchsie, ein Fuchsie. Hm? Du bist Verletzt. Warte ich helfe dir.» rief der Junge und lief dem Fuchs nach. Dem Fuchs gefiel das aber nicht und lief vor dem Jungen weg. Sie liefen einige Male im Kreis. Jedes Mal, wenn der Junge den Fuchs fast hatte wich er so aus das der Junge hinfiel. Manchmal fiel der Junge auch so hin, das der Fuchs ihn als Sprungbrett miesbrauchte. Es schien langsam so als ob er Fuchs nur noch den Jungen bloßstellen wollte, vor keinem Publikum. Doch dem Jungen reichte es langsam und er streckte die Hand vor.

«Ich sagte ICH HELFE DIR! ALSO BLEIB STEHN!» Aus seiner Hand kam ein schwarzer Strahl, der sich in der Luft zu einer Hand formte. Diese schoss auf den Fuchs zu, der vor Panik nur noch die Hand ansah und nicht mehr sah wo er hinlief. Bevor der Fuchs in den Fluss fiel, schnappte sich diesen die Finstere Hand. Der Fuchs wehrte sich so sehr wie er konnte was aber nichts brachte. Die finstere Hand blieb an der Stelle und der Junge kam langsam näher.

Die Drei Ponys beobachteten die Situation mit offenem Mund. Sie konnten nicht glauben was sie da sahen. Sowas hatten sie noch nie gesehen.
«Is… ist… ist das Magie?» stammelt Sun Flame.
«Ich… ich… habe keine Ahnung. Wenn es welche ist, da sehr hohe Magie, die nicht mal ich verstehe.» Frose war fast sprachlos.

Der Junge war beim Fuchs angekommen, nahm ihn in den Arm und setzte sich hin. Er wehrte sich immer noch und biss nach dem Jungen.
Der Junge fuchtelte mit dem Finger vor dem Fuchs rum. «Nein, nein! Das macht man nicht! Böser Fuchs.»
Der Fuchs bis weiter nach dem Finger und erwischte ihn. Der Junge schrie laut auf und Tränen bildeten sich. Man konnte sehen wie sich die Zähne in den Finger gebohrt haben. Dieser fing an zu bluten, das merkwürdige war aber das das Blut schwarz war. Der Fuchs ließ ohne ersichtlichen Grund den Finger los und begann zu würgen.
«*Schniff* sel… selber schuld, wenn du mich beißt. Bllhhh.» schluchzte der Junge und streckte die Zunge raus. Er begann den Fuchs zu streicheln, damit der Fuchs sich an ihn gewöhnt. Dies lief auch ziemlich gut und der Fuchs hörte auch auf zu würgen.

Der Junge legte seine Hand auf den Kopf des Fuchses. Dieser wurde größer, bekam mächtigere Krallen, spitzere Zähne, schwarz und blutrote Augen und das Fell wurde tiefschwarz.

Alle drei hielten den Atem an. Was da geschah ging über ihren Horizont hinaus. Sie verstanden nicht wie er ohne Anzeichen von Magie so stark den Fuchs verändern konnte.
«Vielleicht ist er ein Verstoßener von der Dämoneninsel?» meinte Sun Flame.
«Was ist denn die Dämoneninsel?» fragte Lightning.
«Das ist eine Insel tief im Süden wo verschieden Arten von Dämonen Leben. Es heißt, dass die Drachen mit ihnen verwandt sind und ihre Vorfahren von den Dämonen verstoßen wurden, weil sie zu nett und zu schwach gewesen sein sollen.» erklärte Sun Flame. «Aber das ist jetzt nicht wichtig wir haben unseren Beweis, also auf geht’s.»
Lightning wollte noch was ein werfen aber er wusste schon, dass es nichts bringt.
«Wir machen es wie beim Bären. Verstanden?»
Lightning nickt niedergeschlagen und selbst bei Frose bildeten sich Tränen, bei dem Gedanken ein Kind, das eigentlich nur helfen will, umzubringen.

Der Fuchs hüpfte vor Freude umher.
«Ja ich freue mich auch, dass es dir wieder besser geht ab bevor du gehst spül dir bitte den Mund aus. Mein Blut ist nicht besonders gut.» sagte der Junge und der Fuchs tat dies darauf. Keine Sekunde später verschwand der Fuchs wieder im Wald und der Junge winkte ihm nach.

Am Felsen wo er sich vorhin angelehnt und geschlafen hatte schlug plötzlich ein Blitz ein und der Junge erschrak vor dem lauten Donner. Er drehte sich um und erblickte ein Pony, ein Einhorn und seinen Bekannten.
«Hallo Flügelpony.» rief er. «Uh und noch ein Pony und…» seine Laune ging in den Keller. «Ein Einhörnchen. Och man die mag ich doch nicht. Die sind mir zu mädchenhaft. Hüh? Warum kuckt ihr so traurig und finster?»
«Kleiner, es tut mir leid aber deine Anwesenheit hier hat vielen Ponys das Leben gekostet und damit sowas nicht wieder passiert, müssen wir dich leider beseitigen. Nimm uns das nicht übel.» sagte Sun Flame während er den Jungen unbewusst finster ansah.
«Hä, das versteh ich nicht. Was wollt ihr machen?» der Junge sah Sun Flame verdattert an.
«Das dachte ich mir schon aber es dir zu erklären würde nur zu Problemen führen.» Sun Flame atmetet kurz durch. «Wir sollten anfangen, sonst wird es nur schwerer für uns.»

Frose nickte und ihr Horn begann zu schimmern. Drei Eiswände erhoben sich neben und hinter dem Jungen. Der Junge sah sich erstaunt um. Lightning der eigentlich in diesem Moment den Blitz erzeugen sollte zögerte und Sun Flame bemerkte es. «Los Lightning erzeuge den Blitz. Du weißt das wir es tun müssen.»
«Ich… ich … ich kann es einfach nicht. Er… er ist doch sogenannt unschuldig. Ich kann ihn nicht töten.» stammelte Lightning mit Tränen in den Augen.
«Wa-was ihr… ihr wollt mich umbringen?!» der Junge ging ängstlich ein paar Schritte zurück so dass er die Wand im Rücken hatte.
«Verdammt, Lightning! Nagut dann ohne dich.» rief Sun Flame spannte seine Muskeln an und stampfte auf den Boden. Funken entstanden und diese wuchsen zu Flammen heran. Der Junge bekam Panik vor den Flammen und lief zur Wand die Richtung Fluss ging. Er hämmerte gegen die Wand, was aber nichts brachte. Die Flammen berührten den Jungen fast, da wurden seine Fäuste so schwarz, dass man keine Tiefe erkennen konnte. Diese Schwärze ging beim Draufschlagen auch auf das Eis über und breitete sich in einem Wimpernschlag aus. Als die Wand weit genug die Schwärze angenommen hatte, fiel der Junge durch die Wand und die Flammen verfehlten ihn.

Mit einem Lauten «Platsch» fiel der Junge in den Fluss. Dies konnten die Drei zwar nicht sehen, wegen der Eiswand, aber hören. Sie liefen zum Fluss konnten aber den Jungen nicht mehr sehen.
«Rraaahhh!! Hättest du nicht gekniffen hätte er nicht entkommen können!» brüllte Sun Flame. «Wie konnte er überhaupt endkommen?»
«Dieses Wissen besitze ich leider nicht. Meine Eiswand ist noch intakt und ich habe unabdinglich die Wand repariert.» gab Frose verwirrt von sich. Nur Lightning blieb still und sagte nichts.
«Grrr!» Sun Flame atmete stark aus um sich zu beruhigen. «Für die Gründe haben wir später noch Zeit. Wir müssen jetzt dem Jungen wieder finden und wenn wir ihn finden MACHST DU MIT! IST DAS KLAR?!» Sun Flame blickte erbost Lightning an.
Lightning sah betrübt zu Boden. «*Seufz* ja mache ich.»
Darauf liefen die Drei den Fluss entlang.

Den Rest des Tages fanden sie den Jungen aber nicht. Erst am nächsten Tag fanden sie wieder eine frische Spur und folgten dieser. Sie fand ihn wieder hatten aber kein Überraschungsmoment den sie für ihren Plan gebraucht hätten. Diesmal half Lightning zwar mit, dies bracht aber nur bedingt etwas. Bis auf eine kleine Schramme konnten sie dem Jungen nicht zufügen da er durch ein erzeugtes Loch im Boden in einen dunklen Tunnel fliehen konnte.

Diese Verfolgungsjagt ging über Tage. Durch irgendwelche Zufälle konnte der Junge immer wieder entkommen. Er hat sich aber auch nie gewehrt und hoffte, dass die irgendwann zur Vernunft finden würden. All ihre Erlebnisse schrieb Frose auf und schickte diese zu den Anführern ihrer Völker. Diese gaben bekannt das seit der Jagd auf den Jungen die Anzahl der Tiere abnahm. Sie gaben sogar den Dreien einen Heldennamen. Sie wurden als die Elementaren Helden betitelt.

Nach einigen Tagen war ein verregneter Tag und der Junge versteckte sich in einer Baumkuhle eines Toten Baumes. Er war mit Kratzern und Schrammen übersäht und komplett zusammen gekauert. Man hörte von ihm nur ein lautes Weinen und Schluchzen.
«*Schniff* wa… *schluchz* Warum machen die das *schniff*? Was habe ich ihnen getan? Ich… *schluchz* ich dachte, ich und das Flügelpony wären Freunde? *Schniff* ich kann langsam nicht mehr.»
Die Hand von dem Jungen wurde wieder ganz schwarz und er tastet den Boden ab.
«Unter mir ist wieder eine Höhle da werde ich bestimmt nicht nass so wie hier.» dachte sich der Junge und der Boden unter ihm wurde schwarz. Er sank langsam in den Boden ein Und fiel in eine Höhle.

Die drei Ponys liefen durch den Regen um sich einen Unterschlupf zu suchen.
«Ponymist, den Regen können wir gerade gar nicht gebrauchen. Lightning kannst du nicht die Wolken entfernen?» fragte Sun Flame.
«Ich habe doch gesagt das ich darin nicht gut bin, außerdem wäre das nicht gut für die Gegend. Die ist nämlich schon sehr ausgetrocknet, wie man sieht, weswegen sie den Regen braucht.
«Lightning Cloud sowas ist nicht schlimm. Der Regen stört mich zum Beispiel nicht. Dieser verstärk sogar meine Fähigkeiten. Bei unserem Anführer ist das aber anders.» sagte Frose die ihre Mähne, ihren Schweif und ihr Fell festgefroren hatte. Ihr Fell glänzte dadurch wunderschön.
«Njjaahh. Das stimmt. Mit meinem Feuer kann ich nicht im Regen kämpfen. Hoffentlich hört es auf bevor wir den Dämon finden. Seht davor ist eine Höhle.»
Die Drei liefen zur Höhle und sahen aus der Höhle raus. Sun Flame begann sich zu trocknen, Frose musste sich ausruhen, da sie wegen dem Eis am Körper erschöpft war und Lightning ging hin und her um zu überlegen.

«Lightning Cloud. Ihr geht jetzt schon mehrere Minuten im Kreise. Das Klackern ihrer Hufeisen stört mich ein wenig.» sagte Frose leicht genervt.
«Häh, ich trage gar keine Hufeisen, die verlangsamen mich beim Fliegen.» Lightning blieb stehen aber das leise klackern ging weiter.
«Wenn es Lightning nicht ist wo kommt es dann her?» fragte Sun Flame in die Runde.
Frose ließ ihr Horn aufleuchten und die Drei gingen tiefer in die Höhle. Man konnte nicht weit sehen, da das türkise Licht die Höhle nicht besonders gut erleuchtete. Ihnen kamen aufgescheuchte Fledermäuse entgegen, wovon einige mitten durch die Gruppe flogen.
«Woah. Glaubt ihr die sind von unserem Licht so aufgescheucht?» fragte Lightning.
«Nein, bestimmt nicht da muss jemand weit vor uns sein.» antwortete Sun Flame.

Der Junge ging ebenfalls durch seine dunkle Höhle und sah langsam den Ausgang. Er lief sofort los. Als er draußen war, spürte er die Sonnenstrahlen auf seiner Haut. Er ließ die warmen Strahlen auf sich wirken. Er hielt die Arme Ausgestreckt und dreht sich für ein paar Minuten bis er bekannte Stimmen hörte.
«Seht mal das muss der Ausgang sein.» sagte eine junge Stimme.
Der Junge erschrak und versteckte sich hinter einem Baum. Hinter dem Baum luschert er manchmal hervor um zusehen wer aus der Höhle kommt. Aus der Höhle kamen ihm drei bekannte Ponys.
«Wir sind nicht nur draußen, sondern es hat auch aufgehört zu Regnen. Ich kann also mein Feuer wieder einsetzen.» sagte Sun Flame sehr erfreut.
Der Junge sah die Drei und wollte davon laufen rutsche aber auf dem nassen Boden aus und machte einen lautes «Klatsch» Geräusch. Dieses Geräusch hörten die Drei und liefen zu dem Ursprung.

«Na wen haben wir den hier?» sagte Sun Flame hämisch.
Der Junge zuckte zusammen und sah hinter sich. Dort standen die Drei und sahen ihn direkt an. Er drehte sich, so dass er auf dem Rücken liegt und kroch rückwärts langsam zurück.
«Wie sorgen wir jetzt das unser Dämonenerschaffer hier nicht nochmal fliehen kann?»
«Ich hätte da eine Idee. Ich wollte an einem unaufhaltbaren Zauber entwickeln aber er ist noch nicht ausgereift. Ich hätte ihn schon früher verwendet, doch wir wären selber eingesperrt für eine ganze Weile, weil ich fast meine komplette Magie verbrauchen würde. Da er uns aber nie angegriffen hat wird es wohl gehen. Währt ihr einverstanden?» schlug Frose unsicher vor.
«Keine Einwände.» sagen Lightning und Sun Flame gleichzeitig.

Frose begann sich stark zu konzentrieren. Ihr Horn begann türkis auf zu flackern. Es begann nach und nach immer stärker aufzuleuchten. Das Licht wurde immer größer und größer.
Der Junge ist schon vor Schock erstarrt und konnte sich nicht mehr bewegen.
Langsam umhüllte das Licht von Frose’s Horn schon Ihren Kopf und fror die Haarspitzen ihrer Mähne ein. Um ihre Hufe begann auch schon Eiskristalle zu bilden.
«Maximale magische Kraft! EISZEIT!» schrie Frose so laut und Stark sie konnte.
Eine eiskalte Druckwelle ging von Frose aus. In nicht mal einer Sekunde fror das Gras und der Matsch unter den Vieren ein und wurden steinhart. Die Bäume und Büsche wurden Schockgefrostet und bewegten sich nicht mehr im Wind. In nehm Radius von 20 Metern von Frose bildete sich eine Meter Dicke Eiswand die mehrere Meter hoch war. Nach dem die Druckwelle nach ließ brach Frose in sich zusammen und atmete schwer.

«S… *keuch* so damit… kann niemand… von uns hier… *keuch* weg.» sagte Frose mit letzter Kraft.
«Da… das hat ein Einhorn drauf.» Lightning war sprach los. «Aber mit den Ausrufen musst du noch üben. Ich meine „maximale magische Kraft“. Das klingt nicht so gut.»
«*Keuch* wie gesagt… ich bin noch nicht… fertig mit dem Zauber.» sagte Frose und lächelte.
Lightning und Sun Flame machten sich Kampfbereit und Lightning ließ den ersten Blitz los. Dieser verfehlte wie immer sein Ziel, schoss an dem Jungen vorbei und prallte an der Wand ab. Der Blitz flog nun unkontrolliert durch das Eisgefängnis. Er prallte einige Male an der Wand ab und schoss auf Sun Flame zu. Er bemerkte es zum Glück rechtzeitig und wich aus.
Lightning der das bemerkte konzentrierte sich auf den Blitz und ließ ihn in den Himmel fliegen.
«Bist du komplett bescheuert!» Sun Flame schlug gegen Lightning‘s Hinterkopf. «Willst du MICH umbringen?! Pass mit deinen Blitzen besser auf.»
«Tsch… tschuldigung. Ich passe besser auf.» sagte Lightning betrübt und blickte wieder voll konzentriert zu dem Jungen.
«So du kleiner Dämon jetzt ist es aus und vorbei mit dem Erschaffenen von neuen Dämonen. Es endet hier und jetzt!» rief Sun Flame von sich und ließ Flammen auf den Jungen los. Dieser war schon bis zur Wand gekrochen um einen Ausgang zu bahnen. Er sah sich nochmal aus Furcht nach hinten um und sah keinen Meter von sich die Flammen. Er erstarrte wieder und konnte sich nicht mehr rühren, wodurch er von den Flammen getroffen wurde.
Der Junge schrie lauthalslos vor Schmerzen auf. Er wälzte sich vor Schmerzen auf dem eisigen Boden aber die Flammen wurden kein Stück kleiner.

«Ah! Au! Das tut so weh. Sie mögen mich nur nicht wegen meiner Kräfte. Aber meine Kräfte sind ich. Mir reichts. Sie wollen mich umbringen. Ich hasse sie. Das wird ihr und mein Ende!» dachte sich der Junge immer mehr vom Hass verschlungen.

«Ha. Wer hätte gedacht, dass es so einfach wird, wenn man ihn einmal trifft.» sagte Sun Flame selbstgefällig.
«Ich mache dem ein Ende damit er nicht mehr so sehr leidet.» sagte Lightning gefühlslos und richtete seinen Huf in Richtung des Jungen. Er wollte gerade einen Blitz abfeuern als der Junge versuchte was zu sagen.
«Schatten in der Höhle und im Wald, kommt zu mir und macht es um mich kalt. Die große Finsternis in mir erwacht, sie verleiht mir unheimlich viel Macht!» rief der Junge so laut er konnte.

Eine Druckwelle stößt das Feuer von den Jungen weg und dieser wird zudem noch von einem dunklen Schleier umhüllt. Er begann in die Luft aufzusteigen, richtete sich auf und hing in T-Pose in der Luft. Sein Kopf hob sich und er fing an stark ein zu atmen. Plötzlich begangen die Schatten der Bäume, Büsche, Gräser und der Eiswand zu vibrieren.
Lightning und Sun Flame sahen sich erschrocken und verwundert um. Die vibrierenden Schatten vibrierten stärker und ehe sie sich versahen rissen sie von ihren Ursprungs Ort ab und schossen zu dem Jungen. Die Schatten verschwanden in dem Mund des Jungen, doch er atmete weiter ein.
Sun Flame wollte gerade wieder Feuer auf den Jungen schießen als er einen Umbruch des Wetters bemerkte. «Wieso wir es auf einmal so dunkel?» er sah nach oben und eine riesengroße Schlange aus Dunkelheit kam über die Eiswand und schoss ebenfalls auf den Jungen zu.
«Wo… wo hat er… denn diesen Schatten rausgekramt?» stammelte Sun Flame und sah geschockt der Schlange nach.
«Die… die Höhle! Die hat er doch erwähnt. Aber was passiert, wenn er diese Finsternis, diese Dunkelheit komplett aufnimmt?» Lightning konnte nur geschockt zusehen wie die Schlange an Dunkelheit vom Jungen absorbiert wird.
Nach dem der Junge jeden Schatten absorbiert hatte begann er zu pulsieren. Er fing an zu wachsen. Seine Arme und Beine wurden länger und sein Körper muskulöser.

«Tut mir leid Mama. Nein, Meisterin Luna Noctis. Ich sollte der Clementos dieser Welt werden aber sie scheinen mich nicht zu mögen. Im nächsten Leben bekomme ich das schon hin, da werde ich ja als einer von ihnen wiedergeboren.» dachte sich der Junge, während er sich verwandelte.
Als die Veränderungen aufhörten, sank er auf den Boden und stellte sich ruhig hin. Er war jetzt viel größer als ein Pony.
«ÜBERFALL DER FINSTERNIS!» schrie der Mann, überkreuzte die Arme, so dass die Hände die Schultern berührten und schlug die Arme im Halbkreis auseinander. Alles um ihn herum verlor an Farbe und nahm einen schwarzen Ton an.

Lightning der langsam eine starke Angst verspürte ließ einen Blitz auf den Mann los. Nach dem abfeuern änderte sich auch bei dem Blitz die Farbe. Er wurde Pechschwarz und raste auf den Mann zu. Dieser wurde von dem Blitz getroffen zeigte aber keine Reaktion.
«Wa… was er ist gegen Blitze immun?» sagte Lightning geschockt.
«Nagut, dann zeige ich dir wie das geht.» sagte Sun Flame großprotzig und ließ Flammen auf den Mann los. Auch diese wurden Pechschwarz und trafen ihn. Die Flammen loderten auf seinen Klamotten und auf seiner Haut aber sie schienen ihm nichts anhaben zu können.
«Wa… wieso tun ihm die Flammen nichts mehr an? Das ist unmöglich!» sagte Sun Flame schockiert und trat ein paar Schritte zurück.
«Das ist möglich.» sagte der Mann mit wütendem Ton. «Ich der Herrscher der Schatten und der Finsternis bin gegen alle Angriffe der Finsternis immun und mit „Überfall der Finsternis“ verstreute ich ein wenig meiner Finsternis. Alles was nicht stärker als diese Winzigkeit an Finsternis ist. Wird mit Finsternis durchflutet. Weswegen ich von euren Angriffen nichts mehr spüre.» der Herrscher der Schatten und der Finsternis entfernte mit seiner Hand die schwarzen Flammen von seinem Körper. «So, ihr wolltet mich umbringen, hasst meine Freunde die niemanden was zuleide tun außer man greift sie an und haltet mich und sie für Dämonen, stimmst? Also gut ihr kriegt das was ihr wolltet. Ich werde heute sterben aber ihr werdet zu den stärksten und bösartigsten Dämonen, die dieses Land je erblicken wird.»
Der Mann verschwand und tauchte direkt vor Sun Flame auf.
«Na wen haben wir denn da? Den Spruch hast du doch auch vorhin gebracht.» sagte der Herrscher der Schatten und der Finsternis und beobachte genüsslich wie Sun Flame mit angstverzerrtem Gesicht immer weiter nach hinten trat. «Du bist der Erste.»
Er packte Sun Flame am Hals, hob ihn ohne Problem hoch und hielt ihn vor seine Augen.
Lightning der sich ein wenig fassen konnte versuchte mittels Huftritte Sun Flame zu befreien was aber genau so wirkungsvoll wie seine Blitze war.
«Keine sorge mein kleines Pony du wirst alle Schandtaten, die du machen wirst, miterleben und ich werde in den nächsten Jahren wiedergeboren.» flüsterte der Herrscher der Schatten und der Finsternis in das Ohr von Sun Flame. Kurz darauf rammte er seine Hand in das Herz von Sun Flame.
«Aaarrrrggghh!» stöhnte Sun Flame und erbrach mehrfach Blut.

«Hier 1/3 meiner Kraft.» sagte der Herrscher der Schatten und der Finsternis und ließ durch seinen Arm die Finsternis in Sun Flame fließen.
Von der Brust an bildeten sich die Adern nach außen. Nach und nach färbten diese sich Schwarz und Sun Flame schrie stark schmerzhaft auf. Die Adern begannen zu pochen an. Sie pochten immer stärker und verteilten die Finsternis im ganzen Körper.
Lightning der das ganze nur beobachten konnte, japste nur noch nach Luft und konnte nicht mehr realisieren was gerade passiert. Vor seinen Augen begann sich Sun Flame zu verwandeln. Die Verwandlung war aber anders, als die von den Tieren. Er begann ein wenig zu wachsen, sein Fell wurde feuerrot, während seine Mähne und sein Schweif anfingen lichterloh zu brennen. Seine Zähne verformten sich und wurden zu spitzen Reißzähnen. Nach und nach sah Sun Flame immer mehr wie eine Bestien Version eines Ponys aus.

Der Herrscher der Schatten und der Finsternis entfernte langsam seine Hand aus dem Körper von Sun Flame. Aber an der Stelle wo man ein klaffendes Loch sein sollte, war die Brust vollständig geschlossen. Er löste auch noch die Hand die Sun Flame am Hals hielt, so dass Sun Flame zu Boden fiel.
Er landete sanft auf seine Hufen und ließ mit geschlossenen Augen den Kopf hängen.
«S… Sun…. Sun Flame?» sagte Lightning fast flüsternd und ging auf Sun Flame zu.
«Nein, Lightning Cloud! *Keuch* bleibt weg von ihm!» rief Frose, die noch erschöpft am Boden lag und alles mit ansehen musste. «Wir… wir haben ihn dermaßen unterschätz *keuch*, da er uns nie angegriffen hat! Flieht so schnell ihr könnt und warnt alle aus unseren Völkern! Sie müssen wissen das wir sie bald überfallen!»
Doch diese Warnung kam zu spät. Sun Flame öffnete seine Augen und sah mit einem übertrieben großen, diabolischen Grinsen Lightning an. Als er sich genau auf Lightning konzentrierte wurden seine Pupillen schlitzförmig. Er holte mit einem Huf aus und schlug Lightning so stark, dass er gegen die Eis Wand geschleudert wurde und diese sogar eingedrückt wurde und Risse bekam.
Lightning hing dort für einige Sekunden benommen bis ihn die Schwerkraft vom Eis zog und er zu Boden ging.
«Lightning!!!» schrie Frose und versuchte auf die Beine zu kommen. «Was habt ihr mit Sun Flame gemacht?!»
Sun Flame der die Stimme von Frose vernahm, richtete seinen Kopf zu Frose und als er sie sah leckte er sich über seine Lippen. Er wurde ganz hibbelig und wollte grade auf sie zu stürmen, wurde aber vom Herrscher der Schatten und der Finsternis aufgehalten.
«Nein, nein, nein Flammen Dämon. Ich weiß was du vor hast. Aber dein Verlangen, deine Triebe werden nicht bei zukünftigen Kameraden befriedigt. Du hast bald genügen Stuten dafür.» drängte er Sun Flame zurück. «Um deine Frage zu beantworten, brauche ich nur ein paar Sekunden, wenn du es verstehst. Ich habe sein Herz zerstört und durch Finsternis ersetzt. Diese Finsternis fließt jetzt durch seine ganzen Körper und verstärkt seine Fähigkeiten und verändert seinen Körper. Dafür hätte ich eigentlich nur sein Herz mit Finsternis überfluten müssen aber da ich ja auch sterbe, fand ich eine Auferstehung von den Toten passender.» erklärte er und grinste hämisch.
«Die große Finsternis ist in mir entflammt. Fühlt sich das großartig an.» sagte Sun Flame erfreut.

Lightning raffte sich langsam wieder auf. An seiner Brust war ein eingebrannter Hufabdruck zu erkennen. Ihm dröhnte noch der Schädel vom Aufprall aber er konnte nur noch an die Worte von Frose denken. Er richtete sich also auf und achtete das ihn niemand sah. Er schoss so schnell gegen Himmel wie er es noch nie getan hatte. Doch bevor er das Ende der Eiswand erreicht hat, schnellte ein dicker, fetter Eiszapfen vor ihm hervor.
Lightning konnte nicht mehr Bremsen und knallt mit Höchstgeschwindigkeit gegen den seitlich herausschauenden Eiszapfen. Beim Aufprall konnte man ein leises Knacken vernehmen und zudem verlor er noch drei Zähne.

Lightning fiel bewusstlos zu Boden. Und Prallte unsanft auf den gefrorenen Boden auf.
«NEIN! LIGHTNING CLOUD!» Schrie Frose und rannte zu ihm.
«Ich sagte doch ich bin der Herrscher der Finsternis. Alles was mit Finsternis von mir durchdrungen ist kann ich kontrollieren.» sagte der Herrscher der Schatten und der Finsternis kopfschüttelnd.
Frose beachtete ihn nicht und versuchte Lightning wachzubekommen. Sie versuchte alles. Sie schüttelte ihn, sprach mit ihm, sie machte sogar aus Verzweiflung Mund zu Mund Beatmung. Sie wollte hallt nur das er aufwacht, egal wie.
«Bemüh dich nicht, wenn ich ihn die Finsternis ins Herz einpflanze ist er gerettet, also ergib dich und werde zu einem Dämon der von all den anderen Ponys gehasst wird. Niemand außer uns wird hier von erfahren und ich kann in ein paar Jahren wieder mit einer reinen Weste neu beginnen.» versuchte er Frose zu beruhigen und ging langsam auf sie zu.

Frose hatte unheimliches Glück und Lightning kam wieder zu sich. Er ächzte noch etwas und stand noch neben sich.
«Lightning Cloud. Es tut mir leid, dass ich euch darum bitten muss aber könnt ihr mir so viel Zeit rausschlagen wie es geht damit ich eine Nachricht an unsere Völker schicken kann? Das hier wird wohl unser letzter Kampf.»
Lightning verstand nur die Hälfte aber nickte zustimmend. Kaum ne Sekunde später stürzte er sich auf den Mann. Aber so benommen wie er war konnte der Herrscher der Schatten und der Finsternis ihn leicht mit einer Hand am Kopf aufhalten. Der Griff war so fest das sich Lightning nicht befreien konnte.
«Süß.» sagte der Herrscher der Schatten und der Finsternis tonlos.
Er ließ wieder Finsternis durch seinen Arm fließen der dann in Lightning einzog was ihn zum Schreien brachte.

Bei Lightning war die Verwandlung ganz ähnlich wie bei Sun Flame. Er wuchs ein wenig, Bekam spitze Zähne und sein türkiser Fellton wurde greller. Was anders war, war das ihm die Feder seiner Flügel anfingen auszufallen und das mit rasend schneller Zunahme. Nachdem alle Federn ausgefallen waren begann die Haut und das Fleisch von den Flügelknochen zu schmelzen. Es tropfte nach und nach von den Knochen, verhielt sich wie Säure, als es den Boden berührte und stank bestialisch. Zu guter Letzt bröckelten die Knochen vom Rücken und hinterließen zwei kleine Löcher im Rücken. Diese blieben aber nicht lange, da aus ihnen Zwei Blitze sich hervortaten, die sich zu Flügeln, in den Form der Originalen, formten.

Der Griff um Lightning’s Kopf löste sich und er fiel sanft zu Boden. Kaum hatte er den Boden berührt schnellte er zu Sun Flame und stellte sich neben ihn.
«Ztimmt du hazt recht. Die gorze Finzterniz izt in mir erwacht und daz fühlt zich gut an.» sagte Lightning auch erfreut.

«So nur noch du bist übrig kleines Einhorn. Ihr habt mich doch nur gefürchtet wegen meiner Kräfte oder? Hätte ich mir meine Kräfte aussuchen können hätte ich wahrscheinlich eine von euren ausgesucht aber das konnte ich nicht.» sagte der Herrscher der Schatten und der Finsternis mit leicht erboster Stimme während er auf Frose zu ging. «Aber jetzt ist es vorbei!» Er zog Frose an ihrem Schweif zu sich zu hielt sie fest im Griff.
Frose konnte leider nicht alle Informationen in auf Pergament bringen aber bevor sie in einen Dämon verwandelt wird setzte sie noch schnell ihren Zauber ein um das Pergament zu verschicken.

Wieder fließt Finsternis durch die Arme vom Herrscher der Schatten und der Finsternis und strömte in Frose, die wie die anderen aufschrie.
Auch sie wuchs ein wenig und bekam spitze Zähne. Die Fellfarbe veränderte sich diese mal aber nicht, sondern die Mähne wurde dunkler. Zudem bekam ihr Horn Risse. Diese wurden immer mehr und größer. Bis kleine Eiskristalle aus dem Horn herausbrachen und die äußere Schicht immer mehr abbröckelte. Nach ein paar Sekunden befand sich an der Stelle des Horns nur noch ein Eiszapfen mit kleinen Eiskristallen.

«Nuuun ist auuuch bei mir die groooße Ffffinsternis erwachht. Es ist alsooo vooollbrachht.» hauchte Frose.
«So *keuch* meine… drei Dämonen. Flammen-, Blitz- und Eis Dämon. Zieht los und verbreitet Chaos, weil das wollten *keuch* die Drei von mir. Zumindest haben sie so gedacht und das *keuch* können sie gerne haben.» sagte der Herrscher der Schatten und der Finsternis mit letzter Kraft und sackte zu Boden.
«Jawohl Meister!» sagten die Drei, während sie ihren Huf an die Brusthielten und sich verbeugten. Nach dem sie wieder ihren Kopf hebten begann der Mann sich in schwarze Partikel auf zu lösen. Sie standen eine Zeitlang da bis er sich komplett aufgelöst hatte.
Als auch der letzte Partikel verschwunden war bekamen alle Drei einen Riss in der Stirn und aus diesem drückte sich ein drittes Auge hervor, das sich erstmal unkontrolliert bewegte um sich zu sammeln. Doch nach kurzer Zeit verhielt es sich wie ein normales Auge, was den Dreien nicht auffiel und nicht störte.
Sie verweilten nicht lange, nach dieser Veränderung und bannten sich einen Weg aus dem Eisgefängnis.

Die Nachricht von Frose erreichte die Anführer der Völker und lautete wie folgt:

Wesen verwendet Kraft die zum eigenen Tot führt
Wesen höchstwahrscheinlich schon verstorben beim erhalten dieser Nachricht
Während des Sterbeprozesses werden wir verflucht
Der Fluch macht uns zu Dämonen, die euch angreifen werden
Haltet uns auf, auch wenn ihr uns töten müsst
Das Wesen wird aber wiederge…

Die Anführer der Völker reisten wieder in ihre Heimat, um sich auf die Dämonen vorzubereiten.
Jedes Volk Bewaffnete sich aber schütze nur sich selber und sprachen sich nicht ab. Dadurch hatten die Dämonen leichtes Spiel.

Der Blitz Dämon war am Schnellsten bei einen der Völker und zwar bei dem wo er am meisten Gegenwehr rechnete. Den Pegasi. Er stürmte auf den belebtesten Ort der Pegasi zu.

Einige Pegasi waren mit ihrer Arbeit beschäftigt, als ein Blitz quer durch die Ponys schoss. Einige Pegasi die sehr weit weg waren konnten nur erkennen wie alle Pegasi, die nahe dem Blitz waren, rauchend vom Himmel fielen. Die die dies gesehen haben flogen so schnell sie konnten, um die fallenden Pegasi aufzufangen und zu retten. Als sie aber einen der Fallenden jeweils gefangen hatten bemerkten sie das diese schon längst nur noch rauchende Leichen waren. Zeit zum Reagieren hatten sie aber nicht da der Blitz wieder zurückkam und auch die übrigen Pegasi erwischte.

Nachdem sich der Blitz Dämon um diese Pegasi gekümmert hatte, stürmte er zum Sammelplatz der Streitkräfte und führte ein ähnliches Massaker durch. Da er blitzschnell dort auftauchte waren sie so überrascht und konnten nicht klar denken. Die die weit hinten standen konnten kaum was erkennen was vorne geschah. Als sie endlich was sahen traf sie schon der Blitz und sie hauchten ihr Leben aus.

Der Eis Dämon ging mehr in Richtung von verstoßenen Orten. Da wo wenige Ponys lebten und die Gegenwehr am geringsten war.

Sie ging ganz ruhig durch die Straßen dieser Orte, als wäre sie ein ganz normaler Besucher. Jedes Pony was aber in ihre Reichweite kam, fror sofort ein. Mittels Magie hob sie die eingefrorenen Ponys an und ließ sie hinter sich herschweben.
Einige Ponys die das mit ansahen wollten die gefangenen Ponys retten, wurden aber genau wie diese eingefroren ohne irgendwas ausrichten zu können.
Nach dem sie alle Straßen abgeklappert hatte und so viele Ponys wie möglich eingesammelt hatte, ging sie zum nächsten Ort um dasselbe durchzuführen.

Nach einiger Zeit, nach dem sie mehrere hunderte Ponys so eingefangen hatte. Errichtete sie an einem Berg ein Eisschloss.
Sie brachte alle Ponys in das Verließ und taute sie wieder auf. Sie nahm sich einige Ponys aus dem Verließ mit und führte an ihnen Experimente durch. Wie lange es dauert das bestimmte Gliedmaßen abfrieren, wie oft sie schnell Ponys einfrieren und wieder auftauen kann bis sie sterben, ob sie die Gefrorenen Gliedmaßen steuern konnte und noch viele andere schmerzhafte Dinge die man als Foltermethoden hätte verwenden können.

Der Flammen Dämon war ganz klug und überfiel die meist bewohntesten Orte, die am weitesten weg von den Ereignissen waren.

Er wartete meistens bis es dunkel wurde und überfiel junge Stuten, die noch unbekümmert durch den Ort streiften. Dank seiner großen Stärke die weit über dem Erdpony Niveau lag, konnte sich keine Stute gegen ihn wehren und ihn abhalten das er sich an ihnen verging.
Auch Stuten die mit männlicher Begleitung unterwegs waren nicht sicher. Zuerst stieß er aus seinem Mund einen Feuerstrahl aus der den Hengst erwischt und komplett in Flammen steckt. Aber anstatt schreiend zu verbrennen oder zu versuchen die Flammen zu löschen, verhielten sie sich ähnlich wie der Flammen Dämon und vergingen sich gleichzeitig an der Stute.
Meist starben die Hengste werden der Vergewaltigung, macht aber trotzdem weiter bis der Feuer Dämon weiterzog und die Flammen erloschen. Die restlichen starben an den Folgen der Verbrennungen.
Manchmal wenn er entdeckt wurde oder sein verlangen zu groß wurde, befriedigte er seine am Tag an verschiedenen Stuten.

So wurden fast Täglich hundert Stuten von ihm vergewaltigt. Was aber noch schlimmer war, war das jede Stute die vergewaltigt wurden war, nach drei Tagen in Flammen auf gingen. Und immer verbrannte am schlimmsten der Unterkörper.

Diese Schandtaten vollrichteten die Drei ungestört mehrere Tage und hatten Schnell die Todesopfer der infizierten Tiere weit übertroffen.

Erst nach 6 Tagen, nach dem beginn konnte ein unbekanntes Einhorn alle Drei austricksen, in eine Falle locken und versiegeln. Nur bei der letzten, der Eis Dämonin, hatte er Probleme und wurde so schwer verletzt das er nach der Versiegelung verstarb. Er hinterließ nur drei Formeln um die Drei wieder zu erwecken, falls es irgendjemand je eine Rückverwandlung finden würde. Dies missverstand aber sein Schüler der dies für eine Waffe hielt die nur in Notfällen ein gesetzt werden soll. In dem man sich einen der Dämonen einpflanzt.

Jeder der sich von da an die Dämonen eingepflanzt hatten, hat es stets bereut.

Dieser Vorfall von dem Jungen und den Dämonen wurde wegen der dauerhaften Bemerkung der Drei, dass in ihnen die große Finsternis erwacht sei, als „Große Finsternis“ betitelt.

 
 


 


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Kommentare:
Flo sagt:27.05.2021, 20:10
"Sehr schön das noch was geschrieben wird, weiter so! :)"
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