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Das Kind der Sterne 2
maya



Aufrufe: 234
Favorisiert: 3x
Bewertung: - - -/5.00
Erstellt: 21.10.2020, 23:52
Update: 15.11.2021, 00:48
Gore
My little Pony - FIM
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A+
18
A-

Ein herrlicher Tag erfreut das Volk in Ponyville. Strahlender Sonnenschein erwärmt die Ponys und diese gehen mit voller Zufriedenheit ihrer Arbeit nach. Die Pegasi entfernen noch einzelne kleine Wolken und die Erdponys bepflanzen ihre Felder. Der fruchtbare Boden verspricht ihnen eine grossartige Ernte.
Auch in Ponyville selbst geht es friedlich zu und her. Die Geschäfte versorgen die Ponys mit all den Dingen, welche sie brauchen.
Auch in der Bibliothek geht man fleissig den Arbeiten nach. Auch wenn es ab und zu kleine Unterbrüche gibt, wenn ein Pony vorbeikommt, welches ein Buch sucht.

Twilight und eine Stute verlassen gerade ein Seitenabteil der Bibliothek. Vor den Beiden schwebt sachte, mit einem violetten Glimmen umhüllt, ein Buch.
Twilight sagt mit einem Lächeln im Gesicht. «So, Daisy. In diesem Buch solltest du alles finden was du brauchst.»
«Oh, vielen Dank, Prinzessin Twilight.» sagt Daisy erfreut.
Twilight erstarrt ein wenig und geht dann unbeirrt weiter. Sie hat sich immer noch nicht daran gewöhnt, als Prinzessin betitelt zu werden. Mit Müh und Not hat sie es geschafft, dass ihre engeren Freunde sie nicht mehr als Prinzessin ansprechen. Aber dennoch verkrampft in ihr immer noch etwas, wenn jemand sie als Prinzessin anspricht. Sie hofft, dass es sich bald legt.
Leicht verkrampft lächelnd sagt Twilight. «Keine Ursache.»
Daisy geht hastig an ihr vorbei und schnappt mit ihrem Mund das Buch. Zufrieden verlässt sie die Bibliothek.
Twilight schaut ihr kurz hinterher und schliesst daraufhin die Haustür. Sie atmet schwer ein und schüttelt sich kurz. Schnell verschwindet das verkrampfte Gefühl in ihrer Brust.
Sie wendet sich von der Tür ab und begibt sich wieder zu dem Buchständer, auf dem sie gerade eben noch gelesen hatte.
Sie blickt auf die Seiten des Buches. Doch irgendwie ist ihr jetzt nicht nach lesen zumute. Sie setzt sich hin und blickt weiterhin auf das Buch. Sie drängt sich weiter zu lesen, aber irgendwas in ihr sträubt sich.

Spike betritt gerade die Bibliothek. In seinen Armen befinden sich mehrere Bücher aufeinander, welche er zu verräumen gedenkt. Lächelnd schaut er auf das oberste Buch, welches den Titel «Athene» trägt.

Darunter wird der Name des Autors verraten. «M. A. Ya.»
Gleich darunter steht. «In Mitarbeit von Twi Lightspark.»
Und unter den beiden Namen steht. «Geschrieben von Dr. Agon S. Pike»

Er kann es immer noch nicht so richtig glauben, dass sie Maya`s Geschichte veröffentlicht haben. Naja. Einige Stellen mussten leicht verändert werden. Trotzdem erstaunt es ihn, wie beliebt diese Geschichte ist. Sie soll sogar fast beliebter sein, als die Daring Do Bücher. Aber das dürfte sich bald ändern, da A. K. Yearling anscheinend bald ein neues Buch rausbringen will. Aber dennoch ist ihre Geschichte sehr begehrt. Er glaubt sogar, dass Rainbow Dash sich ein Exemplar geholt hat. Nur scheint sie es vor ihren Freunden verheimlichen zu wollen.
Er und Twilight haben es ihren Freunden eigentlich gar nicht gesagt, dass es von ihnen kommt. Es wundert ihn, warum sie da so ein grosses Geheimnis machen. Aber irgendwie ist es den beiden nicht wichtig, dass sie es erfahren. Dennoch überkommt ihm ein zufriedenes Lächeln. Nun geht er direkt auf eines der Regale zu, als er seitlich von sich Twilight erspäht. Er merkt, dass sie wieder diesen Kummer hat.
Er legt die Bücher auf einen Stuhl und wischt sich den Schweiss von der Stirn. Dabei fällt ihm sein Blick auf ein Stapel Bücher und Pergamente. Vor kurzem haben sie zusammen noch die verschiedenen Verwandtschaften der Ponys nachgeforscht und dabei einige unerwartete Verbindungen entdeckt. Nur die Verwandtschaft von Pinkie Pie und Applejack, welche Pinkie vor ein paar Tagen entdeckte, konnten die beiden nicht bestätigen. Er seufzt leise und sagt zu sich. «Ein paar Tage war dies eine gute Ablenkung. Aber leider keine sehr Dauerhafte. (Seufz) Immer wenn es zu ruhig ist in Ponyville, fällt sie zu sehr in Gedanken. Leider habe ich das bei den Anderen auch schon ein paar Mal beobachtet. Sie alle wirken so, als ob sie einen guten Freund verloren haben. Dabei stimmt das doch gar nicht.»
Er schaut zu Twilight. Doch seltsamerweise befindet sie sich jetzt nicht mehr beim Buchständer. Er blickt sich um und findet Twilight vor dem Kamin wieder. Oben auf dem Kaminsims befinden sich einige Bilder. Ihr Blick ist auf eines der mittigeren Bilder geheftet. Dort befindet sich ein Bild von ihr und einer hellbraunen Alihornstute, welche mit ihr zusammen vor dem Kamin schlummern. Das Alihorn hat eines seiner Flügel über sie gelegt und beide sind dicht aneinander gekuschelt.
Spike erinnert sich noch gut, als er die beiden damals schlafend vor dem Kamin fand. Schliesslich hat er daraufhin das Bild mit der Kamera gemacht.
Er seufzt erneut und ruft deutlich. «Twilight. Bitte. Es ist jetzt 3 Monde her. Wir konnten uns alle ausreichend verabschieden. Wir sollten endlich zur Normalität zurück.»
Twilight seufzt und senkt ihren Kopf. Etwas beschämt sagt sie. «Ja… Ja ich weiss. Aber es war doch so plötzlich und dann war sie weg. Oder eigentlich er. Aber… aber…»
Spike versteht schon, was sie sagen will. Auch ihm würde es nicht stören, wenn Maya immer noch hier wäre. Auch er merkt, dass irgendwas im Haushalt fehlt. Auch wenn sie gar nicht so lange hier war. Dennoch fühlt es sich für ihn so an, als ob Sie sein ganzes Leben da gewesen wäre. Genau dasselbe muss auch Twilight fühlen. Er versteht schon, warum sie Sie vermisst.
Er seufzt erneut und sagt zu ihr. «Wollen wir heute vielleicht endlich das Bett von Maya wegräumen? Es ist doch völlig unsinnig, wenn die ganze Zeit ein leeres Bett im Schlafzimmer steht.»
Twilight zuckt leicht zusammen bei diesen Worten. Zögerlich blickt sie zu Spike und sagt zaghaft. «Können… können wir das vielleicht erst morgen machen? Bitte.»
«Na gut.» sagt Spike. Er will sie nicht drängen. Er fragt sie allerdings schon seit 2 Monden jeden Tag ob sie es endlich machen wollen, aber immer kommt von ihr dieselbe Bitte. Dennoch ist es ihm irgendwie auch lieber, wenn das Bett von Maya noch da ist. Auch wenn es wirklich besser wäre, dies wegzuräumen. Aber ganz wenig hofft auch er, dass Maya plötzlich eines Morgens lächelnd vor ihrer Haustür steht. Wobei dies unmöglich ist. Maya ist durch einen Zauber von Twilight und dem Zauber von Scherzblumen entstanden.
Spike atmet tief ein und widmet sich wieder den Büchern. Er hebt den Stapel an und geht daraufhin in ein anderes Zimmer.
Twilight seufzt erneut und ihr wird klar, sie muss jetzt weitermachen. Auch muss sie noch Nachforschungen über das Kästchen vom Baum der Harmonie machen. Sie entfernt sich vom Kamin und geht wieder zum Buchständer mit dem aufgeklappten Buch. Sie atmet tief durch und beginnt schon die ersten Zeilen zu lesen, als es in diesem Moment an der Tür klopft.
Twilight horcht verwundert auf und blickt zur Tür. Erneut erklingt das Klopfen.
Sie steht auf und begibt sich zur Tür. Verwundert fragt sie sich, wer das sein könnte.

Im fernen Canterlot.
Celestia befindet sich gerade in ihrem Thronsaal. Mit einem argwöhnischen Blick schaut sie auf das Pony, welches in einem Mantel umhüllt den Saal betritt. Es verwundert sie, wie dieses Pony unangemeldet reinkommen konnte und nun wartet sie achtsam, um zu erfahren, was es von ihr will. Auch die Wachen werden unruhig. Sie alle halten sich bereit, um auf der Stelle eingreifen zu können, wenn dieses Pony etwas macht, was womöglich der Prinzessin schaden könnte. Mit konzentriertem Blick, lässt niemand das fremde Pony aus den Augen.
Niemand gibt einen Laut von sich. Nur die Hufe des fremden Ponys erschallen im Saal, wie es weiterhin unbeirrt seinen Weg geht. Es hält ein Stück weit vom Thron von Celestia an.
Celestia verengt ihre Augen. Sie steht auf und spreizt ihre Flügel aus. Sie hofft weiterhin, dass das unbekannte Pony keine feindliche Handlung im Sinn hat.
Das fremde Pony hebt langsam seinen Huf und bewegt diesen unter seinen Mantel. In diesem Moment steigt die Anspannung der Wachen auf ihr maximum. Selbst Celestia bereitet sich auf alles Unvorhergesehene vor.
Unter dem Mantel erscheint etwas Glitzerndes.
Einige Wachen stürmen in diesem Moment los, doch stoppen nach ein paar Schritten, als sie erkennen, dass das fremde Pony einen Glaszylinder hervorholt.
Selbst Celestia ist überrascht.
Das Pony stellt den Zylinder auf dem Boden. Alle können nun sehen, dass sich im Inneren des Zylinders eine weissgoldene Rose befindet. Kleine grünliche Punkte umschwirren die Blüte. Diese Pflanze wirkt, als käme sie nicht aus Equestria.
Der Kopf des Ponys ist weit mit einer Kapuze überzogen, doch kann man leicht erkennen, wie das Pony zu lächeln beginnt. Mit einer männlichen Stimme sagt dieser. «Ein Gruss von den Sternen.»
Celestia weitet die Augen und atmet erschrocken ein. Gleich darauf ruft sie deutlich im Raum. «Lasst uns bitte allein.»
Die Wachen sind sichtlich verwirrt. Aber langsam und etwas zögerlich folgen Sie der Anweisung der Prinzessin.
Kaum sind Celestia und das fremde Pony allein, beginnt sie, auf den vermummten Hengst zuzulaufen. Mit leicht schnelleren Schritten geht sie auf ihn zu.
Sie hält direkt vor ihm und blickt ihn an. Mit einem freundlichen Lächeln sagt sie. «Ich… ich hätte nicht erwartet, dich so schnell wieder zu sehen. Ich habe schon ein paar Mal an dich gedacht.»
Das vermummte Pony hebt seinen Kopf und eine braune Schnauze wird erkennbar. Das Pony lächelt ebenfalls und sagt. «Auch ich habe dich vermisst. Und auch alle anderen. Es kommt mir wie eine Ewigkeit vor.»
«Ein wenig schon. Aber ich freue mich, dich wieder zu sehen. Ich bin mir sicher, Twilight wird sich auch sehr über deinen Besuch freuen. Wir sollten es ihr gleich sagen.»
«Nicht nötig.» sagt der Hengst.
Celestia schaut ihn verwundert an.
Der Hengst lächelt weiterhin und sagt daraufhin. «Sie erfährt es eh schon in diesem Augenblick.»
Celestia ist von diesen Worten irritiert. Verwirrt fragt sie. «Jetzt? Aber wie… ach so. Ich verstehe. Du bist ein…»

In diesem Moment öffnet Twilight ihre Haustür.
Sie hebt irritiert eine Augenbraue. Überraschenderweise befindet sich niemanden vor der Tür.
«Komisch.» sagt Twilight mit sich murmelnd. Sie schliesst die Tür und wendet sich verwundert von der Tür ab. Dabei murmelt sie weiterhin. «Hat sich da jemand einen Spass erlaubt? Sehr kindisch von de…» sie stoppt abrupt ihren Satz. Sie hat sich gerade von der Tür abgewendet, als sie in diesem Moment mit ihren Nüstern gegen jemand anderen stösst. Twilight weitet erschrocken ihre Augen. Vor ihr befindet sich aus heiterem Himmel ein hellbraunes Pony mit haselnussbrauner Mähne. Ein Horn ziert dessen Stirn und ganz knapp kann sie an dessen Rücken ein paar Flügel erkennen. Die Augen des Ponys scheinen geschlossen. Als ob es in diesem Moment überglücklich Lächeln würde.
«Wahh!» ruft Twilight erschrocken und macht einen Satz zurück. Sie blickt das Pony aus etwas Entfernung an. Doch was sie da erblickt lässt sie erneut erschrecken.
«WAAAHH!!» ruft Twilight erneut. Sie entfaltet ihre Flügel und zischt sofort in die Luft. Doch ihr Flug endet schon, als sie die Zimmerdecke erreicht. Fliegend blickt Twilight auf das Pony und brabbelt ununterbrochen unverständliche Sätze.
«I… Du… Wa… May… Wie… Abe… Wohe… abe…»
Das Pony kichert leise, während es weiterhin breit Lächelt.
Ruckartig öffnet sich die Tür von einem anderen Zimmer und Spike kommt hastig hineingestürmt. Aufgeregt ruft er. «Twilight. Was ist los? Was ist pass…» Er bleibt verdutzt stehen. Er lässt seine Arme sinken und blickt Fassungslos auf das andere Alihorn.
Die Stute wendet ihren Blick zu ihm. Auch ihn Lächelt sie freundlich an.
Spike schaut völlig Baff das Pony an. Dann aber rennt er schnell auf sie zu und ruft aufgeregt. «Maya!»
«Hihi.» lässt Maya von sich verlauten und im gleichen Moment umarmt Spike eines ihrer Beine.
Sie hört ein leises Schluchzen von ihm, während er sein Gesicht in ihr Bein drückt.
Gleichzeitig landet Twilight. Noch immer versucht sie einen vernünftigen Satz zu sagen und dennoch brabbelt sie weiterhin unverständliches. Doch dann lässt sie davon ab, etwas sagen zu wollen und eilt ebenfalls auf Maya zu. Hastig wird sie von ihr umarmt.
Es vergehen einige Minuten. Beide umarmen Maya. Auch fliessen ein paar Tränen.
«Ich habe euch auch sehr vermisst.» sagt Maya und geniesst es ihre Freunde wieder um sich zu haben. Auch sie kämpft mit ihren Tränen.

Es vergeht noch etwas Zeit bis alle ihre Wiedersehensfreude im Griff haben. Twilight und Spike entfernen sich von Maya und wischen sich die Tränen weg. Auch Maya tut es ihnen nach.
Maya sagt. «Es… es ist so schön wieder hier zu sein. Es kommt mir fast wie Jahre vor.»
«Naja. Ein bisschen hat es sich schon so angefühlt.» sagt Twilight. Immer noch mit Tränen in den Augen «Aber ich kann es immer noch nicht glauben, dass du wieder da bist.»
«Ich auch nicht. Besonders wie?» fragt Spike. «Ich meine, du kannst doch nicht als Maya zurückkommen. Aber dennoch bist du hier. Wie? Ich… ich bin durcheinander.» und reibt sich den Kopf.
Maya kichert leise. Dann blickt sie auf und sagt. «Ich werde euch alles erzählen. Aber zuerst möchte ich die Anderen noch zusammentrommeln. Wir haben uns bestimmt unglaublich viel zu erzählen.»
«Unbedingt.» sagt Twilight. Sie wendet sich zu Spike. «Schnell, Spike. Geh schnell zu den Anderen und gib ihnen Bescheid.»
«Ok.» sagt Spike salutierend.
«Nicht nötig.» sagt Maya prompt. Spike und Twilight halten überrascht inne. Sie blicken verwundert zu Maya.
Maya geht langsam an ihnen vorbei und sagt. «Ich möchte ihnen persönlich sagen, dass ich wieder da bin. Ich habe mir in den letzten Monden viele Gedanken gemacht, wie ich euch begrüssen würde. Zu Celestia habe ich einen meiner Schattendoppelgänger geschickt. Und meine Begrüssung mit dir ist wunderbar gelungen. Hihi.»
Maya öffnet die Haustür und tritt raus.
Twilight und Spike schauen ihr kurz verwundert nach. Aber dann folgen die beiden ihr schnell.
Maya begibt sich in die Richtung des Nascheckchens. Twilight und Spike sind dicht hinter ihr. Da flüstert Spike zu Twilight. «Sag mal. Hat sie deine Flügel nicht bemerkt?»
«Ich weiss nicht. Eigentlich hätte sie diese ja sehen müssen. Aber sie hat sich nichts anmerken lassen.» sagt Twilight zurückflüsternd.
«Seltsam.» sagt Spike. «Aber ich hoffe, sie erklärt uns noch alles. Es ist mir wirklich ein Rätsel, wie sie als Maya wiederkommen konnte.»
«Auf das bin ich auch sehr neugierig.»
«Ja. Und hast du ihre Halskette bemerkt?» fragt Spike.
«Halskette? Ich…» gerade dämmert es ihr. Sie hat kurz die Halskette von Maya gesehen, welche sie um den Hals trägt. Ein hellblaues Juwel, welches in glänzendem Metall eingefasst ist. Aber sie hat sich nicht darüber gewundert, da sie in diesem Moment zu sehr von ihrer Wiedersehensfreude überwältigt war. Schliesslich sagt Twilight zu Spike. «Sie wird uns sicher alles erzählen, aber jetzt will sie unbedingt zuerst unsere Freunde zusammenrufen. Naja. Kann ich verstehen. Sonst muss sie alles mehrmals erzählen.»
«Was sie wohl bei denen geplant hat?»
«Finden wir es raus.» sagt Twilight und beschleunigt ihre Schritte um mit Maya aufzuschliessen. Spike folgt ihr hastig.
Nach einigen Schritten fällt der Blick von Twilight auf die Flanke von Maya. Doch zu ihrer Überraschung ist dieser Blank. Dabei ist sie sich sicher, dass Manfred einen bekommen hatte. Es wundert sie, dass Maya jetzt doch keinen hat. Gerade tut sich in ihr ein sehr grosses Rätsel auf.

Im Inneren des Nascheckchens hat sich im Verkaufsraum gerade ein grosser Kreis gebildet. Inmitten des Kreises befindet sich gerade Pinkie Pie. Sie hat sich gerade die Augen verbunden und scheint mit den anderen Ponys das Herz-Ansteck-Spiel zu spielen. Blind folgt Pinkie den Anweisungen der anderen. Sie nähert sich schon mit dem Anstecker der Scheibe, als sie plötzlich aus heiterem Himmel abweicht. Sie ist gerade sehr über sich selbst verwundert, was sie jetzt so plötzlich völlig abseits von den Anweisungen der Ponys zieht. Doch in diesem Moment pocht ihr Pinkie-Sinn, welcher sie in diese Richtung drängt. Nach einigen Schritten steckt sie den Anstecker an.
Dann erklingt eine seltsam vertraute Stimme. «Oh. Wie nett von dir, Pinkie.»
«Gerne. Aber wer…» Pinkie zieht sich die Augenbinde ab. Die Stimme verwirrt sie ungemein und sie will endlich Klarheit, woher.
In diesem Moment erblickt sie Maya. Völlig erschrocken stockt ihr der Atem. Die anderen Ponys sind offenbar auch sehr überrascht, über das wiedererscheinen von Maya.
«Du… aber du… du…» Pinkie röchelt kurz und erstarrt daraufhin vor Schreck. Wie eine Salzsäule kippt Pinkie wortlos um liegt nun starr am Boden wie eine Statue.
Maya, Spike und Twilight blicken verwundert auf Pinkie.
«Oha.» sagt Maya. «Ich hätte jetzt fast erwartet, dass sie die gesamte Ortschaft zusammenschreit.»
«Ich auch.» sagt Twilight.
«Und ich erst.» sagt Spike und entfernt seine Klauen von seinen Ohren.
«Und was machen wir jetzt?» fragt Twilight.
«Hmm.» beginnt Maya. Dann blickt sie zu einem Fohlen, welches einen kleinen Wagen bei sich hat. Sie sagt zu dem Fohlen. «Sag mal, Kleiner. Dürfte ich mir kurz deinen Wagen ausleihen?»
«Sicher doch, Miss Maya.» sagt das Fohlen erfreut.
«Danke sehr.» sagt Maya grinsend.

Gleich darauf verlassen 3 Ponys und ein kleiner Drache das Nascheckchen. Eines der Ponys liegt erstarrt in einem Wagen, der von dem Drachen hinter den anderen beiden hinterhergezogen wird.

Wenig später stoppt die Gruppe vor der Karussell Boutique.

Rarity befindet sich gerade in ihrer Boutique und mustert eingehend das neue Kleid, welches sie trägt.
«Hmm…» sagt Rarity nachdenklich. «Irgendwas stimmt da nicht. Vielleicht eine Schleife? Oder den Saun etwas verlängern? Ich komm einfach nicht drauf.»
Sie hat mehrere Spiegel vor sich und blickt hin und her um sich von verschiedenen Positionen sehen zu können. Aber dennoch missfällt ihr irgendwas an dem neuen Kleid.
Sie denkt immer angestrengter nach. So sehr, dass es ihr nicht mal seltsam vorkommt, als plötzlich eines ihrer Spiegelbilder zu ihr sagt. «Vielleicht ein paar Panietten an dem Hufsaum.»
«Meinst du?» antwortet Rarity ihrem Spiegelbild.
Das Spiegelbild tritt plötzlich aus dem Spiegel heraus. Dabei wechselt das weisse Fell des Spiegelbildes zu einem Hellbraun und aus dem Einhorn wird zudem noch ein Alihorn. Rarity stockt der Atem, als sie plötzlich Maya in dem Kleid wiedersieht.
Maya mustert sich im Spiegel und sagt. «Ja. Ein paar glitzernde Panietten kämen sicher gut.»
«Ooouääh…» Gibt Rarity unverständlich von sich und kippt zur Seite weg. Sie reagiert überraschenderweise sehr ähnlich wie Pinkie.
Selbst Twilight und Spike, welche heimlich in die Boutique reingekommen sind, sind von Rarity`s Reaktion überrascht. Auch Maya zeigt sich überrascht, während sich ihr Kleid in Luft auflöst und sie dabei die regungslose Rarity betrachtet.
Niemand weiss etwas dazu zu sagen. Daraufhin laden sie Rarity in das Wägelchen und verlassen die Boutique. Pinkie hat inzwischen ihre Besinnung wiederbekommen und sitzt Maya auf dem Rücken und umarmt sie etwas fester um den Hals. Lauthals lachend verkündet Pinkie ihre Freude über Maya`s Rückkehr.
Maya erträgt das leichte Würgen von Pinkie. Sie versteht schon die überwältigte Freude von ihr. Welche sie hoffentlich sehr bald in den Griff bekommt.
Nun verlässt die Gruppe Ponyville. Sie erreichen bald ein Feld, wo sich weit oben in der Luft mehrere Pegasi befinden, welche eifrig noch einige Wolken zerschlagen.
Twilight schliesst zu Maya auf und sagt. «Ich glaube, Rainbow Dash ist mit ihrem Team hier. Was hast du für sie geplant?»
Maya antwortet ihr nicht, aber lächelt etwas frech. Ihre Idee erheitert sie gerade sehr.

Rainbow Dash flitzt wild umher und zerschlägt eine Wolke nach der anderen. Dann fällt ihr eine einzelne Wolke auf, welche sich weit abseits aufhält. Mit einem Grinsen im Gesicht zischt sie auf die kleine Wolke zu. Ihr Huf schnellt rasant hervor um die Wolke damit zu treffen.
Doch überraschenderweise verfehlt sie.
Verwirrt hält sie an und schaut sich um. Die Wolke ist immer noch da. Nur scheint diese im letzten Moment ausgewichen zu sein.
«Das kann doch nicht sein. Bin ich etwa übermüdet? So flink sind Wolken doch nicht. Aber Hää? Vielleicht war ich nur etwas unkonzentriert.» Sagt sie zu sich und rast erneut auf die Wolke zu. Erneut versucht sie die Wolke zu zerschlagen, doch wieder geht ihr Huf ins Leere.
Andere Pegasi beobachten inzwischen die Fehlversuche von Rainbow und beginnen zu kichern.
Ihr selbst wird das langsam peinlich. Sie gibt sich immer so unfehlbar und jetzt scheitert sie an einer doofen Wolke. Etwas genervt versucht sie es erneut. Mit heftigen Flügelschlägen zischt sie auf die Wolke zu. Doch wieder weicht diese Wolke ihr aus. Nun wird sie langsam sauer und beginnt mit einem Dauerangriff auf die Wolke. Wie eine Mücke flitzt sie um die Wolke herum und versucht es andauernd diese zu erwischen.
Nach etlichen Fehlversuchen gibt sie immer noch nicht auf. Gerade rast sie erneut auf die Wolke zu, als diese dann plötzlich von ihr wegzischt.
«He! Bleib hier!» Ruft Rainbow zornig und fliegt der Wolke zornig hinterher.
Die Wolke flieht mit einem wilden Zick-zack-Kurs von ihr weg. Doch sie folgt ihr spielend. Gleich darauf eilt die Wolke plötzlich zu Boden. Rainbow ihr dicht auf den Fersen.
Sie erkennt, wie die Wolke auf dem festen Boden anhält.
«Jetzt erwisch ich dich.» sagt Rainbow zu sich.
Wie ein geölter Blitz rast sie auf die Wolke zu.
Mit einem heftigen Aufprall knallt sie auf die Wolke.

Schwer atmend steht Rainbow nun über der Wolke. Mit ihren Hufen hält sie die Wolke fest. Schweiss rinnt ihr über die Stirn. Auch wenn sie etwas aus der Puste ist, lächelt sie dennoch triumphierend.
«Endlich.» sagt Rainbow erleichtert.
«Oha.» ruft eine vertraute Stimme.
Rainbow blickt verwundert auf und erkennt in Ihrer Nähe ihre Freundinnen. Diese beobachten sie verwundert.
Immer noch etwas nach Atem ringend ruft Rainbow zu ihnen. «Sorry, wenn ich euch erschreckt habe. Aber manche Wolke machen die Arbeit recht zäh.»
Ihre Freundinnen antworten ihr nicht, aber sie beginnen breit zu grinsen.
Rainbow blickt verwundert zu ihren Freundinnen.
Dann sagt die Wolke unter ihr plötzlich. «Ja. Ist auch völlig normal, dass Wolken so flink sind.»
Rainbow`s Verwunderung steigt noch weiter. Sie holt mit ihren Flügeln weit aus und lässt diese heftig zu Boden senken. Der erzeugte Wind lässt die Wolke verpuffen und Rainbow findet zwischen ihren Hufen plötzlich Maya vor.
Maya liegt auf dem Rücken, zwischen den Hufen von Rainbow und grinst sie an. Sie hebt winkend ihren Huf und sagt. «Hi, Rainbow.»
Rainbow Dash stockt ihr Atem. Sie brabbelt ein paar unverständliche Worte und beginnt plötzlich zu wanken. Sie verdreht ihre Augen und fällt neben Maya zu Boden.
Vorsichtig richtet sich Maya auf und blickt zu Rainbow. Dann schaut sie zu den anderen und sagt. «Langsam fange ich an, mich zu wundern.»
Twilight und ihre Freunde lächeln etwas verlegen.

Nun belegt Rainbow das Wägelchen. Da inzwischen Rarity ihre Besinnung wiederbekommen hat.
Inzwischen geht die Gruppe zu einem kleinen Wäldchen und sie finden dort Fluttershy vor, welche sich um kleine Küken in einem Vogelnest kümmert. Sie will denen das Fliegen beibringen, da die kleinen Vögelchen nun alt genug sind.
Ein Stück weit von ihr entfernt trabt die Gruppe vorsichtig an sie heran. Rarity sagt ganz erschrocken zu Maya. «Du willst sie doch nicht auch erschrecken? Du weisst doch, dass sie sowas nicht verträgt.»
Maya sagt. «Ich weiss. Hatte ich auch nicht vor. Ich weiss ja, wie sensibel sie ist. Obwohl, egal was ich mache, sie wird bestimmt Ohnmächtig. Wir sollten Vorkehrungen treffen.»
«Überlass das einfach mir.» sagt Rarity und scheint schon eine Idee zu haben.

Fluttershy sitzt vor dem Vogelnest und zeigt ihnen, wie sie mit ihren Flügeln schlagen müssen. Dabei bewegt sie ihre eigenen Flügel.
Die Küken beobachten sie aufmerksam und flattern dabei mit ihren Flügelchen.
«Gut.» sagt Fluttershy. «Nun wollen wir sehen, ob eure Flügel schon stark genug sind.»
Sie weist die Küken an, auf den Ast zu hopsen und sich nebeneinander am Rande des Astes aufzustellen.

Wenig später zeigen, dass Drei der Küken das Fliegen gelernt haben und flattern etwas leicht unbeholfen herum.
Fluttershy beobachtet erfreut die Vögelchen beim Fliegen. Doch dann fällt ihr auf, dass das jüngste der Vögelchen noch auf dem Ast sitzt und leicht zittert.
Mit einem ermunterten Ton sagt Fluttershy. «Willst du es nicht auch versuchen? Deine Geschwister können es schon. Du kannst es bestimmt auch schon.»
Das Vögelchen schüttelt wild mit dem Kopf und weicht hastig zurück. Doch es merkt nicht, dass es sich auf der anderen Seite des Astes befindet. Ohne es zu merken, eilt es über den Ast hinaus und muss sehr schnell feststellen, dass es keinen sicheren Boden mehr unter sich hat.
Laut piepsend fällt es runter.
«Oh nein.» ruft Fluttershy erschrocken. Sie will schon dem Küken hinterhereilen, als ihr auffällt, dass das Küken zu ihr emporsteigt.
Das kleine Vögelchen ist auf einer hellbraunen Mähne gelandet und blickt sich verwirrt um.
Vorsichtig hebt Fluttershy das Vögelchen an und setzt es zurück ins Nest. Mit einem beruhigenden Ton sagt sie. «Du wartest wohl besser noch, bis du das Gefühl hast, stark genug zu sein.»
Das Küken piepst sie aufgeregt an.
Fluttershy lächelt erfreut den kleinen Vogel an.
Eine bekannte Stimme sagt plötzlich. «Ich finde es einfach wunderbar, dass deine Tierliebe kein bisschen weniger geworden ist. Du hast ein unglaublich grosses Herz für die Tiere.»
«Danke.» sagt Fluttershy und wendet sich zu dem Pony, welches das Küken gerettet hatte. «Und danke, dass du geholfen hast es zu… zu… zu…» Sie stockt abrupt, als sie das Pony erkennt, welches sich nun an dem Ast festhält.
Maya grinst sie freundlich an.
Fluttershy beginnt zu taumeln und fällt vom Ast herunter. Doch sie landet sanft auf einem Kissenhaufen, welche vor kurzem von Rarity hergezaubert wurde.
Mit sachten Flügelschlägen sinkt Maya herab und sagt. «Eigentlich hätte ich nur bei ihr erwartet, dass sie Ohnmächtig wird. Bei euch hatte ich schon eine andere Reaktion erwartet.»

Wenig später betritt die Gruppe Sweet Apple Ackers.
Twilight fragt. «Jetzt fehlt noch Applejack. Was hast du bei ihr geplant?»
«Nun.» beginnt Maya. «Auf diese Idee hat mich Discord gebracht. Er hatte mir von ein paar seiner Streiche erzählt. Ich denke, ich kupfere da etwas ab.»
«Ach so? Und was?» fragt Rainbow nach.
«Lasst euch überraschen.» sagt Maya und lächelt feixend.

Applejack trabt zwischen den Apfelbäumen und blickt hoch, um sich die Äpfel in den Bäumen anzusehen. Schnell erkennt sie, welche Bäume reifes Obst trägt, welches von ihr runtergeschüttelt werden kann. Schnell stellt sie ein paar Körbe hin und gleich darauf schlägt sie mit ihren Hinterbeinen an den Stamm des Baumes.
Sehr schnell füllen sich die Körbe mit Äpfeln.
Voller Stolz betrachtet Applejack ihre Arbeit.
Sie wendet sich von dem Baum ab und blickt sich erneut um. Doch dann rumpelt es plötzlich hinter ihr. Hastig wirbelt sie herum und findet die Körbe umgekippt vor. Alle Äpfel, die darin waren, rollen von ihr weg. Schnellt rennt sie denen nach.
Die Äpfel rollen allesamt zu einer Lichtung. Schnell teilen sich die roten, grünen und gelben Äpfel auf und bilden mehrere Haufen.
Applejack bleibt überrascht stehen. Sie überkommt ein unangenehmes De ja vue.
Die verschiedenen Apfelhaufen bilden plötzlich Gesichter und blicken Applejack an. Sie selbst bleibt vor Ort stehen und sagt nichts.
«Fleissig bei der Arbeit.» sagt plötzlich der rote Apfelhaufen.
«Immer ehrlich.» sagt der Gelbe.
«Stets für alle da.» sagt der grüne Haufen.
«Was soll das hier? Soll das ein doofer Scherz sein, Discord? Nochmals erwischst du mich nicht damit.» sagt Applejack verärgert.
«Nicht Discord hat was damit zu tun.» sagt der Gelbe.
«Wir sind die Seelen der Äpfel und wollen dich für deine Arbeit belohnen.» sagen die Grünen.
«Einen Wunsch wollen wir dir erfüllen. Mit etwas, was du vor kurzem verloren hast.» sagen die Roten.
«Verloren? Wovon redet ihr?» fragt Applejack verwundert. Sie ist immer noch fest überzeugt, dass ihr Discord wieder einen Streich spielen will.
«Siehe selbst.» sagen alle Apfelhaufen zugleich und rollen auseinander. In ihrer Mitte türmen diese sich auf und bilden einen grossen Haufen.
Neugierig beobachtet Applejack das Verhalten der Äpfel.
Dann erstarrt der Apfelhaufen und kein Apfel bewegt sich mehr.
Applejack lässt die Äpfel nicht aus den Augen.
Dann plötzlich öffnet sich der Haufen vor ihr und sie erkennt inmitten der Äpfel ein hellbraunes Alihorn.
Applejack beginnt nur zu lachen. Erheitert geht sie auf das Pony zu und sagt. «Danke Discord. Nett, dass du mich damit aufmuntern willst. Aber ich weiss, dass dies nicht echt ist.»
Applejack hebt ihren Huf und drückt diesen vorsichtig an die Brust des Ponys. Seltsamerweise ist diese Illusion sehr fest. Dann hört sie plötzlich ein Kichern in ihrer Nähe. Schnell blickt sich Applejack um und findet ihre Freundinnen vor, welche sie aufmerksam beobachten.
«Oh. Hey, Leute. Was macht ihr alle hier? Hat man euch zusammengerufen?» fragt Applejack verwundert.
«Könnte man sagen.» Sagt die Maya-Illusion vor ihr.
Applejack blickt wieder zu Maya und langsam dämmert es ihr, dass dies kein Scherz ist. Auch sie brabbelt ein paar unverständliche Worte, bevor auch sie gleich darauf Ohnmächtig auf dem Boden liegt.
Maya atmet etwas erschöpft aus und sagt. «Mädels. Ihr gebt mir echt zu denken. Habt ihr etwa alle geglaubt, dass ich nie wiederkomme?»
Etwas verlegen lächelnd antworten sie ihr nicht. Dann aber sagt Twilight. «Naja. Celestia hat uns gesagt, dass es bei ihr tausend Jahre gedauert hatte. Daher haben wir gedacht, dass wir uns nicht mehr wiedersehen.
«Hm.» sagt Maya nachdenklich. Und antwortet daraufhin. «Gut. Hätte wirklich sein können.»

Nun wartet man geduldig, bis Applejack und Fluttershy ihre Besinnung wiederhaben.

Danach wandelt die Gruppe erfreut auf den Strassen zwischen mehreren Farmen und feiern die Rückkehr von Maya.
Maya atmet erleichtert aus. Sie sagt lächelnd. «Es ist so schön wieder hier zu sein. Es war auch sehr hart, wieder herzukommen. Aber all die Mühe hat sich gelohnt.»
«Welche Mühe?» fragt Applejack. «Ihr habt doch diese seltsamen Weltraum-Kutschen.»
«Schon.» antwortet ihr Maya. «Aber ich… ich…» Sie beginnt plötzlich schwer zu atmen.
Abrupt bleibt die Gruppe stehen, als sich Maya plötzlich hinsetzt. Sie atmet immer schwerer und Schweiss rinnt von ihrer Stirn.
«Nein. Nicht jetzt. Es… es… es ist noch zu früh. Ich…» brabbelt Maya. Ein plötzlicher Schwächeanfall überkommt sie und ihre Beine knicken ein. Mühsam richtet sich Maya wieder auf und wirkt noch erschöpfter. Irgendwas geht in ihr vor, aber niemand versteht Was.
Maya hebt ihren Huf und berührt ihre Halskette. Dann blickt sie sich um und sagt hastig. «Ich… ich… ich muss mich verstecken.»
Ihre Freunde weichen ein Stück von ihr weg. Sie alle überrascht das plötzliche Verhalten von Maya sehr.
«Schnell. Bitte. Ich… ich will es nicht benutzen. Ich…» Wieder muss sie schwer Keuchen. Man erkennt, dass ihr irgendwas sehr zusetzt. Und sie selbst scheint überrascht zu sein, aber dennoch zu wissen was mit ihr los ist.
Applejack blickt sich schnell um und erkennt einen kleinen Schuppen in Ihrer Nähe, welcher von den Farm-Ponys hier selten genutzt wird. Daraufhin sagt sie. «Dort. Da kannst du dich verstecken.» und weisst mit ihrem Huf zum Schuppen.
Mühselig beginnt Maya loszurennen.

Knarrend geht die Schuppentür auf. Applejack zieht kraftvoll daran und macht einen Spalt, welcher gross genug für ein Pony ist.
Schnell torkelt Maya hinein. Dicht gefolgt von ihren Freunden.
Sie sehen, wie es Maya immer schwerer fällt sich auf den Beinen zu halten. Sie geht mit wackeligen Beinen zum hinteren Teil der Hütte, in dem sich mehrere Heuballen befinden. Alle Augen sind auf Maya gerichtet, welche mit ihrem seltsamen Verhalten sehr viele Fragen aufgeworfen hat. Sie sehen, wie Maya mit ihrem geschwächten Zustand plötzlich hinter einem Heuballen verschwindet.
Twilight und ihre Freunde wollen schon fragen, als sich plötzlich hinter dem Heuballen ein gleisendes Licht bildet. Alle verstummen erschrocken. Doch das gleissende Licht klingt sehr schnell ab.
Nun explodiert ihre Neugier. Hastig eilen alle nach hinten zu Maya um nach ihr zu sehen.

Alle bleiben erschrocken stehen.
Vor ihnen.
Schwer atmend an der Holzwand gelehnt.
Sichtlich bemüht zu lächeln, aber dennoch schwer mit seiner Erschöpfung kämpfend.
Liegt Manfred.

Mit dem Rücken liegt er an der Wand. Anders als damals, als sie ihn zuletzt sahen, scheint er nun seine komplette Uniform zu tragen. Damals waren nur seine Beine mit so Eisenplatten überzogen. Nun auch seine Brust und seine Arme. Nur der Kopf und seine Hände sind ohne Schutz. Das Metall des Brustpanzers sein flexibel zu sein. Diese bewegt sich auf und ab von seinem schweren Atmen.
Niemand sagt etwas. Nur Manfred versucht etwas zu sagen, doch er atmet so schwer, dass er kaum einen vernünftigen Satz rausbekommt. Er sagt. «Ich… erklär es euch. Aber… lasst… mich bitte… kurz zu… zu Atem… kommen.»

So kommt es. Dass Alle geduldig warten. Auch wenn es alle Innerlich vor Spannung zerreisst. So setzen sie sich alle rundum Manfred hin und warten, dass er es ihnen erklärt. Nur Pinkie sucht sich einen ungewöhnlichen Platz. Ohne was zu sagen, setzt sie sich einfach auf den Schoss von Manfred. Dieser hingegen hat im Moment einfach keine Kraft, dieses Pony zu bitten sich umzusetzen.
Nach einigen Minuten endlich hat sich Manfred einigermassen erholt. Er wirkt noch etwas erschöpft, aber er lächelt erfreut in die Runde. Er sagt. «So habe ich es mir nicht vorgestellt. Aber jetzt ist es halt so. Nun verlangt ihr alle von mir eine gute Erklärung. Oder?»
«Ja.» beginnt Twilight.
«Und wie. Vor allem, was ist mit Maya, also mit dir, passiert?» fragt Applejack.
«Nun.» beginnt Manfred. «Ich muss dafür etwas ausholen. Ok. Nun. Vor drei Monden bin ich ja zurückgegangen. Nur war der Empfang da nicht so freundlich. Kaum jemand zeigte irgendeine positive Reaktion. Aber das war mir schon klar. Immerhin habe ich selbst dafür gesorgt, dass mich niemand mag.»
«Warum das denn?» fragt Fluttershy erschrocken. «Du bist doch keine schlechte Person. Nein. Alle mögen dich doch.» sagt sie ganz aufgebracht.
Manfred hebt seine Hand und berührt Fluttershy an ihrer Wange. Er sieht, wie sich bei ihr Tränen bilden. Sie scheint es wirklich nicht glauben zu wollen. Dass er so unbeliebt sein kann.
Mit einem sanften Ton sagt Manfred zu ihr. «Nicht mehr. Seit ich euch begegnet bin, bin ich es nicht mehr. Ich habe mich komplett verändert. Doch leider wissen es alle nicht, dass ich mich verändert habe. Leider kann ich es denen auch nicht erzählen, warum. Da niemand von eurer Welt erfahren darf. So muss ich es selbst irgendwie hinbekommen, sie alle zu überzeugen. Mit einigen ging es. Doch einige Andere glauben noch fest daran, dass ich immer noch das Ekel von früher bin. Es wird noch eine ganze Weile dauern, bis ich auch Die überzeugt habe. So musste ich auch schauen, dass ich wieder einen Kampftrainer finde. Leider fand ich kaum einen, da ich mich nicht sonderlich von der besten Seite gezeigt habe. Aber ich probierte es weiter. Auch wenn es schon fast unmöglich war. So hoffte ich, bei diesem einem, eine Chance zu bekommen.»

[Manfred wandelt durch einen mit Metallplatten verkleideten Gang. In seinen Händen trägt er eine Honigmelone. Etwas beklommen geht er durch die Gänge und erreicht bald den Trainingsbereich. Gerade kommt aus einem Seitengang eine Gruppe von Leuten. Darunter auch ausserirdische Wesen. Kaum einer von denen beachtet Manfred. Doch die wenigen, die es tun. Blicken ihn mit Abscheu an.
Manfred ignoriert ihre Blicke und betritt den Gang, wo die Gruppe herkam. Nach einigen Schritten befindet er sich vor einer Schiebetür. Er atmet noch einmal schwer ein und betritt daraufhin die Kammer. Ein grosser Raum zeigt sich. An den Wänden hängen einige Kampfstäbe und sonst liegen noch andere Trainingsgeräte herum. Doch mitten im Raum. Ihm den Rücken zugekehrt, befindet sich ein Oran Utan ähnliches Wesen. Behutsam räumt dieser die Geräte weg und murmelt leise. «Diese faule Bande räumt auch nie auf.»
Dieser hat Manfred noch nicht bemerkt. Noch etwas beklommen beginnt Manfred sich zu räuspern.
«Ähem. Master Fist? Guten Tag.»
Fist hebt überrascht den Kopf. Etwas klingelt in ihm, als er die Stimme hört. Langsam dreht er sich um und sagt. «Guten Tag. Die Trainingszeit ist schon vorbei. Wenn du teilnehmen willst, dann…» er erkennt Manfred. Er verstummt und wendet sich wieder ab und widmet sich wieder den Aufräumarbeiten.
Manfred holt nochmal tief Luft und sagt. «Es tut mir leid. Dass ich sie damals angegriffen habe. Weil ich dachte, ich sei was Besseres.»
Er kann sehen, wie Master Fist überrascht erstarrt. Doch dann arbeitet dieser weiter. Nur mit etwas zögerlichem Tempo. Er scheint wohl noch zuzuhören.
Manfred sagt weiterhin. «Ich muss mein Training wieder aufnehmen und allein schaff ich es nicht. Mir ist klar geworden. Dass mein Benehmen völlig falsch war. Ich bitte sie. Nehmen sie mich als ihren Schüler auf.»
Fist schnaubt leise. Dann sagt er, immer noch mit dem Rücken zu ihm gekehrt. «Du bist ein Schüler von dem alten Raz`gar. Einen guten Freund von mir. Ich hatte viel von dir erwartet, aber du dachtest, du wärst schon bereit. Und um das zu beweisen, hast du auch einige üble Streiche gespielt.»
«Ich entschuldige mich dafür. Bitte. Sie sind noch der letzte. Alle anderen haben mich schon abgewiesen. Dabei muss ich noch so viel besser werden.»
Plötzlich fliegt ein Kampfstab auf Manfred zu. Er hält die Honigmelone noch mit beiden Händen. Doch dann löst er eine Hand davon und schnappt sich noch rechtzeitig den Stab, bevor dieser ihm irgendwie wehtut.
Doch kaum hat er den Stab in der Hand, so springt Master Fist in seine Richtung. In seinen Händen befindet sich ebenfalls ein Kampfstab und dieser schwingt er direkt auf Manfred.
Manfred wirbelt mit der einen Hand den Stab und blockt den Angriff gerade noch rechtzeitig.
Es folgen weitere Angriffe von Fist und Manfred wehrt diese mühsam ab. Wobei er auch versucht, die Honigmelone zu schützen.
Nach einigen Angriffen sagt Fist. «Nicht schlecht. Aber da ist noch viel Luft nach oben. Gut. Ich nehme deine Entschuldigung an. Aber das ist deine letzte Chance. Nutze sie gut.»
«Danke.» sagt Manfred erleichtert. «Hier. Ich habe noch etwas als Wiedergutmachung.» Er reicht Master Fist die Honigmelone. Dieser blickt die Melone argwöhnisch an. Mit einem leicht bedrohlichen Blick sagt Master Fist. «Das Ding explodiert hoffentlich nicht wieder. Du weisst, wie gerne ich diese Frucht mag.»
«Keine Sorge. Ich bin nicht mehr derselbe wie früher.»
«Gut.» Sagt Fist und nimmt die Melone entgegen. «So. Wenn du noch Zeit hast, dann können wir mal sehen, wo du stehst mit deinem Training.» Er stellt die Melone vorsichtig ab und danach festigt er seinen Griff an dem Kampfstab.
«Gut. Dann legen wir los.»]</p>
«Ui.» Sagt Applejack. «Du musst dich ja echt übel benommen haben.»
«Leider.» antwortet Manfred ihr. «Doch diese Zeit ist vorbei. Doch leider glauben viele noch. Ich wäre der Alte. Und leider kam es immer wieder vor, dass ich in handgreiflichen Auseinandersetzungen geraten bin. Und früher habe ich die meist angezettelt. Daher dachten sich einige, bei meinem Ruf, wird dann alles an mir hängen bleiben. Doch dann. Vor 2 Monden, passierte etwas.»

[Manfred wird gerade von einigen bulligen Typen festgehalten und der Anführer dieser Gruppe reibt sich erfreut die Faust und grinst hämisch.
«So, du Versager. Dann beulen wir mal dein Gesicht zurecht.»
«Lasst das.» ruft Manfred. «Wir können es doch anders klären.» Er versucht sich von dem festen Griff zu befreien.
«Ja.» sagt der eine, der Manfred festhält. «Mit deiner Visage auf dem Boden.» und lacht dabei hämisch.
«Jetzt haltet ihn gut fest.» sagt der Anführer. Er ballt seine Faust. Sein Lächeln im Gesicht erzählt Bände. Gleich darauf stürmt dieser mit erhobener Faust auf Manfred los.
Manfred schliesst panisch die Augen.

Es vergehen einige Sekunden und der Angriff lässt auf sich warten. Zögerlich öffnet er die Augen und erkennt, wie die Faust kurz vor seinem Gesicht gestoppt wurde. Doch offenbar hat nicht der Schläger sich selbst gestoppt. Sondern eine andere Hand hat diesen am Arm gepackt und so aufgehalten.
Der Schläger reisst seinen Arm zurück und ruft wütend. «Welcher Vollidiot stört hier?» zornig blickt dieser zu dem Besitzer von der Hand und schlagartig wird er Kreidebleich. Stammelnd gibt er von sich. «Gross… Gross… Grosskaptn.»
Der Schläger erstarrt beim Anblick von dem obersten Anführer. Welcher zudem tausendmal stärker ist.
Mit ruhigem Ton fragt der Grosskaptn. «Gibt es hier ein Problem?»
Die beiden, welche Manfred festhalten lassen ihn augenblicklich los und verneigen sich schwitzend von dem Grosskaptn und sagen hastig. «Nein. Keine Probleme. Alles gut. Wir… wir… wir hatten uns nur unterhalten.»
«Gut.» sagt er und blickt nun zu Manfred. «Mister Reinard. Bitte mitkommen.»
«Jawohl, Sir» Sagt Manfred. Ein wenig ist er schon verwundert. Immerhin hat er ihn seit einem Monat nicht mehr gesehen. Schnell folgt er ihm auf dem Schritt.
Die drei Schläger atmen sichtlich erleichtert aus.

Manfred folgt dem Grosskaptn durch einige Korridore. Sie unterhalten sich nicht, sondern gehen schweigend voran.
Schlussendlich durchbricht Manfred die Stille. «Grosskaptn. Wo gehen wir hin?»
«Folge mir einfach, bitte.» sagt dieser kurz und bündig.
Manfred ist verwirrt. Es kann nicht sein, dass er jetzt bestraft wird. Immerhin hat er sich recht vorbildlich verhalten in den letzten Wochen. Er hat sein Training wieder aufgenommen und zudem bildet er sich in mehreren Bereichen gleichzeitig aus. Ein wenig wundert es ihm schon, dass er sich jetzt so viele Sachen merken kann. Irgendwie fällt ihm jetzt das Lernen deutlich leichter als früher.
Sie gehen noch einige weitere Korridore und erreichen sehr bald die schwarzen Räume.]</p>
«Was sind die schwarzen Räume?» fragt Pinkie mitten in der Erzählung.
Rainbow brummelt und sagt. «Bestimmt wüssten wir es jetzt, wenn du ihn nicht unterbrochen hättest.»
«Upsi. Sorry» sagt Pinkie peinlich berührt.
Manfred belächelt die Situation nur. Er sagt daraufhin. «Nun. Die schwarzen Räume. Wie erkläre ich es am besten? Ok. Also. Ihr müsst wissen, dass bei uns alles beobachtet wird. Wir haben da… da… so Aufnahmegeräte, welche alles speichern, was in den Gängen und Räumen passieren. Diese Aufnahmen kann man ansehen. Aber dies wird nur gestattet, wenn was passieren sollte. Also sozusagen, Elektrische Augenzeugen. Und die schwarzen Räume sind komplett ohne Beobachtung. Also wenn da drin etwas passiert, dann kann man nichts machen. Aber dafür sind die nicht gedacht. Sondern, sie sind dafür da, wenn man absolute Ruhe sucht. Oder für sich allein trainieren will. Und so kam es…»

[ Manfred und der Grosskaptn betreten den Raum. Hinter ihnen wird die Tür verriegelt. Gleich darauf geht der Grosskaptn in die Mitte des Raumes. Er verschränkt die Arme und blickt Manfred an.
Er sagt. «Ich weiss, dass du noch an sie denkst. An deine Freunde in Equestria.»
Manfred zuckt erschrocken zusammen. Dieses Thema hat er nicht erwartet.
«Ähm… ich… äh…» Er weiss nicht was darauf antworten.
«Auch kommt es noch. Dass ich immer noch Magie in dir spüre. Ich dachte, es würde verschwinden. Aber seit einer Weile, ist es unverändert.»
«Magie?» fragt Manfred verwundert.
«Ja. Ich schätze mal, es ist ein Teil von dir geworden. Daher biete ich dir etwas an.»
«Und was?» fragt Manfred. Er beginnt neugierig zu werden.
«Nun. Du wirst in den schwarzen Räumen lernen, deine Magie zu nutzen.»
«Nutzen? Wie? Ich konnte nur als Pony Magie nutzen. Ich weiss nicht wie ich das bewerkstelligen soll.»
Der Grosskaptn lächelt und sagt. «Ich stelle dir einen besonderen Lehrer zur Verfügung.»
«Lehrer? Für Magie? Sir. Nichts und niemand auf diesem Schiff versteht etwas von Magie. Wo wollt ihr einen Lehrer für mich finden?»
«Dein Lehrer ist bereits in diesem Raum.»
«Wo?» fragt Manfred. Langsam verwirrt ihn sein Vorgesetzter.
Der Grosskaptn hebt seine Hand und richtet seine Handfläche auf Manfred. Dieser spürt plötzlich ein seltsames ziehen in sich. Plötzlich lösen sich Partikel von ihn und bündeln sich neben ihm. Eine dichte Wolke entsteht. Manfred blickt diese verwundert an. Langsam beginnt diese Formen zu bekommen und nach und nach bildet sich ein Pony. Manfred stockt der Atem. Sofort erkennt er Maya. Diese wirkt zuerst noch sehr irritiert. Doch bald erkennt auch sie, wo sie sich befindet.
«Hä? Was passiert hier? Grosskaptn? Was geht hier vor?» fragt Maya verwundert und blickt sich hastig um.
Der Grosskaptn verschränkt wieder seine Arme und sagt zu Manfred. «So. Maya wird deine Lehrerin in Sachen Magie sein. Sie wird dich lehren, deine Magie zu kontrollieren und damit sollst du dann mit eigenen Fähigkeiten fähig sein, dich in ein Pony zu verwandeln.»
«Ich… ich… ich soll mich in ein Pony verwandeln? Aber… aber wieso?» fragt Manfred perplex.
Der Grosskaptn atmet langsam ein und aus und sagt. «Ich gedenke, es dir zu erlauben, ab und zu nach Equestria zu reisen. Aber zuerst sollst du das hier meistern.»
Manfred`s Beine werden weich und er sackt auf den Boden. Röchelnd versucht er Worte zu finden, doch diese scheinen ihn verlassen zu haben. Dann sagt aber Maya, mit einem sehr überraschten Ton. «Wir dürfen zurück nach Equestria?»
«Ja. Aber da müssen wir noch etwas besprechen. Doch zuerst wird Mister Reinard zuerst die Magie meistern müssen. Vorher wird das nichts»]</p>
«So kam es, dass ich dann die folgenden Wochen wie ein Wahnsinniger trainiert habe. Und letzte Woche hatte ich es geschafft. Naja. Meine Mentorin war da schon recht hilfreich. Es war nur immer wieder etwas umständlich, das der Grosskaptn sie aus mir rausholen musste. Ich wusste nicht mal, dass sie in mir ist.»
«Du hättest schon letzte Woche zurückkommen können?» fragt Pinkie.
«Nein.» Antwortet ihr Manfred. «Das war schon etwas komplizierter. Immerhin muss ich mich konzentrieren um die Verwandlung aufrecht zu halten. Der Grosskaptn sagte, ich müsse mindestens eine Stunde am Stück verwandelt bleiben, bevor er mir das Ok gibt. So habe ich weiter trainiert. Sogar soweit, dass ich 2 Stunden aushalte. Nur war ich vorhin sehr überrascht. Das waren noch keine anderthalb Stunden. Es ist mir immer noch ein Rätsel.» sagt er und kratzt sich am Kopf.
«Naja.» beginnt Twilight. «Vielleicht hält deine Verwandlung weniger lange, wenn du dich anstrengst.»
«Das macht Sinn. Ich glaube, du hast sogar recht damit. Aber das ist halb so wild. Ich übe einfach noch weiter. Irgendwann schaff ich es bestimmt, dass ich bei meinem ganzen Aufenthalt hier verwandelt bleiben kann. Jetzt muss ich nach 2 Stunden einfach eine halbe Stunde ausruhen, damit ich mich wieder verwandeln kann. Sicher empfinde ich diese Konzentration irgendwann nur noch als Nebensache. Jetzt ist es fast so, wie als ob ich neben mir ein Buch schweben lasse. Und es schwieriger wird, wenn ich noch weitere Sachen mache.»
«Ja. Das macht die Übung.» bestätigt Twilight. «Aber etwas versteh ich nicht. Was meinst du mit deinen Aufenthalten?»
«Oh. Habe ich das unklar erklärt? Entschuldige. Dann hol ich das nach. Also. Ich darf ab und zu vorbeikommen. Meist so 1-2 Tage. Vielleicht auch etwas länger. Aber dann muss ich wieder zurück. Ich darf euch besuchen kommen. Sofern ich meine Pflichten nicht vernachlässige.»
«Pflichten? Welche Pflichten?» fragt Applejack.
«Nun.» beginnt Manfred etwas verlegen. «Ich habe mir noch eine Arbeit gesucht. Aber es ist eine leichte. Ich muss da nicht sonderlich viel machen. Ich kann da gut nebenbei mein Training absolvieren und mich weiterbilden. Ich habe leider sehr viel nachzuholen. Ich hinke zu weit hinterher.»
«Was arbeitest du denn?» fragt Rarity.
«Also. Ich… ich habe mir eine Stelle als Archivar gesucht. Aber das ist nicht das was ihr denkt.» sagt er hastig, als er die leuchtenden Augen von Twilight bemerkt. Zügig erklärt er. «Nun. Ich verwalte sozusagen das Kleinteilen Lager. So Dinge, wo wir keine Maschinen für die Sortierung verwenden wollen. Wie gesagt, es ist eine sehr einfache Arbeit. Aber immerhin bin ich so leicht in der Lage zu euch zu reisen. Andernfalls wäre ich bei einem Schiff rekrutiert worden, dann hätte ich kaum Zeit gehabt. Meist erst nach Monat… äh. Monden. Oder gar erst nach Jahren. Aber ich wollte euch wiedersehen. Daher habe ich jetzt diese Arbeit.»
Es tritt kurz eine Stille ein, als dann Manfred fragt. «Sagt mal. Was habt ihr eigentlich all den Anderen gesagt, als ich plötzlich von einem Tag auf dem anderen verschwunden bin?»
«Öhm…» erklingt es in der Runde. Als dann Twilight sagt. «Nun. Wir haben ihnen gesagt, dass Celestia für dich eine spezielle Mission hatte und du deswegen plötzlich weg warst.»
«Wirklich?» fragt Manfred.
Die Anwesenden nicken ihm zu.
«Das ist perfekt.» verkündet Manfred und wirkt sehr erfreut.
Die Anwesenden schauen ihn verwundert an. dann sagt er. «Das passt perfekt. So kann ich also kommen und gehen und niemand wird Fragen stellen. Was Besseres hätte nicht passieren können.»
«Oh.» sagt Twilight und wirkt überrascht, dass es ihn nicht stört.
«So. Jetzt habe ich aber eine Frage.» sagt Manfred.
«Und welche?» fragt Spike, welcher sich kaum gemeldet hatte.
«Nun. Was ist mit Twilight passiert? Als ich sie das letzte Mal sah, hatte sie keine Flügel.»
Rarity stellt sich prompt neben Twilight und sagt. «Oh Darling. Nur damit du es weisst. Unsere Twilight ist jetzt eine waschechte Prinzessin.»
«Wirklich?» fragt Manfred nach und blickt Twilight an.
«Ähm. Ja.» bestätigt Twilight etwas verlegen.
«Herzlichen Glückwunsch.» ruft Manfred erfreut. Er hebt mit seinem Händen Pinkie von seinem Schoss weg und setzt sie neben sich ab. Dann wendet er sich zu Twilight und hebt sie an. Daraufhin schliesst er sie in seine Arme.
«Herzlichen Glückwunsch.» sagt er erneut, während er sie festhält.
«Hihi.» gibt Twilight leicht verlegen von sich.
«Ich bin so stolz auf dich, Prinzessin.» sagt Manfred. Doch da beginnt Twilight sich plötzlich zu sträuben. Mit Mühe drückt sie sich von ihm weg. Sehr schnell löst sie sich von seiner Umarmung. Sie entfernt sich ein Stück von ihm. Manfred schaut sie überrascht an.
«Twilight. Was ist los?»
Ein leichtes Schaudern geht durch Twilight. Bis sie dann endlich sagt. «Bitte. Bitte nenn mich nicht Prinzessin. Bitte nicht. Es fühlt sich so falsch an, dass meine Freunde mich Prinzessin nennen.»
«Ah.» sagt Manfred, als ihm der Groschen fällt. «Verstehe. Dir geht es ähnlich wie mir, als man mich immer zur Prinzessin machen wollte. Wobei es bei mir leicht andere Gründe hatte. Aber ich weiss, was du gerade fühlst.»
«Ja. Ich… Hey!» beginnt Twilight. Als Manfred sie plötzlich nochmals zu sich nimmt. Er umarmt sie erneut und sagt. «Keine Sorge. Ich hör schon auf damit. Ausser, um dich vielleicht ein wenig zu ärgern.»
«Oh Mann.» sagt Twilight grummelnd. «Du bist genau so doof wie die anderen.»
Die Anwesenden beginnen zu lachen.

Es vergehen noch einige Minuten und Manfred hat sich genügend erholt um sich wieder verwandeln zu können. Alle beobachten ihn, während er die Augen schliesst und sich zu konzentrieren beginnt.
Sein ganzer Körper beginnt plötzlich aufzuleuchten. Und als die Anderen sich die Augen bedecken, um nicht zu sehr geblendet zu werden, können sie noch sehen wie sein Körper beginnt, sich zu verformen. Er beginnt kleiner zu werden und bald darauf hat dieser die Form eines Ponys angenommen.
Mit Mühe verfolgen sie alle das merkwürdige Phänomen, bis das gleissende Licht abklingt und nun Maya vor ihnen steht.
«Uff.» sagt sie. «Ein bisschen anstrengend ist es schon. Aber es geht schon etwas leichter, als zu Anfang.»
«Sag mal.» beginnt Rainbow Dash.
«Ja?»
«Kannst du dich auch in was anderes verwandeln?» fragt Rainbow Neugierig.
«Nun. Jein.» Antwortet Maya. «Ich… naja. Irgendwie kann ich mich nur in Maya oder Manni verwandeln. Ich habe schon mal jemand anderes versucht. Aber diese Verwandlung war immer extrem instabil. Ich kann nicht mal was an meinem Aussehen ändern. Es geht nicht anders.»
«Ok.» sagt Rainbow verwundert.
«Womöglich, weil diese Formen ein Teil von dir sind.» sagt Twilight.
«Gut möglich. Eine bessere Erklärung fällt mir auch nicht ein.»
«Wie fühlt sich das eigentlich an?» fragt Pinkie.
Maya beginnt nachzudenken um dieses Gefühl irgendwie beschreiben zu können. Dann sagt sie. «Naja. Ich fühle mich immer so warm. Dann kommt so ein weiches, gar flüssiges Gefühl. Aber das verschwindet sobald ich die gewünschte Form angenommen habe.»
Pinkie hüpft erfreut auf der Stelle. «Uh. Weich und flüssig. Das mag ich.»
Maya und alle anderen betrachten sie verwundert.
«Was ist das eigentlich für eine Halskette, meine Liebe? Weswegen hat du sie vorhin so nervös angeschaut?» fragt Rarity und betrachtet den Hellblauen Stein, welcher Maya um den Hals hängt.
«Nun.» Beginnt Maya und hebt die Halskette mit ihrem Huf an. «Diese Halskette hat eine Fähigkeit. Wenn ich sie aktiviere, dann werde ich unsichtbar. Der Grosskaptn hat sie mir mitgegeben. Nur für den Fall, dass etwas schief gehen sollte. Und ich war so nervös, weil ich sie fast einsetzen musste. Und weil der Grosskaptn später dann sehen kann, dass ich sie angewendet habe. Bestimmt würde er dann das Gefühl bekommen, dass ich unvorsichtig war und dies alles nicht ernst nehme. Ich hatte die Befürchtung. Das er mir dann die Erlaubnis wieder wegnehmen würde.»
«Oh Mann, Maya.» beginnt Rainbow und klingt, als ob sie ein Lachen zurückhält. «Du klingst echt wie Twilight. Auch sie hat immer zu viele Sorgen um alles Mögliche gemacht. Auch sie dachte oft, sie würde Celestia enttäuschen. Aber es war sehr oft das Gegenteil. Ich bin sicher, er weiss, dass es dir sehr wichtig ist. Immerhin konntest du ihn doch überzeugen, nicht mehr wütend auf dich zu sein, nachdem er hörte, was du alles für uns getan hattest.»
«Ich…» beginnt Maya zu sagen, dann verstummt sie und beginnt nachzudenken.
Nach einigen Minuten sagt Maya zu Rainbow. «Ich glaube, du hast recht. Ich mach mir wohl zu viele Gedanken.»
«Gut.» sagt Applejack. «Kommt jetzt. Wir sollten unsere Unterhaltung mehr draussen verbringen, als in so einer modrigen Scheune.»
Die Anderen stimmen ihrem Vorschlag zu und bald darauf traben alle wieder ausgelassen auf dem Weg durch die Felder.
Maya macht einige tiefe Atemzüge und geniesst die wärmende Sonne. Sie merkt, wie ihr in letzter Zeit irgendwas gefehlt hatte.
Nach einigen Schritten fragt dann Maya. «So. Was ist noch alles hier passiert? Ich kenn euch doch. Da war sicher noch mehr.»
«Och. Noch einiges.» beginnt Rarity. «Es ging ziemlich turbulent zu und her, als wir versucht hatten, das Kristallkönigreich für die Equestria Spiele vorzuschlagen.»
«Oh.» sagt Maya überrascht.
«Ja.» sagt Applejack. «Aber da war auch vieles los, als die Sommersonnenwende stattfinden sollte. Da hatte sich aber Twilight aber gut bewährt.»
«Echt?» fragt Maya und blickt zu Twilight. Diese hingegen meidet beklommen ihren Blick.
«Ja.» ruft Pinkie aufgeregt. «Und da hatte Twilight auch ein tolles Abenteuer in einer anderen Welt, als sie ihre Krone zurückholen musste.»
«Was?!» ruft Maya überrascht. «Das… Das müsst ihr mir erzählen, bitte.»
«Na gut.» sagt Twilight. «Also. Es begann alles, als wir damals zum Kristallkönigreich reisten, wegen…»

Es folgt eine lange Erzählung, welche fast den ganzen Nachmittag benötigte. So kommt es, dass die Gruppe gegen Abend Ponyville erreicht und die Ponys und der kleine Drache sich bei einem Restaurant gemütlich machen. Zuvor machen sie noch kurz Halt bei Rarity`s Boutique. Damit sich Maya nochmals erholen kann.
Beim Restaurant setzt Maya sich gerade hin und sagt. «Uff. Bei euch wird’s echt nie langweilig. Ich hoffe, ich bin noch lange genug hier um auch die anderen Geschichten zu hören.»
«Du musst wieder gehen? Wann?» fragt Fluttershy verwundert.
«Ja.» antwortet ihr Maya. «Das habe ich euch doch gesagt, dass ich euch ab und zu besuchen kommen kann.»
«Stimmt.» sagt Rarity. «Aber wann musst du wieder gehen? Ich hatte gedacht, dass du eine Weile bleibst.»
«Das ist unterschiedlich.» sagt Maya. «Aber ich muss morgen anfangs Nachmittag wieder gehen.»
«So früh?» fragt Rarity. «Na gut. Aber dann können wir ja noch alles zusammen Mittag essen, bevor du gehen musst. Oder?»
«Ja. Soviel Zeit habe ich sicher.»
«Wie lange brauchst du denn mit deinen Weltraumkutschen?» fragt Rainbow neugierig.
Maya blickt verwirrt Rainbow an. Es irritiert sie ein wenig, dass Rainbow dies interessiert. Aber dann sagt sie. «Nun. Ich habe damals für den Rückflug über 7 Stunden gebraucht. Aber ich konnte unsere Reise mit einigen Erzählungen verkürzen.»
«WAASS!!» Schreit Pinkie fast schon panisch. «Du bist so lange unterwegs? Wie hält man so eine lange Zeit aus?»
Maya beginnt zu kichern. Schliesslich sagt sie. «Nun. Jetzt brauch ich nur 35 Minuten. Aber die Reisestrecke ist inzwischen länger geworden.»
«Hää?» fragt diesmal Spike. «Aber wenn deine Strecke länger wird, dann wird doch auch die Reisezeit länger.»
«Stimmt. Aber ich habe eine Abkürzung. Ich…»
«Kann es sein, dass du das Tor der Alteraner nutzt?» fragt Twilight prompt.
Maya stockt mitten im Satz der Atem. Sie röchelt ein paar unverständliche Laute. Sie braucht eine kurze Zeit bis sie sagt. «Meine Güte. Jetzt hast du mich echt überrascht. Ja. Du hast recht.»
«Ich habe es fast vermutet. Aber wie kannst du diese Anlage nutzen? Du sagtest doch damals, die Energie an diesem Ort sei aufgebraucht.»
«Naja.» beginnt Maya. «Ich… ich habe eine Energiequelle mitnehmen dürfen um diesen Ort mit neuer Energie versorgen zu können. Wir haben da etwas ab Lager und der Grosskaptn hatte es mir erlaubt.»
«Ok. Das versteh ich nicht so ganz.» sagt Pinkie. «Aber eure Technodinges ist echt interessant. Sag mal, Maya.»
«Ja?»
«Ist deine Halskette auch sowas?» fragt Pinkie und lässt die Kette um Maya`s Hals nicht aus den Augen.
Maya ist ein wenig verwundert über die Neugier ihrer Freunde, aber dann sagt sie zögerlich. «Ähm. Ja. Weisst du. Es erzeugt ein Kraftfeld um mich, welches das Licht auf mir…»
Maya nimmt nur noch einen pinken Schemen war, welcher an ihr vorbeisaust. Sie hört ein Klimpern und bemerkt, ihre Halskette wurde entfernt. Hastig blickt sie sich um und findet Pinkie auf der Strasse wieder. Diese hängt sich lachend die Halskette um und tippt auf das Juwel. In diesem Augenblick verschwindet das pinke Pony vor aller Augen.
Maya und ihre Freunde beobachten sprachlos das Geschehen. Sie hören jetzt nur noch die aufgeregte Lache von Pinkie, aber sehen kann sie niemand.
«Oh Mann.» beginnt Applejack. «Sie will echt immer spielen.»
In diesem Augenblick löst sich plötzlich der Hut von Applejack`s Kopf.
«Hey!» Ruft Applejack aufgebracht und greift mit ihren Hufen nach ihrem Hut. Doch dieser entwischt ihr prompt.
«Bleib hier!» befiehlt Applejack ihrem Hut. Doch dieser weicht ihr spielerisch aus. Sie steht hastig auf und jagt ihrem Hut nach.
Der Hut geht auf Abstand zu ihr und dann taucht plötzlich aus dem Nichts Pinkie Pie auf, welche den Hut aufhat, mit einem sehr breiten Grinsen im Gesicht.
«Hihi.» erklingt es nur von Pinkie. Dann verschwindet sie wieder, aber diesmal mitsamt dem Hut.
Applejack bleibt stehen. Sie sieht jetzt keine Chancen mehr, ihren Hut wieder zu bekommen.
Grummelnd sagt sie. «Sie kanns echt nicht lassen.»
Nun blicken sich alle um. Von überall her hören sie die Lache von Pinkie. Auch werden bei ein paar Ponys in der Umgebung die Mähnen oder Schweife bewegt, worauf diese sich erschrecken.
Maya steht auf und gesellt sich zu Applejack. Sie bläht sich leicht die Backen auf und wirkt, als wäre sie mit ihrem Latein am Ende.
Rarity gesellt sich noch zu den beiden, während sie alle sehen, wie immer wieder Pinkie aus dem nichts auftaucht und gleich wieder verschwindet. Einige Ponys in der Umgebung ergreifen die Flucht, da sie glauben, es würde spuken.
«Tja. Meine Liebe.» beginnt Rarity und blickt zu Maya. «Wie willst du das jetzt deinem Grosskaptn erklären, dass das Amulett so oft benutzt wurde?»
«Uff.» beginnt Maya. «Ich denke, ich sage ihm die Wahrheit. Nämlich das ein verrücktes pinkes Pony mir das Amulett abgenommen hat und damit rumgespielt hat. Ich bin mir sicher, er würde mir glauben. Immerhin hat er schon Bekanntschaft mit Pinkie gemacht. Er hat eine Weile gebraucht um zu verstehen, wie Pinkie plötzlich in sein Schiff gekommen ist, obwohl all seine logischen Schlüsse ins Nichts verliefen.»
«Ich verstehe.» sagt Rarity.
«So.» beginnt Maya. «Ich muss jetzt aber wirklich das Amulett zurückholen. Sonst entlädt es Pinkie noch komplett. Hm…» Sie beginnt nachzudenken. Ihr Blick schweift umher und als ihre Augen eine Schale mit Keksen erfassen, kommt ihr eine Idee. Sie beginnt sich zu konzentrieren und daraufhin beginnt einer der Kekse zu schweben. Hoch in der Luft schwebt dieser über den Platz. Plötzlich hört das diebische Gelächter von Pinkie auf. Es wird schlagartig ruhig auf dem Platz. Nur wird auf einmal auf einer Stelle auf dem Platz leicht Staub aufgewirbelt.
«Hmm.» macht Maya erneut und konzentriert sich stärker. Die vielen Dinge, welche sie jetzt zugleich konzentriert strengen sie sehr an.
Die Magie von Maya ummantelt etwas und hebt dies sachte an. Aus dem Nichts heraus erscheint die Halskette von Maya. Gleichzeitig erscheint auch Pinkie wieder. Diese hat ihren Blick fest auf dem Keks fixiert. Dabei wedelt sie erfreut mit ihrem Schweif über den Boden. Sie scheint nicht mal gemerkt zu haben, dass Maya ihr die Kette abgenommen hat. Ihre Gedanken scheinen sich nur noch auf den einen schwebenden Keks zu konzentrieren.
Maya nimmt ihre Kette wieder in ihren Besitz und lässt daraufhin den Keks sinken. Dieser wird gleich darauf von Pinkie verputzt.

Etwas später sitzen alle am Tisch und unterhalten sich.
«Hach. Ich finde es so schön.» sagt Maya. «Aber etwas irritiert mich ein wenig.»
«Was denn?» fragt Twilight.
«Naja. Es ist alles noch so wie früher. Nichts ist anders. Dabei kennt ihr alle jetzt mein Geheimnis. Aber niemand scheint sich daran zu stören, dass ich eigentlich nicht aus Equestria stamme.»
«Nun.» beginnt Rarity und wirkt etwas beklommen. «Zu Anfang waren wir vielleicht etwas erschrocken. Aber eigentlich bist du trotz allem immer noch dieselbe Person. Du hast dich eigentlich nie verstellt. Du warst du selbst. Auch wenn du möglicherweise bei ein paar Dingen die Unwahrheit gesagt hast.»
«Ja. Und es tut mir leid…» beginnt Maya.
«Du wolltest uns wohl einfach nicht zu sehr verängstigen.» spricht Applejack weiter. «Was wir irgendwie verstehen. Du sasst hier fest und zu allem hinzu kommt noch, dass du mehrmals verwandelt wurdest. Bestimmt hattest auch du grosse Panik und wolltest es nicht noch weiter verschlimmern.»
«Wir haben schon ein paar Tage gebraucht es zu verarbeiten.» sagt Rainbow Dash. «Aber wir alle haben viele Gespräche geführt und haben es nach und nach akzeptiert.»
«Es war am Ende gar nicht so schlimm dein Wahres Ich zu erfahren.» führt Fluttershy fort. «Auch wenn du anders aussiehst, so bist du immer noch Maya für uns. So kam es auch, dass wir dich dennoch schrecklich vermisst hatten, nachdem du gegangen bist. Und jetzt sind wir so froh, dass du wieder da bist.»
«Ja.» bestätigt Spike. «Nur wie machen wir, dass mit dich anzusprechen? Als Maya? mit deinem richtigen Namen?»
«Ähh.» beginnt Maya, nachdem sie diese Frage vernimmt. Sie verstummt und blickt auf den Tisch. Dabei kratzt sie sich mit ihrem Huf am Kopf. Nach einer kurzen Pause sagt Maya daraufhin. «Nun. Es ist völlig in Ordnung, wenn ihr mich immer noch als Maya ansprecht. Aber wenn ihr mich mit einem der anderen Namen ansprecht, werde ich bestimmt auch darauf reagieren. Ich hoffe es wirklich, dass ich die Verwandlung die ganze Zeit über aufrecht halten kann. Nur jetzt am Anfang wird es noch etwas seltsam werden.»
«Verstehe.» sagt Twilight.
Maya atmet schwer ein. Kurz darauf fragt sie. «Was ist eigentlich noch passiert, seit ich weggegangen bin?»
«Uh. Uh.» ruft Pinkie aufgeregt und hebt ihren Huf weit in die Luft.
«Ja?» fragt Maya.
Schnell zieht Pinkie Applejack zu sich und sagt. «Wir beide hier sind Cousinen. Hättest nicht erwartet, oder?»
«Cou… Cousinen?» Fragt Maya irritiert. Daraufhin blickt sie zu Twilight und Spike. Spike zuckt nur mit den Schultern und sagt. «Wir konnten das nicht so richtig bestätigen, aber Pinkie lässt keine Zweifel an sich heran. Keine Chance.»
«Echt?» fragt Maya. daraufhin wendet sie sich wieder zu Pinkie und Applejack und sagt lächelnd. «Ich freue mich für euch. Das war bestimmt eine grosse Überraschung für euch.»
«Und wie.» sagt Applejack und versucht sich aus dem Klammergriff von Pinkie zu befreien. Nach etwas Mühe schafft sie es und setzt sich wieder richtig hin. Dann sagt sie. «Wir haben daraufhin jemanden aufgesucht, der es bestimmt wissen könnte. So kam es…»
Applejack erzählt daraufhin von der Reise, welche sie auf sich genommen haben, um es genau zu wissen.

Ein langer Abend vergeht und daraufhin befinden sich Twilight und Spike, zusammen mit Maya im Schlafzimmer oberhalb von der Bibliothek.
«Uff. Ich brauch jetzt echt eine Mütze voll Schlaf.» sagt Spike und eilt zu seinem Korb.
«Ja. Da schliesse ich mich an.» sagt Twilight, ebenfalls erschöpft.
«Und ich erst.» sagt Maya und lässt vorsichtig ihre Satteltasche in den Raum schweben. Diese hatte sie im Haus deponiert, bevor sie sich Twilight zeigte. Sie lässt die Tasche sachte zu einem Tisch schweben.
Twilight steigt träge in ihr Bett und deckt sich zu. Sie blickt zu Maya, welche gerade die kleine Treppe emporsteigt. In einem ihrer Hufe trägt sie eine metallene Kugel. Diese kommt ihr irgendwie bekannt vor.
Daraufhin wirft Maya plötzlich die Kugel in die Luft und diese beginnt plötzlich zu schweben.
«So. Ich hoffe, sie nimmt alles auf.» sagt Maya und blickt zur Kugel hoch.
«Nimmt alles auf?» fragt Twilight. Spike sagt nichts. Er ist noch zu beschäftigt es sich gemütlich zu machen.
«Ja.» antwortet Maya. «Ich will schauen, ob ich es schaffe, die Verwandlung aufrecht zu halten. Ich habe selbst zuhause öfters geübt. Ich kann dann am nächsten Morgen die Aufnahme ansehen.»
«Ok.» sagt Twilight und wirkt dennoch etwas verwirrt.
Maya geht zu ihrem Bett und sagt erfreut. «Ich staune, dass ihr mein Bett so schnell zusammengebaut habt. Ich weiss gar nicht, wann ihr die Zeit dazu hattet. Immerhin waren wir die ganze Zeit zusammen.
«Tja.» sagt Twilight leicht verlegen. «Wir… Ähh… du weisst ja, wie gut wir organisieren können.»
«Ja genau.» bestätigt Spike hastig.
«Was anderes bin ich von euch nicht gewohnt.» sagt Maya lächelnd. Sie steigt daraufhin in ihr Bett und kuschelt sich ein.
«Hu?» sagt Maya plötzlich überrascht. Sie tastet unter ihrer Decke herum und gleich darauf holt sie ein kleines Plüschtier hervor.
«Oh. Flemmy.» sagt Maya erfreut. «Dich habe ich auch vermisst.» sie knuddelt den rötlichen Affen und legt diesen daraufhin neben sich aufs Kissen.
Twilight und Spike sind froh, dass Maya keine weiteren Fragen stellt, welche am Ende ein peinliches Geheimnis preisgeben würden.
Nun da keine weiteren Fragen kommen, so legen sie sich alle schlafen. Die Kugel schwebt geräuschlos in der Luft und wird von niemanden mehr wahrgenommen.

Der nächste Morgen bricht an. Die Sonnenstrahlen tänzeln über das Gesicht von Twilight. Diese öffnet träge ihre Augen. Langsam richtet sie sich auf. Ihr Blick wandert zu Maya`s Bett. Doch wie gewohnt ist ihr Bett leer. Doch langsam kommt es ihr in den Sinn, dass Maya ja wieder da ist. Schnell reibt sie sich ihre Augen und steht daraufhin auf.
Sie denkt sich. «Sie schläft also immer noch nicht so viel. Dass kann doch nicht gesund sein. sie…» sie vernimmt plötzlich ein Schnarchen. Hastig blickt sie zu Spike. Doch dieser schlummert friedlich in seinem Bett.
«Wo kommt das her?» fragt sich Twilight leise. Daraufhin geht sie die kleine Treppe runter und prompt erkennt sie die Herkunft von dem Schnarchen. Unten am Fusse der Treppe liegt Manfred. Mit ausgestreckten Gliedern liegt er da und scheint sich nicht an dem harten Boden zu stören.
Vorsichtig stupst sie ihn an. Manfred grummelt nur und schläft weiter.
«Jetzt wach mal auf.» sagt Twilight und stupst etwas stärker.
«Noch 5 Minuten.» kommt es verschlafen von Manfred.
Twilight gönnt ihm keine 5 Minuten. Sie stupst ihn weiter an, bis er sich träge aufrichtet.
Seine Frisur ist sehr durcheinander geraten und genau so klingen seine nächsten Worte. «Wasn los, Tweilei?» etwas neben sich wuschelt er sich durch die Haare.
Twilight versteht das Gebrabbel nicht so richtig, aber sie vermutet nur, was er gesagt hatte.
Sie sagt. «Es ist bereits Morgen. Und du schläfst auf dem Fussboden. Das ist doch nicht gesund.»
Manfred bemüht sich aufzustehen. Seine Glieder machen sich knackend bemerkbar. Stöhnend kommt er auf die Beine. Er taumelt leicht doch dann steht er sicher.
«Uff. Ich denke, du hast recht.» sagt Manfred und streckt sich daraufhin. Langsam dämmert es ihm wieder, wo er ist. woraufhin er auf seine Hände blickt.
«Oh. Ich bin ja gar nicht mehr verwandelt.»
«Ja.» bestätigt Twilight.
«Ok. Dann schau ich mal nach.» sagt Manfred und geht zu Maya`s Satteltasche. Aus einer Tasche kramt er eine flache rechteckige Scheibe hervor. Er tippt mit seinem Finger darauf und daraufhin erscheint ein Bild auf der Scheibe. Er setzt sich auf den, etwas kleinen Stuhl und schaut sich das Bild an. Twilight entfaltet ihre Flügel und flattert hinter Manfred. Sie ist neugierig, was er sich da ansieht. Auf der Scheibe erkennt sie ein Bild von Maya, wie sie im Bett schläft.
«Soweit so gut.» sagt Manfred zufrieden.
«Ach so?» fragt Twilight.
Manfred hält die Scheibe etwas niedriger und weiter von sich weg, so dass Twilight wieder landen kann und vom Boden aus auf das Bild schauen kann. Dann fällt ihr auf, dass sich das Bild bewegt. Manfred drückt was auf der Scheibe und irgendwie scheint sich das bewegende Bild sich schneller zu bewegen. Doch dann sieht sie plötzlich, wie Maya beginnt aufzuleuchten und sich in Manfred verwandelt.
Sie will schon etwas sagen, als sich kaum eine Sekunde später, nun Manfred auf dem Bild aufleuchtet und sich daraufhin in Maya verwandelt.
Das Ganze passiert mehrmals, bis dann der Manfred auf dem Bild sich zur Seite rollt und so aus dem Bett fällt.
Kaum 2 Sekunden später, sieht Twilight, wie sie selbst von der Seite vom Bild reinkommt und die Treppe runtergeht.
Manfred drückt was auf der Scheibe und das Bild wird schwarz.
«So.» sagt Manfred und scheint zufrieden zu sein.
Twilight ist etwas verwirrt. Sie vermutet, dass dies eine Aufnahme ist. Aber sie versteht nicht, wie die Scheibe das alles wissen kann, obwohl sie in der Tasche lag.
Manfred sagt. «Nicht schlecht. Ich verwandle mich auch im Schlaf zu Maya. Das Training hat sich bewährt. Ich werde immer besser.»
«Das ist toll.» sagt Twilight. Auch wenn sie kaum was von seinen Fortschritten versteht.
«Wollen wir Frühstücken?» fragt Manfred.
«Gern. Schaust du nach Spike?»
«Kann ich machen.»
«Nicht nötig.» sagt eine grummelige Stimme.
Spike steht oberhalb der Treppe und reibt sich verschlafen die Augen. «Bei dem Lärm denn ihr macht, kann doch niemand schlafen.»
«Entschuldige.» sagen Manfred und Twilight zugleich.

Kurz darauf wandern 2 Alihorn und ein kleiner Drache runter zur Küche um zu frühstücken.

Der restliche Vormittag verläuft recht ruhig. Auch dann noch, als die beiden von Rarity ins Spa eingeladen wurden.
Maya zögerte etwas, da sie befürchtete, sich vor allen zu verwandeln. Aber Rarity konnte mit dem Argument punkten, dass das Spa doch eine leichte Strapazierung für ihre Verwandlung wäre und wenn sie dies aushalte, so doch schnellere und bessere Fortschritte macht. Und ausserdem habe sie ja schlimmstenfalls noch die Halskette.

So vergeht noch etwas gemeinsame Zeit, bis nur noch wenige Stunden bleiben, bis Maya sich wieder verabschieden muss.
So treffen sich alle nochmal zum Gemeinsamen Essen. Doch diesmal sind alle bei Applejack.
Die 6 Ponys und der kleine Drache setzen sich an den reich gedeckten Tisch.
Maya sagt erfreut. «Danke für die Einladung, Applejack. Ich habe schon angefangen zu vergessen wie lecker es bei dir schmeckt. Ich freu mich auf, dass, was es zu essen gibt.»
«Gerne doch. Ich habe mir schon den halben Morgen überlegt, was ich auftischen könnte. Ich hoffe, es schmeckt allen.» sagt Applejack und grinst.
«Bei dir schmeckt es immer klasse.» sagt Spike und leckt sich seinen Mund.
Rarity meldet sich zu Wort. «Eigentlich wollte ich euch alle in ein Restaurant einladen, aber hier ist es sogar etwas besser. So können wir mehr unter uns sein.»
«Finde ich auch. Hier ist es etwas ruhiger.» sagt Fluttershy.
Maya sitzt auf dem Stuhl und blickt erfreut in die Runde. Doch dann wird sie von Rarity von der Seite her angestupst. Maya blickt verwundert zu ihr. Rarity beginnt zögerlich. «Sag mal, Liebes.»
«Ja?»
«Es ist mir gestern schon aufgefallen, aber ich kam irgendwie nicht dazu, dich darüber zu fragen. Also. Was ist eigentlich mit deinem Schönheitsfleck passiert? Als Manfred hattest du doch einen bekommen.»
«Ach so. Das.» sagt Maya und spürt plötzlich die Blicke von all den Anderen. Etwas beklommen sagt sie. «Nun. Ich weiss nicht genau. Ich glaube, ich habe nur als Manfred einen Schönheitsfleck verdient. Als Maya habe ich wohl noch keinen verdient. Anders kann ich es mir auch nicht erklären. Es ist mir wirklich ein Rätsel.»
«Ach so.» sagt Rarity. Ihr scheint diese Antwort zu reichen. Auch die Anderen geben sich damit zufrieden. So beginnt nun das Mittagessen, welches Applejack für alle vorbereitet hat.

Gleichzeitig in Canterlot:
Manni und Celestia wandern gelassen durch die Gänge des Schlosses. Am gestrigen Tag hatten die beiden nicht so viel Zeit gehabt zum Reden, da Celestia zu einer langen und wichtigen Sitzung gehen musste.
So konnten sie sich erst am frühen Morgen wieder treffen und sich weiter unterhalten. Nach einem langen Gespräch sagt sie. «Nochmals. Es tut mir leid wegen gestern. Ich konnte es nicht verschieben. Ich…»
«Schon gut. Ich sagte doch, dass ich danach zu Luna ging. Da sie meist gegen diese Uhrzeit aufwacht. Was auch geschah. So konnte ich auch ihr alles erzählen. Auch sie hat sich riesig gefreut über mein wiedererscheinen. Wir haben sehr viel Zeit zusammen verbracht. Ich bin immer noch sehr überrascht, dass ich bis jetzt nicht verpufft bin. Diese Schattendoppelgänger sind praktischer als ich erwartet hatte. Ich dachte, über Nacht löse ich mich auf, aber nichts da. Ich bin immer noch präsent.»
«Ja. Dieser Zauber scheint echt praktisch zu sein. Aber sag. Musst du wirklich bald gehen?»
«Ja. Aber ich komme ja bald wieder. Ich… du sag mal. Wo steckt eigentlich die kleine Rose?» fragt Manni verwundert und sinnt nach, ob er sie vielleicht doch irgendwo gesehen hätte.
«Oh.» beginnt Celestia verwundert. Dieser Themenwechsel hatte sie nicht erwartet. Dann sagt sie. «Sie ist nicht mehr hier. Ich musste sie wegschicken. Aber sie fühlt sich wohl in…»
«Halt. Nein.» sagt Manni hastig. «Ich darf das nicht wissen.»
Celestia blickt Manni verwundert an. Seine plötzliche Reaktion irritiert sie gerade sehr.
Manni atmet etwas schwer. Dann sagt er. «Ich darf das wirklich nicht wissen. Weisst du? Ich… ich muss es dir noch erzählen.»
Celestia ist nach diesen Worten noch verwunderter.

Wieder auf Sweet Apple Acres:
Das leckere Essen, welches Applejack aufgetischt hat, erfreut die versammelten Ponys sehr. Eine ausgelassene Feier läuft.
Maya blickt glücklich in die Runde. Doch bald betrübt sich ihr Gesichtsausdruck. Schwer seufzend blickt sie langsam auf ihren Teller.
Sehr schnell fällt es den anderen auf, dass Maya irgendwas bedrückt.
«Was hast du, Liebes?» fragt Rarity.
«Ja. Was ist mit dir?» fragt Applejack besorgt.
«Sag schon.» sagt Twilight.
Maya atmet einmal tief ein und dann schwer aus. Schliesslich sagt sie. «Es ist… nun… ich… ich wollte es euch eigentlich gar nicht sagen, aber der Grosskaptn hat gesagt, ich muss es euch erzählen.»
«Was denn?» hackt Twilight nach.
Maya atmet nochmals schwer ein und sagt dann. «Wisst ihr. Ich… ich bin nicht allein zurückgekommen. Ich habe noch jemanden… ich…»
Maya verstummt. Alle Blicke sind jetzt auf Maya gerichtet. Mit Ausnahme von Pinkie Pie. Sie nimmt gerade einen grossen Schluck Wasser zu sich.
«Ich… ich… Rose Redblack ist bei mir.» sagt Maya plötzlich.
Alle am Tisch atmen erschrocken ein. Mit Ausnahme von Pinkie. Sie hat sich eben schwer verschluckt. Eigentlich wollte sie völlig übertrieben reagieren und das Wasser ausprusten. Doch beim Thema Rose Redblack vergeht sogar ihr der Spass. Mit Mühe versucht sie wieder zu Atmen zu kommen. Applejack befindet sich gerade bei ihr und klopft ihr auf dem Rücken.
«Doch nicht… doch nicht dieses furchtbare Pony.» sagt Fluttershy verängstigt. «Du hast sie doch besiegt. Sie kann doch nicht… wie?»
«Ja. Wir haben ja ihre finstere Essenz entzogen, so dass nur noch das ursprüngliche Pony übrigblieb.» sagt Maya.
«Ja.» beginnt Twilight. «Aber ihr habt doch gesagt, ihr würdet sie komplett vernichten. Warum ist das nicht geschehen? Warum ist sie bei dir?»
«Das ist eine längere Geschichte. Diese beginnt schon kurz nachdem wir uns von euch verabschiedet hatten. Wir hatten schon Canterlot verlassen als…»

[ Im inneren des Schiffes kommt Manfred gerade zum Cockpit des Schiffes.
Der Grosskaptn sitzt am Steuer und fragt. «Diesmal keine Ponys an Bord?»
«Nein, Sir.» sagt Manfred lächelnd. «Ich weiss echt nicht, wie sie das immer hinbekommt. Aber ich habe schon lange aufgehört, dieses Pony mit Logik zu verstehen.»
«Ok. Nun. Wir werden einige Stunden unterwegs sein. Du kannst mir ja einige Erlebnisse unterwegs erzählen.»
«Kann ich machen. Ach ja. Wusstet ihr, dass die Antiker auch mal hier waren?»
«Was?» ruft sein Vorgesetzter überrascht. «Hier auch? Bei den Sternen. Wo waren die denn nicht schon mal da?»
«Weiss ich nicht.» sagt Manfred fast lachend.
Er setzt sich auf den Stuhl neben seinem Vorgesetzten. Er drückt einige Knöpfe auf der Konsole vor ihm und auf der Windschutzscheibe erscheint eine Karte von ganz Equestria.
Er zeigt mit dem Finger auf eine Stelle weit weg von ihrer gegenwärtigen Position «Der Antiker Aussenposten ist etwa an dieser Stelle. Ich kann…» er verstummt abrupt. Er blickt aus der Windschutzscheibe raus und erkennt, wie ihr Schiff in eine Schieflage gerät.
«Käpt’n?» fragt er verwundert. Er blickt zur Seite und erkennt, wie sein Vorgesetzter schwer atmet. Mit einem leeren Blick schaut er nach vorne. Dicke Schweissperlen rinnen an seiner Stirn herunter. Eine seiner Hände beginnt heftig zu verkrampfen
«Käpt’n?!»
«Ich… ich… ich pack das schon… ich…» würgt er hervor.
In diesem Moment reisst er mit seiner verkrampften Hand das Steuer aus der Konsole.
Hastig wendet sich Manfred an die Konsole und verändert sofort die Einstellung, dass nun das Steuer auf seiner Seite ist. Sofort schaltet er noch den Autopiloten an.
Jetzt kann er sich wieder dem Grosskaptn widmen.
«Käpt’n. Was ist mit euch? Was habt…» Manfred verstummt sofort.
Sein Vorgesetzter stützt sich mit einer Hand auf der Konsole und scheint irgendwie schwer mit sich zu kämpfen. Manfred kann sehen, wie sich beim Grosskaptn mehrere Pulsadern auf der Haut abbilden. Zudem beginnt sein Arm anzuschwellen und sich zu verformen.
«Käpt’n!! Was…» beginnt Manfred erschrocken, doch dann erkennt er, wie eines der Augen seines Vorgesetzten sich rot färbt. Sofort wird ihm klar, was los ist. Hastig steht er auf.
«Käpt’n. Schnell. Geben sie mir Rose. Ich kann damit umgehen.»
«Nein. Ich… ich… ich schaff das. Ich…» Er atmet immer schwerer.
«Käpt’n. Bitte. Ich…»
Der Grosskaptn blickt ihn sofort wütend an. Bevor Manfred was sagen kann, eilt die unverformte Hand an seine Brust und ein heftiger Schock durchstösst ihn und schleudert Manfred an die nächste Wand. Er sackt zu Boden und bleibt an der Wand angelehnt liegen und rührt sich nicht mehr.
Der Grosskaptn beginnt ruhiger zu atmen. Seine Schwellungen und Verformungen beginnen abzuklingen. Sehr bald hat er sich erholt. Noch etwas erschöpft blickt er auf Manfred. Bei ihm haben jetzt die Schwellungen und Verformungen begonnen.
Der Grosskaptn hebt vorsichtig seine Hand und richtet seine Handfläche in Richtung Manfred. Er denkt sich. «Das schafft er nicht. Am besten ich stecke ihn in die Rettungskapsel und stelle diese auf Stasis. So kann ich ihn ausser Gefecht setzen ohne ihn…»
Seine Gedanken verstummen, als er erkennt, wie Manfred`s Körper sich normalisiert. Nicht sehr lange später öffnet Manfred die Augen. Etwas erschöpft atmend steht er auf.
Der Grosskaptn immer noch eine Hand auf ihn gerichtet und betrachtet ihn argwöhnisch. Etwas verwirrt fragt er. «Habt ihr… also habt ihr…»
«Ich habe es unter Kontrolle.» bestätigt Manfred und setzt sich leicht torkelnd in Bewegung.
«Was? Aber wie? Als ich das versucht hatte zu bändigen, so war es, als würde ich versuchen Rauch einzufangen. Es war unmöglich zu isolieren. Es hätte mich fast überwältigt.»
«Ich habe auch schon länger mit ihr zu tun. Ich kenne sie und kann mit ihr umgehen. Ich wäre schneller fertig gewesen, aber ich dachte, ihr zögert länger.»
«Wollte ich zuerst. Aber dann erkannte ich, dass ich das nicht schaffe. Dann wäre es besser, wenn ihr Amok lauft. Dann kann ich euch mit Leichtigkeit ruhigstellen. Umgekehrt, wäre es unmöglich gewesen.»
«Verstehe.» sagt Manfred und setzt sich leicht zittrig hin.
Der Grosskaptn lässt ihn nicht aus den Augen. Zögerlich setzt auch er sich hin und sagt mit einem leicht bedrohlichen Ton. «Wenn euch die Kontrolle entgleitet, sagt sofort Bescheid. Verstanden?
«Jawohl, Sir.» Antwortet Manfred.

Gleich darauf besuchen sie den Aussenposten der Antiker und anschliessend verlassen sie Equestria.]</p>
«… So hat es sich zugetragen.» beendet Maya die Geschichte.
«Wie?» fragt Rainbow verwundert. «Dein Boss scheint so unfassbar Stark und er kam damit nicht zurecht? Wie das?»
Maya zuckt mit den Schultern und sagt. «Vielleicht hat er zu wenig Ahnung von Magie und Rose. Womöglich ist das der Grund. Jedenfalls hatte ich diese Essenz immer gut unter Verschluss.»
«Also wurde niemand mehr verletzt, von diesem bösen Wesen?» fragt Fluttershy zögerlich.
«Nicht mehr.» antwortet Maya knapp.
«Verstehe.» sagt Twilight. «Aber etwas versteh ich dennoch nicht.» und wirkt sehr nachdenklich. Schliesslich sagt sie. «Ihr sagtet doch, ihr würdet sie vernichten. Warum ist sie jetzt doch noch da?»
«Wollten wir ja.» beginnt Maya. Sie atmet schwer aus. «Aber es erwies sich als schwerer als gedacht. Wir haben wirklich vieles versucht und sehr viele Leute sahen dies als masslos übertrieben. Aber leider war das Ergebnis immer gleich.»

[In einem gewaltigen Raum befinden sich 3 grosse Mündungen, welche auf die Mitte des Raumes gerichtet sind. Mehrere Wesen wuseln umher und machen noch die letzten Kontrollen.
Im Kommandoraum befinden sich Manfred und der Grosskaptn. Bei ihnen befinden sich auch noch etliche hochgradige Wissenschaftler. Einer von denen betrachtet gerade noch die Zahlen, als er dann zum Grosskaptn sagt. «Verzeiht, meine Aussage, Grosskaptn. Aber das ist völlig wahnwitzig. Eine einzelne der Waffen reicht aus, um eine Sonne zu vernichten. Und ihr habt hier gleich 3 aufbauen lassen. Nur um diese seltsame Substanz zu zerstören?» Er blickt auf einen Bildschirm, worauf man ein Gefäss sieht, welches sich in der Mitte des Raumes befindet.
«Was bitte ist dann diesem Zeug so gefährlich, dass ihr solch ein völlig überzogenes Unterfangen angeordnet habt?» fragt der Wissenschaftler nach.
Der Grosskaptn sitzt in einem bequemen Stuhl und lässt seinen Blick nicht von dem Bildschirm ab. Er fühlt ein gewisses Unwohlsein. Manfred steht neben ihm und verschränkt seine Arme hinter dem Rücken. Auch er lässt die Substanz nicht aus den Augen.
«Glaubt mir.» beginnt der Grosskaptn. «Das wollt ihr nicht wissen.» Er lässt dabei die Bildschirme nicht aus den Augen.
«Ähm. Na gut.» sagt der Wissenschaftler leicht verunsichert. «Äh. Die Vorbereitung wird jeden Moment abgeschlossen sein. Wir können also gleich loslegen.»
«Gut.» sagt der Grosskaptn. Manfred nickt nur leicht.

Sehr bald verlassen alle den grossen Raum und verdunkelt sich. Die einzige Lichtquelle erzeugt das gebündelte Licht, welches sich in den Mündungen bildet. Ein schweres Brummen lässt einem spüren, welche grosse Mengen an Energie sich gerade aufbaut.

Im Kommandoraum beobachten Manfred und der Grosskaptn das Unterfangen. Mit konzentrierten Blicken lassen sie die rötliche Substanz nicht aus den Augen.
«Feuer.» sagt der Wissenschaftler und drückt einen grossen roten Knopf.
Das Licht in den Mündungen beginnt immer intensiver zu strahlen. Als dann aus allen drei Mündungen zugleich eine gewaltige Energiesalve rausgefeuert wird. Mit einer unglaublichen Wucht treffen die drei Geschosse gleichzeitig das Gefäss in der Mitte des Raumes.

Manfred und der Grosskaptn lassen immer noch nicht die Substanz aus den Augen. Sie sehen, wie die Substanz, nachdem sie von der gewaltigen Macht getroffen wird, sich auflöst. Jedes Partikel wird augenblicklich vernichtet.

Kurz darauf schalten sich die Waffen aus und aus den Mündungen qualmt eine dicke Rauchwolke raus.
In der Mitte des Raumes befindet sich nur noch ein klaffendes Loch. Alles was sich dort befand wurde komplett ausgelöscht.
Der Wissenschaftler wendet sich von der Konsole ab und sagt. «Sir. Die Substanz wurde soeben erfolgreich komplett ausgelö…»
In diesem Augenblick geht plötzlich ein Alarm los.
Der Wissenschaftler wendet sich an ein Mikrofon und brüllt hinein. «Was zum Teufel ist da los?»
Panische Schreie dringen aus den Boxen. Bis dann jemand, völlig durch den Wind, ihm antwortet. «Ich… ich weiss es nicht. Da rastet jemand völlig aus. Er attackiert jeden und sein Körper beginnt sich zu entstellen. Wir brauchen dringend Unterstützung. Wir… WAAAAAAAAAAHHHHH!!!!!»
Der laute Schrei erfüllt den Kommandoraum gefolgt von einem grässlichen Brüllen.
Der Wissenschaftler steht völlig geschockt vor der Sprechanlage.
Der Grosskaptn seufzt leise und sagt dann deutlich. «Mister Manfred. Wärt ihr bitte so nett und…»
«Schon unterwegs, Sir.» sagt Manfred und eilt zur Tür und verlässt daraufhin den Kommandoraum.]</p>
«Woah.» sagt Rainbow erstaunt.
Auch die anderen sind Sprachlos.
Maya sagt. «Das war nicht der einzige Fehlversuch. Wir haben noch mehr probiert.»

[Weit draussen im Weltall befinden sich mehrere Raumschiffe. In deren Nähe befindet sich ein Schwarzes Loch mitten im Raum. Die Schiffe befinden sich weit ausserhalb von dem Wirkungsbereich des Schwarzen Loches.
Im Inneren des grössten Schiffes befindet sich der Grosskaptn. Er schaut sich die Aufzeichnungen an, welche in diesem Moment in einem der kleineren Schiffe abspielt. Dort kann man sehen, wie Manfred gerade auf einen Glaszylinder zu geht und diese berührt. Der Rest der Besatzung verlässt gerade das Schiff.
In der Hand von Manfred bildet sich eine schwarzrote Masse. Diese löst sich langsam von seiner Hand und landet daraufhin im Zylinder.
In der Nähe des Grosskaptns steht ein maskuliner Mann und er schaut mürrisch auf die Bildschirme. Grummelnd lässt dieser verlauten. «So ein Riesen Aufwand wegen diesem roten Zeugs? Euer Ernst?»
«Ja.» antwortet der Grosskaptn.
«Und dann noch dieser Typ. Ihr wisst doch, dass er nur Mist baut. Und warum trägt er das Zeug bei sich? Warum schenkt ihr solch einem Typen so viel Aufmerksamkeit?»
«Das ist meine Sache. Bitte Fahrt fort.»
Der Mann wendet sich an die Sprechanlage. «An alle Schiffe. Hat die Besatzung das Schiff verlassen?»
Die Antwort lässt kurz auf sich warten, aber dann ruft eine Stimme aus der Anlage. «Jawohl. Fehlt nur noch dieser eine Typ. Dann ist das Schiff aufgegeben. Die Steuerung findet nun per Funk statt. Alles ist bereit.»
«Gut.» ruft er und wendet sich an den Grosskaptn. «Sir. Wir sind bereit. Manfred sollte jeden Augenblick zurück sein und wir…»
Im Hintergrund hört man ein Rauschen und gleich darauf betritt Manfred den Raum. Dieser stellt sich neben den Grosskaptn hin und blickt mit verschränkten Armen auf den Bildschirm.
«Gut.» sagt der Mann mit einem grummeligen Ton. Er blickt Manfred mit Verachtung an. Er hat schon die ein oder andere Erfahrung mit ihm gemacht.
«Dann Fahrt bitte fort.» sagt der Grosskaptn erneut.
Der Mann wendet sich an die Konsole und beginnt einige Knöpfe zu drücken.
Manfred steht weiterhin neben den Grosskaptn und sagt. «Durch die Verzerrungen wird diese Substanz die nächsten Millionen Jahren unfähig sein daraus zu entkommen?»
«Sogar die nächsten Milliarden Jahre. Vielleicht ist das Zeug dann genug beschädigt, dass es keinen Schaden mehr anrichten kann.» sagt der Grosskaptn tonlos. Angespannt hält er sich mit einer Hand an der Stuhllehne.
«Hoffen wir es.» sagt Manfred und seine Augen verengen sich. Sein Blick ist immer noch starr auf die rotschwarze Substanz gerichtet, welche sich immer noch im Zylinder des verlassenen Schiffes befindet.

In diesem Augenblick beginnen die Triebwerke des verlassenen Raumschiffes aufzuglühen. Ruckartig setzt sich das Schiff in Bewegung.
Der maskuline Mann ruft deutlich. «Alle Energie in die Triebwerke. Das Schiff ist praktisch völlig entladen. Es hat nur noch genug Energie um ins schwarze Loch reinzufliegen. Ab dann ist es verloren. Alle Ausgänge wurden versiegelt. Es ist unmöglich, dass da noch jemand oder etwas entkommen kann.»
«Hoffen wir es.» sagen Manfred und der Grosskaptn zugleich.
Der Mann schaut verwundert die beiden an. Er versteht nicht, was es mit dem Zeugs auf sich hat, aber in wenigen Sekunden ist es eh egal.
Die Bildschirme beginnen zu flackern. Das Flackern wird immer schlimmer, je weiter sich das Schiff dem Ereignishorizont des Schwarzen Loches nähert.
Gleich darauf verschwindet das Schiff vollständig und auch die Ortungsgeräte zeigen an, dass das Schiff verschwunden ist.

«Mission erledigt. Wir können zurückfliegen, Sir.» sagt der maskuline Mann erfreut. «Es war ein voller Erfolg. Von diesem Zeug werden wir…»
In diesem Augenblick geht der Alarm los.
Der Mann blickt geschockt auf die Warnlichter. Erschrocken ruft er. «Verdammte Scheisse. Was ist da los?»
Hastig wendet er sich an die Konsole. Doch in diesem Augenblick entsteht bei einem der anderen Schiffen eine Explosion. Ein riesiges Loch bildet sich in dessen Rumpf. Doch sofort bildet sich dort ein Schild um das ganze Schiff.
«Verdammt! Was geht da vor? Meldet euch!» ruft der Mann zornig und brüllt schon fast in die Sprechanlage.
Einige panische Stimmen antworten ihm. Als dann jemand verständlich sagt. «Da wurde jemand mit irgendwas infiziert. Er rastet völlig aus und attackiert alle. Wir brauchen sofort Unterstützung.»
Der Mann steht völlig sprachlos vor der Sprechanlage.
Der Grosskaptn hinter ihm bedeckt mit einer Hand seine Augen und knirscht leise mit den Zähnen. Manfred neben ihm seufzt sehr schwer.
Gleich darauf sagt der Grosskaptn. «Manfred. Würdest du bitte…»
«Schon unterwegs, Sir.» sagt Manfred und verlässt den Kommandoraum und betritt den nächsten Teleporter.]</p>
«Uff.» sagt Applejack. «Sie hat euch ja massig Ärger bereitet.»
«Ja.» sagt Maya. «Daraufhin wurde die Vernichtung eingestellt. Ab dann war die Priorität, ein Gefäss zu machen, wo Rose nicht entkommen konnte. Es ist immer noch ein Rätsel wie sie das Geschafft hatte. Es kommt einem ja fast vor, als wäre sie an diese Welt gebunden. Aber egal. So machten sich unsere grössten Köpfe daran, einen Weg zu finden, wo wir Rose dauerhaft einsperren konnten. So kommt es, dass einige Wochen später dann…»

[Der Grosskaptn, Manfred und ein seltsam dürres Wesen mit ungewöhnlich grossem Kopf schreitet durch einen mit Metallverkleideten Gang.
Das Wesen sagt im erfreuten Ton. «Ich bin zu 100% sicher, dass dies der Durchbruch ist. Ich habe alles berücksichtig und alle Daten genaustens analysiert.»
«Wirklich?» fragt der Grosskaptn mit einem Hauch an Misstrauen in der Stimme. «Ihr scheint mir sehr zuversichtlich. Professor Narmar.»
«Gewiss.» sagt Narmar. «Ich bin allgemein dafür bekannt, keine Fehler zu machen. Aber sie werden es gleichsehen. Mein Partner Syza macht noch die letzten Kontrollen.»
«Dann zeigen sie es uns.» sagt Manfred und geht mit den anderen Schrittgleich.

Gleich darauf betreten die drei ein grosses Labor. Inmitten des Raumes befindet sich ein grosser felsiger Koloss. Dieser hat seinen Blick auf die Monitore geheftet. Er löst seinen Blick von den Bildschirmen, als er die Ankunft der drei wahrnimmt.
Völlig tonlos sagt dieser. « (Erfreut klingen.) Willkommen Grosskaptn. Es ist mir eine Ehre, euch zu treffen.»
«Auch für mich ist es eine Freude.» sagt der Grosskaptn erfreut.
«Also, Syza. Wie verlaufen die letzten Kontrollen.» fragt das dürre Wesen den steinernen Hünnen.
Weiterhin tonlos. « (Etwas unsicher sein.) Alle Werte im erwarteten Bereich. Aber ich fürchte, wir ignorieren zu sehr diese unbekannten Werte. Das könnte noch schiefgehen.»
«Ach was. Das sind nur fehlerhafte und unbedeutende Werte, die bei der Analyse aufgenommen wurden. Die machen nichts.» sagt Narmar zuversichtlich und winkt ab.
«Ach so?» fragt der Grosskaptn.
«Machen sie sich keine Sorgen, Grosskaptn.» sagt Narmar und wirkt im Gegensatz zu seinem Kollegen ganz unbekümmert. «Es wird alle Reibungslos klappen. Ich bin sogar bereit, all meine gesammelten Credits dafür einzusetzen, dass es absolut kein Gefäss gibt, was dies hier übertreffen kann.» Er zeigt mit seiner dünnen Hand auf einen gläsernen Zylinder, welcher mit merkwürdigen technischen Geräten umgeben ist.
« (Verwirrt sein.) Deine Punkte? Aber die sparst du doch seit Jahren für deinen grossen Traum. Du willst doch unbedingt eine eigene Forschungs-Raumstation. Mit all den Spielereien, welche du immer haben wolltest.»
Narmar sagt völlig selbstsicher. «Mach dir keine Sorgen. Meine Arbeit ist vollkommend Narrensicher. Es wird alles perfekt laufen. Die Punkte verliere ich gewiss nicht.»
Weiterhin Emotionslos sagt Syza. « (Noch besorgt sein.) Na gut. Es sind ja deine Punkte.»
«Wollen wir anfangen?» fragt der Grosskaptn und wird langsam ungeduldig.
«Sofort. Sofort. Wir könne ja sofort beginnen. Immerhin ist das hier eine Vorrichtung, welche einen Effekt von 0x0x0x0x0x0 erzeugt. In dieser Sphäre wird das Zeug niemals entkommen können.]</p>
«Was wollen die da erzeugen?» fragt Twilight.
«Und warum spricht dieser Stein Typ so seltsam?» fragt Rainbow verwundert.
Maya kichert leise. Dann sagt sie zu Rainbow. «Syza ist ein Wesen, welches keine Emotion verfügt. Aber er bemüht sich, mit den anderen Wesen kommunizieren zu können. Da war es ihm wichtig, dass sein Gegenüber weiss, wie er gerne sprechen würde. Ist ein bisschen Gewöhnungsbedürftig, aber es geht. Ausserdem gehört er und seine Art zu sehr intelligenten Wesen.»
«Okay.» sagt Rainbow. Auch wenn sie nicht die ganze Antwort verstanden hat.
«Und Twilight.» Maya wendet sich zu ihr. «Diese vielen 0x0x0. Bezeichnet er als der absolute Nullpunkt. Also die ersten beiden 0 sind Längen und Breitengrad. Das dritte ist die Tiefe. Das vierte soll offenbar die Zeit sein und die 5 und 6 sollen offenbar der Raum und Zeit sein.» Maya fügt noch hastig hinzu. «Aber bitte frag nicht nach. Da steckt eine Mathematik dahinter, welche so komplex und verwirrend ist, dass es für mich einfach nur erfunden klingt. Nur damit dieser Wissenschaftler sich wichtigmachen kann.»
«Okay.» sagt Twilight und scheint auch nicht die ganze Antwort verstanden zu haben.
«Nun. Darauf haben wir mit dem Experiment begonnen. Ich habe schon die Essenz von Rose in das Gefäss getan…»

[ Die schwarzrote Flüssigkeit schwebt inmitten des Zylinders. Die Maschine beginnt zu brummen und daraufhin zieht sich die Flüssigkeit zusammen. Die Bewegungen der Farben hören auf und die kleine Kugel erstarrt. Als ob ihr jede Möglichkeit der Bewegung genommen wurde.
«Perfekt.» sagt Narmar und scheint sichtlich erfreut zu sein.
«Alle Werte im erwarteten Bereich.» sagt Syza und blickt ausdruckslos auf dem nahen Bildschirm.
Manfred und der Grosskaptn beobachten mit einem konzentrierten Blick alles. Sie befürchten, dass es schiefgehen wird. Aber nach einigen Minuten rührt sich die Essenz immer noch nicht.
Der Grosskaptn sagt langsam. «Nun. Mir scheint, als würde alles nach Plan laufen.»
«Definitiv.» sagt Narmar und wirkt sehr mit sich zufrieden.
«Abwarten.» sagt Manfred misstrauisch. Lässt die Substanz nicht aus seinen Augen.
«Sehe ich auch so.» sagt der Grosskaptn. «Wir kommen in ein paar Stunden wieder um zu sehen, wie die Testphase läuft.»
«In Ordnung.» sagt Narmar. «Aber sie können auch erst in 10 Jahren kommen. Diese Vorrichtung verhindert komplett jedes entkommen. Es gibt in diesem Zylinder nichts. Rein gar nichts, wo dieses Zeug sich irgendwie abstossen kann. Es ist der perfekte Behälter.»
Syza steht schweigend hinter ihm und blickt ebenfalls auf die Substanz. Es wundert ihn ein wenig, warum Manfred und der Grosskaptn solch eine Furcht auf diese kleine Menge Flüssigkeit haben.
«Gut.» sagt der Grosskaptn und winkt Manfred zu sich. «Wir gehen dann mal. Wir sehen uns später wieder.»
«Ihr könnt jederzeit kommen. Ihr werdet feststellen, dass diese Substanz noch immer in seinem Behälter sein wird.» sagt Narmar zuversichtlich.

Manfred und der Grosskaptn verlassen das Labor und schreiten denn Gang entlang. Nach einigen Schritten fragt Manfred. «Käpt’n. Denkt ihr, dass wird ein Erfolg? Wir wurden schon etliche Male zum Gegenteil überzeugt.»
«Es ist ein Versuch. Ich kann es nicht zulassen, dass ihr solch eine gewaltige Bürde tragt. Wir werden sehen. Vielleicht kann dieser Behälter Rose für einige Zei…»
Hinter den beiden erklingt ein gewaltiges Krachen. Beide wirbeln erschrocken herum. Sie sehen sofort, wie an der Nahen Wand ein zerstörter Computer liegt. Dieser scheint eine bekannte Labor Tür durchbrochen zu haben und daraufhin laut in die nächste Wand gekracht zu sein.
Bevor einer von den Beiden was sagen kann, erklingt ein grässliches Brüllen aus dem Labor. Manfred und der Grosskaptn sprinten sofort los.
«Verdammt.» ruft Manfred zornig. «Das hielt ja kaum ein paar Minuten. Was…»
«Lasst gut sein.» sagt der Grosskaptn sofort. Während dem rennen sagt er zu ihm. «Ich lenke sie ab. du kümmerst dich um den Rest. Ok?»
«Verstanden.» Sagt Manfred.

Beide eilen mit schnellen Schritten auf das Labor zu.
Gleich darauf betritt der Grosskaptn ein schwer verwüstetes Labor. Binnen Sekunden wurden beinahe alle Geräte und Maschinen zerstört. Inmitten der Zerstörung ragt ein riesiges steinernes Ungetüm. Sein Körper ist mit schwarzen Malen überzogen und aus seinem Rücken ragen kristallene Stacheln. Seine Augen sind tiefrot und aus seinem offenen Maul kann man bedrohliche Reisszähne sehen.
Der Grosskaptn knurrt bedrohlich. Daraufhin ballt er seine Fäuste und plötzlich werden diese mit einem hellen Licht umhüllt. Er weist seine Hände von sich und öffnet diese. Seine Handflächen sind gegen die Kreatur gerichtet, welche, wie er vermutet, Syza ist.
Er konzentriert sich und gleich darauf lösen sich von seinen Handflächen mehrere Energiekugeln. Diese rasen mit hoher Geschwindigkeit auf die Kreatur und explodieren beim Aufprall. Seine Angriffe machen keinen Schaden an dem Wesen. Aber er erhält dessen Aufmerksamkeit.
Mit bedrohlich glänzenden Augen verfolgt das Wesen nun den Grosskaptn. Dieser rennt plötzlich zur Seite und ruft deutlich. «Fang mich doch, du Miststück.»
Die Kreatur rammt seine gewaltigen Fäuste auf den Boden und macht sich bereit, den Grosskaptn zu verfolgen, doch dann erstarrt diese prompt.
In den Gedanken der Kreatur bildet sich plötzlich diese Erkenntnis. «Moment. Das ist nur eine Ablenkung. Der, der mir wirklich gefährlich werden kann ist woanders. Er… er…»
«ER IST HIER!!!» Brüllt die Kreatur laut und wirbelt herum. Eine seiner Hände ballt er zu einer gigantischen Faust. Diese Rammt er mit grosser Wucht gegen die nahe Wand. Doch zwischen der Faust der Kreatur und der Wand befindet sich Manfred.
Er hat sich versteckt und wollte im richtigen Moment einschreiten. Doch nun hat die Kreatur ihn erwischt und seinen Unterkörper mit gewaltiger Wucht gegen die Wand geschlagen.
Manfred`s Oberkörper liegt auf der grossen Faust. Die Kreatur betrachtet ihn hämisch lächelnd.
Manfred hustet und spuckt dabei Blut auf die Faust. Langsam und zitternd versucht er sich hochzustemmen. Man kann sehen, wie die gnadenlose Wucht ihm zugesetzt hat.
Die Kreatur lächelt immer noch finster und sagt mit einem erfreuten Ton. «Hab ich dich.»
Manfred hustet erneut und spuckt erneut Blut aus. Dann hebt er langsam seinen Kopf und grinst dabei die Kreatur an.
Die Kreatur blickt ihn verwundert an.
An Manfred`s Mundwinkel rinnt etwas Blut runter, aber er lächelt trotzdem zufrieden. Er sagt. «Nein. Ich habe dich.»
«WAS! Aber… Neeeein!!»
Die Kreatur spürt plötzlich ein ziehen in sich. Jetzt erst bemerkt sie, dass Manfred seine Hände auf seine grosse Faust gelegt hat. Sie merkt, wie ihre Verderbnis zu seinen Händen gezogen wird. Und daraufhin gezwungen wird, den neuen Wirtskörper zu verlassen.
«Nein. Nein. Nicht schon wie…» brüllt die Kreatur noch. Doch Manfred entreisst in Windeseile die Verderbnis aus dem Steinwesen, wodurch dieser sehr schnell wieder seine Ursprüngliche Form annimmt.
Das Steinwesen torkelt erschöpft rückwärts und landet gleich darauf auf seinem Rücken. Manfred fällt daraufhin zu Boden. Eines seiner Beine weist einige ungesund aussehende Verbiegungen.
Der Grosskaptn tritt auf Manfred zu und hilft ihm auf die Beine. Was aber mit wenig Erfolg gekrönt ist. So nimmt er einen seiner Arme über seine Schultern und trägt so teilweise Manfred. Dieser wirkt noch sehr mitgenommen. Aber dennoch erfreut, dass er es noch geschafft hat.
Unter einem der Trümmer in dem Labor kriecht langsam und vorsichtig Narmar hervor. Zögerlich fragt dieser. «Ist… ist es vorbei?» und blickt sich verängstigt um.
Der Grosskaptn geht vorsichtig einige Schritte mit Manfred und ruft dann. «Es ist vorbei. Ich bringe Mister Reinard zu den Ärzten. Sie werden sich um seine Verletzungen kümmern.»
Manfred sagt nichts. Er bemüht sich, aufgrund seines Blutverlusts nicht Ohnmächtig zu werden.
«Was… was ist passiert?» fragt Syza verwirrt, nachdem dieser seine Besinnung wiederbekommt und sich träge aufrichtet. Er erblickt daraufhin mit grossen Augen das zerstörte Labor.
«Geht es euch gut?» fragt der Grosskaptn.
«Ich… ich… (extrem verwirrt) ich… ich weiss nicht. Dass… das letzte was ich weiss, ist dass ich plötzlich so eine Kälte spürte. Das kann aber nicht sein. ich… ich bin aus Stein. Ich kann doch keine wirkliche Kälte spüren. Aber bevor ich irgendwas verstehen konnte, sah ich mich plötzlich ein einem schwarzen Raum wieder. Ich konnte da nichts tun. Aus allen Ecken und Enden schauten mich tiefrote Augen an. Diese haben mich völlig Handlungsunfähig gemacht. Ich… ich fühlte mich so hilflos. So… so ängstlich. Ich habe doch nie Angst verspürt. Aber das muss Angst gewesen sein. ich… ich…»
«Ruht euch aus. Ihr habt gerade eine extreme Erfahrung gemacht. Nehmt euch die nächsten Tage frei. Versucht eure verwirrten Gedanken zu ordnen.» sagt der Grosskaptn beschwichtigend.
Syza sackt auf seine Knie. Er ist völlig überfordert. All seine Logik kann das eben geschehene nicht erklären.
Der Grosskaptn setzt sich langsam in Bewegung und geht zusammen mit Manfred zur Tür.
Daraufhin meldet sich Narmar zu Wort. «Sir. Ich weiss nicht, wie dass passieren konnte. Aber ich werde mich sofort um eine Modifikation kümmern, damit dies nie wieder passieren kann. Ich…»
«Schon gut.» Sagt der Grosskaptn mitten im Satz. «Richtet zuerst euer Labor wieder her. Und kümmert euch erst dann um das Experiment.»
«Aber…»
«Macht mal mit euren Nachforschungen weiter. Ich melde mich dann wieder. Aber erst bringe ich Mister Reinard weg. Damit man sich um seine Verletzungen kümmert.»
«Verstanden.» sagt Narmar und wirkt immer noch völlig überfordert.
Manfred und der Grosskaptn befinden sich schon in der zerstörten Tür, als der Käpt’n sich kurz zurückdreht und sagt. «Ach ja. Ihr schuldet Mister Reinard noch etwas.»]</p>
Alle haben gebannt Maya zugehört. Sie sind alle sehr überrascht was sie alles durchmachen musste und es doch vergebens war.
Rainbow ist die Erste, die ihr Wort wiederfindet. «Was hat dir denn der Typ geschuldet?»
Maya blickt irritiert Rainbow an. Sie hätte eine andere Frage erwartet. Schliesslich sagt sie. «Nun. Er hatte ja seine Punkte verwettet, dass seine Konstruktion nicht übertroffen werden kann. Die Punkte sind bei uns die Geld-Währung. Jedenfalls haben wir ja festgestellt, dass ich immer noch das bessere Gefäss für die Essenz bin und seine Anlage kläglich gescheitert ist.»
«Ach so.» sagt Rainbow.
«Wie viele Punkte hast du denn bekommen? Es klang, als wären es sehr viele.» fragt Applejack.
«Nun.» Beginnt Maya. «Es waren schon eine Menge. Mehrere hundert milli… äh… Mehrere hundert Münzen.» Maya hat hastig ihre Antwort geändert. Sie will ihre Freunde nicht irritieren, wenn sie plötzlich solch hohe Zahlen um sich wirft. Hier in Equestria sind ein Sack voll Münzen schon fast ein Vermögen. Schliesslich kann sie erkennen, dass ihre Antwort ohne weiteres Akzeptiert wurde.
So fährt Maya fort. «So sind leider all unsere Möglichkeiten kläglich gescheitert. Viele konnten es nicht verstehen wieso. Dies übertraf alles was sie kannten. Aber es gab einige, die sagten, ich könnte mich zusammen mit der Substanz opfern, da diese bei mir offenbar sicher verwahrt ist.»
Alle Anwesenden atmen erschrocken ein.
Maya spricht weiter und sagt hastig. «Aber der Grosskaptn wollte davon nichts wissen. Er sagte nur, er behalte dies als Plan B vor. Aber solange ich noch fähig bin, sie zu verwahren und nicht zu kämpfen habe. So sollen sich unsere Leute weiterhin um eine Lösung bemühen. Er war nicht bereit, mich zu opfern, solange wir noch Zeit haben.»
«Verstehe.» erklingt es von einigen.
Dann sagt Fluttershy und wirkt dabei etwas ängstlich. «Also wenn du Rose jetzt in dir rumträgst. Kann es dann plötzlich passieren, dass sie jemanden von uns angreift und übernimmt oder gar verletzt?»
Maya schüttelt den Kopf. «Nein. Ich habe ihre Essenz gut eingesperrt. Sie kann niemanden von euch Schaden. Immerhin hatte ich lange Zeit, sie etwas zu verstehen und mich darauf einzustellen. Ich verspreche euch. Ich halte sie sicher und fest verschlossen in mir. Und mir selbst kann sie auch nicht schaden.»
«Ok.» sagt Fluttershy, aber zeigt dennoch ein leichtes Unbehagen.

Es vergeht noch etwas Zeit, bis der Moment kommt, wo Maya nun gehen muss.
Maya verabschiedet sich gerade von all ihren Freunden. Auch in Canterlot findet gerade auch ein Abschied statt. Soeben verabschieden sich auch Manni vor Luna und Celestia.
«Ich hoffe du kommst bald wieder.» sagt Luna und wirkt enttäuscht, dass er nicht so lange hier sein konnte. Auch hätte sie lieber Maya wiedergesehen. Aber er meinte, das würde ihre Schattendoppelgänger verwirren. Und ihre Dauer reduzieren. Aber sie ist froh zu wissen, dass nun Maya doch wiederkommen kann.
«Keine Sorge.» sagt Manni. «Ich komme bald wieder. Ich denke, so in 7 bis 8 Tagen kann ich wiederkommen. Vielleicht kann ich dann länger bleiben. Dass muss ich noch absprechen.»
«Verstehe. Es würde mich freuen, dich als Maya wieder zu sehen.» sagt Luna und wirkt leicht Hoffnungsvoll.
«Ich werde fleissig weiter an mir arbeiten. Ich muss meine Fähigkeit noch deutlich weiter ausbauen. Aber ich habe schon ein paar Fortschritte gemacht hier.» Sagt Manni und umarmt Luna.
«Dann sehen wir uns also recht bald wieder.» sagt Celestia.
«Ja.» Sagt Manni nachdem er sich von der Umarmung gelöst hat. «So. Ich sollte nun gehen. Bis bald dann.»
«Sollen wir dich nach draussen begleiten?» fragt Celestia.
«Nicht nötig.» Sagt Manni lächelnd und schliesst die Augen.
Die beiden Prinzessinnen blicken ihn verwirrt an. Als er dann «Puff» sich auflöst und nur noch eine weisse Wolke da ist, welche sich verteilt.
Luna lacht schon fast, als sie sagt. «Na klar. Er war ja ein Schattendoppelgänger. Uff. Dieser Zauber echt eine Wunderbox.»
Selbst Celestia ist amüsiert, dass auch sie reingefallen ist. Die beiden lachen kurz etwas, als dann Celestia plötzlich etwas einfällt. «Ach herrje.» sagt sie. «Ich habe ihm davon gar nichts erzählt, während er hier war.»
«Was denn?» fragt Luna verwirrt.
Celestia zaubert aus dem Nichts ein Pergament und eine Feder hervor. Sie beginnt hastig zu kritzeln und murmelt. «Vielleicht ist sie noch bei Twilight. Ich würde gerne wissen, ob sie was davon weiss.»
«Was denn?» fragt Luna erneut. Sieht dann aber zu, wie die Pergamentrolle sich aufrollt und in der Luft schweben bleibt. Plötzlich verpufft die Rolle und ist verwunden.

Auf Sweet Apple Acres zieht sich der Abschied noch weiter hin.

«Leute, bitte. Ich muss jetzt wirklich los. Auch wenn ich wirklich gerne bleiben muss. Ansonsten verärgere ich den Grosskaptn. Und der könnte mir dann die Erlaubnis wieder entziehen.» sagt Maya und beginnt leicht nervös zu werden.
«Ja.» beginnt Twilight. «Aber wir… huch?»
Alle blicken plötzlich überrascht zu Spike, als sich bei ihm plötzlich die Backen aufblähen und er gleich darauf einen Feuerstoss aus seinem Mund entweichen lässt. Inmitten der Flammen bildet sich eine Schriftrolle, welche daraufhin zu Boden fällt.
Twilight und ihre Freunde betrachten verwundert die Rolle. Als dann Twilight die Rolle zu sich schweben lässt und diese entrollt. Ihre Augen überfliegen die hastig geschriebenen Zeilen. Als sie dann erschrocken schluckt. Schnellt senkt sie die Schriftrolle vor ihren Augen und sagt. «Sag mal, Maya. hast du jemals von…» Twilight verstummt. Dort wo Maya eben stand, ist jetzt niemand mehr. Maya muss aufgebrochen sein, als sie den Brief der Prinzessin gelesen hat. Enttäuscht lässt Twilight die Rolle zu Boden sinken.
«Was wolltest du sie fragen?» fragt Applejack verwundert.
Twilight seufzt schwer und sagt dann. «Wir haben Maya sooo viel erzählt. Aber dieses Thema ist irgendwie von niemanden erzählt worden. Und laut dem Brief hier hat auch Celestia nichts erzählt.»
«Was denn?» fragt Rainbow.
Twilight atmet schwer aus und sagt. «Wir haben Maya nichts vom Baum der Harmonie und diesem Kästchen erzählt. Das hätte sie bestimmt auch sehr interessiert.»
«Oh.» erklingt es von allen Anwesenden überrascht.
Twilight blickt nach oben. Nachdenklich blickt sie die Wolken an. Es nagt etwas an ihr, dass es jetzt über eine Woche dauern kann, bis Maya davon erfährt.
 
 


 


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Kommentare:
Sakima sagt:25.11.2021, 18:49
"Eigentlich will ich was zu sagen aber weil Pinkie halt weiß ich grad nicht zu reagieren drauf.
Dieses Pony treibt mir einfach ein Graues Fell in mein... Graues Fell. Vermutlich verden meine Streifen welche noch Schwarz sind ja grau wegen ihr ^^"
Antworten
maya antwortet:25.11.2021, 19:24
"ja.... das ist unsere Pinkie"

Gast: Nova Star Sparkle sagt:05.11.2020, 20:57
"OMG TEIL 2!! Ohne jetzt zu lügen oder mich einschleimen zu wollen, "Das Kind der Sterne" war mit großem Abstand die beste Fanfiction die ich jemals lesen durfte und ich bin locker schon durch 500 durch... Jetzt zu sehen das einen zweiten Teil geben wird - was soll ich sagen, ich kann es fast nicht erwarten diesen Kommentar hier fertig zu verfassen, aber was muss das muss. Wenn Teil 2 auch nur annähernd halb so gut wird wie der erste Teil, dann bin ich im Himmel auf Erden xD

Mfg

Nova Star Sparkle

-> Danke dir Maya für diesen ersten fantastischen Teil :D"
Antworten
maya antwortet:05.11.2020, 21:34
"Ach herrje. Jetzt werde ich fast rot.
Freue mich, dass es dir gefällt.
Wenn ich die Geschichten in meinem Kopf auch nur halb so gut zu Papier bringe, dann denke ich, wirst du sehr zufrieden sein. gibt noch einige spannende Geschichten.

mfg. Maya :D"